GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 01.02.2012

Kein Zahltag beim Schweizer Rentenprojekt Pancuratus


Spätestens gestern sollte eigentlich großer Zahltag beim Schweizer Rentenprojekt Pancuratus sein. Nach einem Dreivierteljahr endete gestern die Auszahlungsfrist für Tausende deutsche, schweizer und österreichische Kunden. Doch statt Geld gibt es nur eine Internetseite ohne Impressum und ohne Telefonnummer. Und der Initiator sieht sich außerstande, auf die Flut von täglich 300 E-Mail-Nachfragen, warum man keine Antwort bekäme, auch noch zu antworten, wie er auf ebendieser anonymen Internetseite erklärt.

Bis Silvester 2011 konnten Interessenten bei Bezahlung einer Einschreibgebühr von 35 Euro eine Renten-Police abschließen und mussten diese sofort wieder abtreten. Den Einmalbetrag für diese Police sollte eine große Versicherung übernehmen, die auf diese nun werthaltige Police bei einer Schweizer Bank einen Kredit aufnimmt. Das Geschäft würde sich für die Versicherung und die Bank so sehr lohnen, dass der Kunde für die Abtretung seiner Ansprüche einen Anteil von sagenhaften 87.500 Euro erhalten könne. So das Versprechen des Schweizer Rentenprojekts Pancuratus.

40 Prozent der Auszahlung, also 35.000 Euro, sollten die Kunden in Form von Goldmünzen zum Festpreis von 1.320 Euro zugeschickt bekommen. Das wären 26,5 Unzen Feingold per Post aus der Schweiz. Da die Unze Feingold am heutigen Tag sogar 1.325,39 Euro kostet, würde man sogar noch einen Extragewinn von 143 Euro machen, würde man die Goldmünzen gleich wieder verkaufen. Das restliche Bargeld soll man sich mit einer Visacard an einem Geldautomaten ziehen können. Die Karten würde man ebenfalls per Post zugesandt bekommen.

Das Ganze sollte spätestens heute geschehen sein. Auf spezielle Nachfrage von Albert Kruck, einem Händler von Obst- und Gemüse-Gesundheitspillen aus Markt Indersdorf in Bayern, versprach das Pancuratus Team in einer E-Mail vom 18. April 2011:

"Sehr geehrter Herr Kruck, nun - es fallen keine Kosten in Form von Zinsen, Tilgungen oder ähnlichem an. Das Geld wird frei verfügbar sein. Das Projekt Pancuratus wird spätestens zum 31. Dezember 2011 geschlossen, und die Auszahlungen erfolgen bis zum 31. Januar 2012. Mit freundlichem Gruß Team Pancuratus".

Angeblich 100.000 Policen stünden auszahlungsbereit zur Verfügung, teilte der Schweizer Initiator des Rentenprojekts, Dettmar Hentsch, in einer Rund-E-Mail mit. Aber wenn die Kunden ihren Kontostand bei der Schweizer Bank sehen wollten oder nach dem Verbleib der Kreditkarten fragten oder sich erkundigten, warum die Internetseite mal wieder nicht funktionierte, schrieb Hentsch recht abenteuerliche Geschichten:

Eine handelt von einem blutigen Überfall auf sein Büro in Zürich und soll vor allem begründen, warum niemand seine Adresse erfahren darf. In seinem Rundbrief Nummer 11 (es gibt insgesamt 16) schrieb Hentsch am 20. August 2011 (auszugsweise, die Rechtschreibung wurde nicht verändert):

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