GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 14.02.2012

1,1 Millionen Euro Kopfgeld auf Borussia Dortmund Ex-Aktionär


Florian Homm in seiner Paraderolle<br /> als Großinvestor bei Borussia Dortmund © BVB
Florian Homm in seiner Paraderolle
als Großinvestor bei Borussia Dortmund © BVB
Um den im September 2007 mit 152 Millionen Euro Anlegergeldern abgetauchten Hedgefondsmanager Florian Homm (52) aus Oberursel in Hessen und ehemals größten Einzelaktionär beim Bundesliga-Fußballclub Borussia Dortmund (2004 kaufte er 25 Prozent der Aktien für 30 Millionen Euro) ist ein regelrechter Wettlauf zwischen der New Yorker Börsenaufsicht SEC und deutschen Anlegern darum entbrannt - wer seiner zuerst habhaft wird.

Im Auftrag von mehreren Anlegern hat der Lübecker Wirtschaftsdetektiv Josef Resch mit seiner Firma Wifka Limited & Co. KG eine Belohnung von 1,1 Millionen Euro ausgelobt (inzwischen auf 1,5 Millionen Euro erhöht - update am 19. Mai 2012) . Ziel ist es, Homm noch vor den Zielfahndern der Börsenaufsicht und Staatsanwaltschaft aufzuspüren. Dem Detektiv selbst winkt von den Anlegern dafür sogar eine zweistellige Millionenprämie.

Sollte das gelingen, wolle man Homm einen Deal anbieten: Gib uns unser Geld und wir verraten dich nicht an die Behörden, andernfalls liefern wir dich sofort aus. Sollte es jemand schaffen, Homm zu finden und tatsächlich ein paar Millionen Euro zurückzubringen, darf derjenige sogar bis zu 25 Prozent vom wiederbeschafften Geld behalten. Holt man also die volle Summe von 152 Millionen Euro zurück, bekäme man bis zu 38 Millionen Euro Finderlohn plus 1,1 Millionen Euro Kopfgeld für das Auffinden von Homm.

Die Anleger befürchten: Wenn die Börsenaufsicht Homm zuerst schnappt, landet Homm für viele Jahre hinter Gittern. Und dann sehen die Anleger ihr Geld als verloren an. Seit Januar 2010 läuft gegen Homm bereits die Anklage der SEC vor einem New Yorker Gericht. Homm soll gemeinsam mit Partnern die Anleger betrogen haben, indem er die Kurse von Pennystocks nach oben trieb - und die Papiere dann überteuert an Anleger verkaufte.

Homm war auch an der Internetbank VEM (Virtuelles Emissionshaus) Aktienbank AG aus München beteiligt, deren Chef und Gründer Dr. Andreas Jochen Beyer (42) am 1. Oktober 2011 gefeuert wurde, weil gegen ihn wegen Marktmanipulation und Insiderhandel in 4 Fällen ermittelt wird. Homm arbeitete wie Dr. Beyer auch mit dem Münchner Tobias Bosler zusammen. Bosler (bis 2002 Funktionär der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger SdK München) wird gerade als mutmaßlicher Kopf einer 30köpfigen Bande von Marktmanipulatoren und Insiderhändlern in München der Prozess gemacht. 21 Firmen wurden zum Spielball der Finanzjournalisten und Börsenbriefherausgeber. Die Bande machte zwischen Juni 2005 und April 2010 einen Reibach von 17 Millionen Euro.

Homm und Bosler waren auch 2003 beim Münchner Autoverleiher Sixt aktiv. Mittels einer dubiosen Studie warfen sie dem Unternehmen frisierte Gewinne und überhöhte Umsatzerwartungen vor - allerdings mit wenig Erfolg, weil Firmenpatriarch Erich Sixt sich nach Kräften wehrte

Von Homm, der bis zu seiner Flucht den milliardenschweren Hedgefonds Absolute Capital Management (ACM) von seinem Büro im Yachthafen von Palma de Mallorca aus managte, fehlt bislang jede Spur. Der Harvard-Absolvent und Großneffe des Versandhauskönigs Josef Neckermann kann mit seinem Privatjet überallhin geflogen sein. Zuletzt soll man ihn im Zürcher Kaufleuten-Club gesehen haben, einem Nightlife-Treff des Jetsets ein paar Gehminuten von der Bahnhofstraße in Zürich, wo Homm eine Eigentumswohnung besitzt. So auch in London und Frankfurt. Zielfahnder konnten Homm bislang nicht entdecken.

Aber auch Wirtschaftsdetektiv Josef Resch hat noch keinen Erfolg, obwohl er die 1,1 Millionen Euro schwere Kopfprämie und das Geldwiederbeschaffungshonorar von 25 Prozent schon seit April 2011 auslobt. Um den Druck auf die Spurensuche nach Homm zu erhöhen, hat Detektiv Resch im November letzten Jahres die Suche auf die aus Rio stammende Ehefrau Susan Elaine Devine Homm, die im Jahre 2007 von Homm geschieden wurde, und auf den Assistenten von Homm, Andreas Schaer, ausgedehnt. Beide sollen mit Homm in seinem 1.300 Quadratmeter großen Palais Villa C an Girasol auf den Hügeln über Palma de Mallorca gewohnt haben.

Assistent Schaer soll nach Erkenntnissen von Resch nach Kambodscha gezogen sein. Wohin die brasilianische Ex von Homm zog, ist unbekannt. Susan Homm wuchs in den USA auf, besitzt einen US-Pass. Sie und die gemeinsamen beiden Kinder Conrad und Isabell halten 6 Millionen Aktien des einstmals 2,1 Milliarden schweren Fonds ACM, der seinen Hauptsitz in Georg Town auf den Cayman Islands hat und im Jahre 2007 an 18 börsennotierten Unternehmen wie Borussia Dortmund GmbH & Co KGaA Stimmrechtsbeteiligungen hielt, bei Borussia waren es 13 Prozent Stimmrechtsanteile. Der Fonds verkam nach Homms Flucht jedoch zum Pennystock. Homm hatte seine Anteile rechtzeitig vor dem Absturz verkauft und hält nur noch 4 Prozent am Fonds.

Auf die Köpfe von Susan Homm und Andreas Schaer hat Resch nun ebenfalls eine Belohnung ausgesetzt. Die Höhe sei Verhandlungssache.

Resch fahndet nach Homms Exfrau mit folgendem Aufruf:

Zitat:


Personen, die Angaben über den Aufenthaltsort von Frau "Susan Elaine Devine Homm" Ex ? Ehefrau des flüchtigen Hedgefonds ? Manager, Spekulanten und mutmaßlichen Anlagebetrüger "Florian Homm" machen können, oder wann Frau "Devine Homm" sich an ihrer Meldeadresse in Mallorca Establishments aufhält, möchten sich bitte an die Wirtschafts Detektei Wifka wenden.

Gleiches gilt für die Adresse "2231 Forrest Lane, Naples Florida 34102" und "551 Audubon , Apt. 302 Naples, FL 34110".

Personen, denen Homm ? Immobilien angeboten wurden und die aktuelle Besichtigungstermine haben, können sich ebenfalls an die Wirtschafts Detektei Wifka wenden.

Eine Belobigung für Sachdienliche Informationen ist verhandelbar!!!

Hinweise können unter der Telefonnummer +49(0)171 8361868 oder E-Mail Info@wifka.de an die Firma Wifka Privatermittler "Josef Resch" weiter gegeben werden. Sämtliche Hinweise und Informationen werden mit absoluter Diskretion behandelt! Aktenzeichen: 00475.


Welche Chancen haben die Anleger mit der Kopfgeld-Prämie von 1,1 Millionen Euro?

Der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net fragte Mike Patt von der Firma Confidential Business aus Panama, der sich mit neuen Identitäten und Pässen bestens auskennt. Hier seine Einschätzung:

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