GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 01.03.2012

Finanzierungs-Hochstapler Reinhard Grundmann wieder aktiv


Nach einer Zwangspause von 10 Monaten Untersuchungshaft sowie fünf Jahren und 6 Monaten Gefängnis schlägt der notorische Finanzierungs-Hochstapler Reinhard Grundmann wieder zu.

Convent Seit 1990 hatte der Grieche mit deutschem Pass bis zu seiner Verhaftung im Jahre 2006 und Verurteilung durch das Landgericht München im Oktober 2007 noch kein ehrliches Geschäft gemacht und dennoch pro Jahr von 150.000 bis 240.000 Euro gelebt, die angeblich seine Firma Indoakzis Limited Athen an Gewinnen abgeworfen habe.

Grundmann hat jedoch gestanden, dass alles nur Lug und Trug gewesen sei. Die Bank in Lusaka in Zambia mit Filialen in Mailand und Rom, die Casinolizenzen in Arusha und Lusaka, das 350-Pferde-Gestüt in Griechenland, die 350 Baustellen für die Olympiade in Athen. Und auch die 18-Meter-Yacht in Italien gehörte ihm gar nicht, auf die er deutsche Kunden empfing, um ihnen 10 Millionen Euro schwere Bankgarantien der Hypo Alpe Adria Bank für nur 72 Prozent zu verkaufen.

Wollten die Kunden einen Millionen-Kredit mussten sie in Italien, Griechenland oder England schon mal 15 Limiteds auf einen Schlag kaufen. Das Problem: Die Bankgarantien waren gefälscht, die Limiteds zum Verkaufstermin längst abgemeldet und wertlos. Kredite kamen nie. Und Grundmann pflegte nie zurückzuzahlen. Auch Swift-Überweisungen fälschte er.

Das Landgericht hielt Grundmann für mittellos, da er ein BAföG-Darlehen von 1.702,04 Euro immer noch nicht zurückbezahlt hat. Das griechische Finanzministerium hatte Grundmanns Namen letzten Sonntag im Internet auf die Liste der schlimmsten griechischen Steuerschuldner gesetzt. Demnach schulde Grundmann dem griechischen Fiskus 772.566,62 Euro.

Nachforschungen ergeben, dass in seiner Firma Indoakzis in Griechenland und Rom niemand zu finden ist. Die Telefone sind abgeschaltet. Laut britischem Firmenregister, wo sie unter dem Hauptsitz in 72 New Bond Street in London Westminster am 28. März 2000 registriert war, ist sie inzwischen erloschen. Geld wird man von diesem Unternehmen kaum noch erhalten können.

Convent Um so erstaunlicher wirkt das Angebot, dass ein Kapitalsucher aus Deutschland dieser Tage von eben diesem Reinhard Grundmann und seiner Firma Indoakzis Limited erhielt:

Für die Vermittlung eines Investitionskredites in Höhe von 10 Millionen US-Dollar bei der Affin Bank in Kuala Lumpur in Malaysia müsste der deutsche Unternehmer vor Auszahlung eine Gebühr von 3 Prozent, also 300.000 US-Dollar (rund 225.000 Euro), aufgeteilt an die Bank (0,25 Prozent) und zwei Firmen von Reinhard Grundmann zahlen.

Der Unternehmer fragte den Finanznachrichtendienst GoMoPa.net: "Wo liegt hier der Hund begraben?"

Darin:

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