GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 12.04.2012

ForexTradingService AG: Wolf Fasel in U-Haft?


Convent Eine Gewerbeerlaubnis hatte Wolf Fasel (56, siehe Ausriss aus der Homepage) und seine im Ausland lebenden deutschen Partner nie. Dennoch sammelte Fasel seit 2010 von überwiegend älteren Deutschen, Österreichern, Schweizern und Liechtensteinern paritarische Darlehen (Beteiligungsdarlehen) in Höhe von 1 Million Euro ein.

Das Geld sollte ein Jahr und einen Tag als Beteiligung in Fasels Firma ForexTradingService AG in Hohenems in Österreich fließen. Fasel versprach, 20 Prozent vom geliehenen Geld im Währungshandel anzulegen und 80 Prozent in konservative Kapitalanlagen wie physisches Gold und Silber, Süßwasserquellen und Solarkraftwerke.

Cheftrader sollte ein Dr. Christopher Frenzel alias Wolfgang Frenzel von der 1STFREEDOM CORPORATION Repräsentanz Deutschland c/o F1media GmbH in der Schloßstraße 53, Hildener Str. 87 a sowie Sonnbornstraße 18 in Düsseldorf sein. Administrator dessen Firmenpräsenz im Internet ist ein Leo Feller aus Roseville in Kalifornien (USA).

Was die Anleger wohl nicht ahnten:

Über die Firma F1media GmbH wurde am 20. August 2010 wegen Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit das Insolvenzverfahren eröffnet, Aktenzeichen: 505 IN 138/10. Weitere Ansprechpartner der ForexTradingService AG sollen der Ergoversicherungsvertreter Bernd Essers (erst in Köln und München agierend, später in Feller Wil 11, Beckenried in der Schweiz) und Patricia Essers (ebenfalls in Beckenried) sein. Die Beratungsprotokolle habe Softwareentwickler Christian Dangl aus Österreich verfasst.

Fasel & Co. versprachen Renditen von monatlich bis zu 7 Prozent. Die Gewinne wurden allerdings nicht ausbezahlt, sondern sollten thesaurierend wieder angelegt werden. Der Lohn für die Kreditgeber sollte eine lebenslange Rente von 2,4 Prozent auf das durch die ForexTradingService erwirtschaftete und angesparte Kapital aus dem Kredit sein.

Passieren könne den rüstigen Anlegern nichts, an Verlusten der Firma seien die Kreditgeber selbstverständlich nicht beteiligt. Fasel war so überzeugend, dass nicht einmal die Warnungen der österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA und der schweizerischen FINMA im Sommer 2011 vor der nicht lizensierten Firma eine Wirkung zeigten. Fasel behauptete gegenüber Kunden und weiteren Produkt-Vermittlern einfach, die Finanzmarktaufsichten dürften diese Warnungen gar nicht machen. Seine Firma sitze auf den Seychellen und habe ein Firmenkonto in Lanarca auf Zypern. Die Anleger sollten sich nicht verunsichern lassen. Einer vertraute der ForexTradingService AG sogar 100.000 Euro an. Das Geld ist zum großen Teil verschwunden.

Denn den versprochenen Forexhandel habe es nie gegeben, fand die Kriminalpolizei heraus. Chefinspektor Johann Wintersteiger, Ermittlungsbereichsleiter Wirtschaft beim Landeskriminalamt Vorarlberg, schreibt in seiner heutigen Presseaussendung, die dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net vorliegt: "Die Ermittlungen ergaben bisher, dass die Kundengelder nicht für ein Devisen-Trading verwendet wurden, sondern an die im Ausland wohnhaften deutschen Haupttäter weitertransferiert wurden. Auch eine Firma, die das unmittelbare TRADING für die FOREXTRADING machen würde, ist nicht bekanntgeworden."

Am Gründonnerstag, dem 5. April 2012, schlugen die Ermittler zu:

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