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22.12.2017
Picam GmbH: Piccor AG-Ersatzprodukt schon wieder VARIAN

ConventThomas Entzeroth (51) aus Potsdam gehört nicht nur zum Management der Berliner Maklerfirma Picam GmbH, er ist auch Chef der Liechtensteiner Vermögensverwalterin VARIAN AG, die die Kundengelder mit Brokern arbeiten lässt © Ausriss aus Xing/Thomas Entzeroth Wie es aussieht, hat sich der Berliner Finanzmakler Picam GmbH von der unbewilligten Vermögensverwaltungs-Produktanbieterin Piccor AG aus der Schweiz zwar losgesagt, aber die von der Piccor AG beuftragte bisherige Liechtensteiner Vermögensverwaltung VARIAN AG, die mit der Picam GmbH personell verbunden ist, lebt in neuen VARIAN-Gesellschaften in Berlin und Bayern weiter.

Doch beim Umswitchen der Piccor-Kunden-Gelder sei es seitens der Picam GmbH zu Verzögerungen gekommen, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net von dem Frankfurter Anlegeranwalt Matthias Schröder erfuhr.

"Habe heute von der picam/piccor mitgeteilt bekommen, dass die Vermögensverwaltungsgesellschaft nicht mehr zu erreichen ist", schrieb ein Anleger aus Bochum am 20. Dezember 2017 dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net. "Thomas Entzeroth hat über einen Anwalt Strafanzeige erstattet. Können Sie mir einen Anwalt in meiner Nähe nennen, der sich mit dieser Thematik auskennt?"

Der Ex-Commerzbank-Banker Thomas Enzeroth (51) aus Potsdam ist der Sales-Manager des Berliner Finanzanlagenvermittlers Picam GmbH. Die sammelte seit ihrer Gründung vor zwei Jahren Gelder für den Schweitzer Vermögensverwaltungsmandatierer Piccor AG aus Baar ein. Seit Frühjahr 2017 wird das Geschäft rückabgewickelt. Die Kundengelder sollen nun unter anderem in Produkte eines eigens mit 150.000 Euro Kapital in Berlin am Sitz der Picam GmbH am 17. März 2017 neu gegründeten Anbieters VARIAN DC Service GmbH umgeswitcht werden.

Der Picam-Geschäftsführer und Alleineigentümer Pascal Savelsbergh (44) der Picam GmbH ist zugleich Handlungsbevollmächtigter (Prokurist) der VARIAN DC Service GmbH mit gemeinsamer Adresse in Berlin.

Zweistelliger Millionenbetrag gesichert auf einem Treuhandkonto?

Auf einer Informationsveranstaltung für Vermittler in Berlin Anfang Dezember 2017 soll der Picam-Sales-Manager Thomas Entzeroth in Anwesenheit des "Treuhänders" Manfred Eschenbach erklärt haben, dass zumindest auf dem Treuhänderkonto ein mittlerer zweistelliger Millionen-Betrag in Euro liege, der gesichert sei.

ConventRechtsanwalt Matthias Schröder, Partner der Kanzlei LSS Leonhardt Spänle Schröder aus Frankfurt am Main © LSS "Belastbare schriftliche Informationen hierüber fehlen bis heute", teilte Rechtsanwalt Matthias Schröder, Partner der Kanzlei LSS Leonhardt Spänle Schröder aus Frankfurt am Main, mit, die gegenwärtig bereits eine größere Anzahl Geschädigter in ihrem Dezernat Kapitalmarktrecht/Anlagebetrug vertritt.

Im Augenblick spielen sich die aus Sicht von LSS Rechtsanwälte Verantwortlichen als Aufklärer auf und versuchen, Geschädigte hinter einer angeblichen bereits erstatteten Verdachtsanzeige zu versammeln. Die von LSS vertretenen Mandanten haben eigene Strafanzeigen beauftragt, die sich unter anderem gegen Entzeroth und Savelsbergh richten.

Die PICCOR AG bot deutschen Kapitalanlegern eine Vermögensverwaltungsmandatierung mit Finanztermingeschäften an. Dabei konnten Anleger zwischen zwei verschiedenen Modellen (einem ungesicherten und einem angeblich gesicherten Modell) wählen.

Das Produkt, bei dem man ab 50.000 Euro einsteigen konnte, nannte sich PICCOR Secure. Das zweite Angebotsprodukt nannte sich PICCOR DAX-Systemhandel.

Im März 2017 informierte die PICCOR AG, dass sie ihre "Dienstleistung für Privatkunden aufgrund externer Umstände eingestellt habe" und kündigte die bestehenden Geschäftsbeziehungen.

Die wahren Gründe wurden dabei offensichtlich verschleiert:

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Es liegen 3 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

# - Kommentar von Loroch am 27.12.2017 10:06
Wir haben für einen Mandanten noch im September/Oktober nach anwaltlichem Schreiben an PICAM, Piccor, den Wirtschaftsprüfer Herrn Eschenbach und andere Beteiligte dessen Gelder zurück erhalten, inclusive der bis Ende 2016 von Piccor ausgewiesenen Zinsen.

Allerdings hatte der Mandant auch der Übertragung an die VARIAN widersprochen.

Allerdings können wir nicht ermessen, ob mit der Rückzahlung lediglich die Anleger beruhigt werden sollten oder ob die Gelder ernsthaft auf einem Treuhandkonto verwahrt werden.

#1 - Kommentar von Rechtsanwalt Matthias Schröder am 29.12.2017 18:51
LSS Rechtsanwälte neue Erkenntnisse zum Anlageskandal Piccor/Picam
Pressemitteilung von: LSS Rechtsanwälte / PR Agentur: LSS Rechtsanwälte
Anlageskandal Schweiz/Liechtenstein
Anlageskandal Schweiz/Liechtenstein
Auch Portal Gomopa mit neuen Recherchen
------------------------------

Schon bei der ursprünglichen Vertragsbeziehung der deutschen Geschädigten mit Piccor zeigen sich Auffälligkeiten.

Die Vertragsunterlagen sind wenig professionell, erwähnen z.B. an einer Stelle gesetzliche Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland, die seit vielen Jahren außer Kraft sind. Auch das vorgeblich zur Sicherheit der Anleger betriebene Treuhändermodell wirkt bestenfalls laienhaft aufgesetzt und mehr als Marketingmittel, denn als Sicherungsinstrument für die Anleger.

Entscheidend aber ist, dass der eingesetzte Vermögensverwalter Piccor AG offensichtlich nicht die Bewilligung hatte, um in der Schweiz die Vermögensverwaltung zu betreiben. Dies jedenfalls mutmaßen nicht wenige Akteure nach der Warnmeldung der FINMA aus dem Januar 2017.

Erstaunlicherweise soll jedoch nicht die Piccor AG der Vermögensverwalter der geschädigten Deutschen Anleger gewesen sein, sondern eine Gesellschaft Varian AG aus Liechtenstein. So jedenfalls zitiert ein Artikel aus der Welt aus dem Juli 2016 Herrn Thomas Entzeroth, einstmals Präsident des Verwaltungsrates der Piccor AG und seines Zeichens Geschäftsführer der Varian AG aus Liechtenstein.

Merkwürdig nur, dass diese Delegation zur Varian AG kein Anleger kannte.

Für die Staatsanwaltschaft Berlin sicher von Interesse: "Thomas Entzeroth ist nicht nur laut seinem XING-Profil seit 2002 Präsident der Swiss Finance Group AG, dem Hauptgesellschafter der n-balance GmbH aus der Hubertusallee 74 in Berlin, die wiederum im Impressum der Homepage www.picam.de (www.picam.de) als inhaltlich und rechtlich verantwortlich steht", auf was Gomopa hinweist.

"In diesem Zusammenhang tauchte die VARIAN defensive capital GmbH aus Pöttmes bei Augsburg auf, die zuvor nur Defensive Capital GmbH hieß und der eine im Jahr 2010 mit 100 Euro bestückte Defensive Capital 2 KG in der Augsburger Straße 10 in Pöttmes gehört, sowie die neue VARIAN DC Service GmbH aus Berlin", berichtet Gomopa weiter.

Entzeroths Mitgeschäftsführer in der Varian AG, Herr Wszerad Mardini, scheint vor allem Experte für gebrauchte Kraftfahrzeuge zu sein.

Er fungiert gleichzeitig als Geschäftsführer einer "Swiss Motors", die sich angeblich mit Sport- und Luxuskraftfahrzeugen beschäftigt, derzeit auf dem Portal Mobile.de aber ein eher sehr kleines und gewöhnliches Portfolio von Fahrzeugen im durchschnittlichen Preissegment anbietet.

Nicht weniger interessant ist die Besetzung des Verwaltungsrates der Varian AG.

Den Präsidenten gibt dort der Berliner Wirtschaftsprüfer und ehrenamtliche Richter am Landgericht Berlin, Manfred Eschenbach; der sog. Treuhänder der Kunden der Piccor AG. Herr Manfred Eschenbach war es auch, der wiederholt Handelsergebnisse der Piccor aus der Vergangenheit bestätigte. Die Bestätigungen wurden wiederum zu Werbezwecken bei den Kunden eingesetzt. Im abgesicherten Geschäftsmodell soll der Berliner Wirtschaftsprüfer Depotinhaber des "Anderdepots", geführt bei einer Genossenschaftsbank in Berlin sein. Ob dort Wertpapiere sind und in welcher Höhe, ist LSS Rechtsanwälte noch unbekannt. Ermittlungen hierzu laufen gegenwärtig.

Ist bis zur Warnmeldung der FINMA noch einiges nachvollziehbar, wird es danach vogelwild, so RA Matthias Schröder. "Als man eigentlich eine geordnete (behördlich kontrolliert) Abwicklung erwartet hätte, bastelten die Verantwortlichen an einer neuen Geschäftsidee.

Laut dem Informationsportal "Gomopa" wurde hierzu in Berlin "am Sitz der Picam GmbH am 17.03.2017" die VARIAN DC Service GmbH gegründet.

Gomopa berichtet weiter, dass "Der Picam-Geschäftsführer und Alleineigentümer Pascal Savelsbergh (44) der Picam GmbH zugleich Handlungsbevollmächtigter (Prokurist) der VARIAN DC Service GmbH mit gemeinsamer Adresse in Berlin" ist.

Mit großen Engagement wurden Depots bei der Gesellschaft Moventum eröffnet, in die das beworbene "bankenregulierte und insolvenzgeschützte" neue Produkt eingebucht werden sollte.

Bei diesem Produkt handelt es sich um ein sog. "Compartement" nach Luxemburger Recht, für das freilich eine Wertpapierkennummer (WKN A 19CX7) beantragt und vergeben wurde. Dies ist leider generell kein Qualitätsmerkmal, denn das höchstriskante Wertpapier in der Gestalt einer Inhaberschuldverschreibung ist keineswegs an der Börse handelbar.

Der Emittent Piccox Securisation S.A. hatte und hat nicht vor dieses Wertpapier an einer Börse zu listen. Nicht nur gleicht das ganze Konstrukt eher einer Blackbox, denn einem transparenten Investment, es ist so gut wie illiquide. LSS Rechtsanwälte recherchieren gegenwärtig mit mehreren Anwälten und Finanzexperten auch zur Liquidität und Ausgestaltung dieses Wertpapieres.

"Keiner weiß derzeit, ob es gut oder schlecht ist, wenn man das Wertpapier in sein Depot bei Moventum bekommen hat. Immerhin hat man in letzterem Fall eine Ahnung davon, wer die Anlagesumme zuletzt erhalten hat und wo sie sich befindet. Außer Nebelkerzen kommt von den vermeintlichen Hintermännern nichts Schriftliches", so Schröder.

Noch nicht einmal der "Verdächtige" der Verdachtsanzeige, initiiert von Herrn Thomas Entzeroth, wird von diesem benannt. Es besteht Hoffnung, dass diese Aufklärungsversuche, für die mutmaßlich auch noch Anlegergelder verwendet werden, in kürze durch staatliche Intervention unterbunden werden, hofft der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Während der Fachdienst kapital-markt-intern, bereits am 04.08.2017 ein düsteres "Fazit" zog, gab es noch Versprechungen der Picam in Kundeninformationen wie "Da Ihre Gelder nicht mehr in der Anlage liegen, geht hier kein Risiko aus und es herrscht absolute Sicherheit für Ihr Kapital".

LSS Rechtsanwälte, die zahlreiche Mandanten vertreten, haben Strafanzeige u.a. gegen Pascal Savelsbergh und Thomas Entzeroth erstattet. Der Fall wird dort von mehreren Anwälten im Dezernat Kapitalmarktrecht/Anlagebetrug bearbeitet.

------------------------------

Pressekontakt:

LSS Rechtsanwälte
Herr Matthias Schröder
Kaiserhofstr. 10
60313 Frankfurt

fon: 06921936560
web: www.lss-partner.de


Diese Pressemitteilung wurde auf openPR im Presseportal Frankfurt veröffentlicht.

Herr Matthias Schröder, Kaiserhofstr. 10, 60313 Frankfurt

#2 - Kommentar von Rechtsanwalt Matthias Schröder am 29.12.2017 18:53
LSS Rechtsanwälte neue Erkenntnisse zum Anlageskandal Piccor/Picam
Pressemitteilung von: LSS Rechtsanwälte / PR Agentur: LSS Rechtsanwälte
Anlageskandal Schweiz/Liechtenstein
Anlageskandal Schweiz/Liechtenstein
Auch Portal Gomopa mit neuen Recherchen
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Schon bei der ursprünglichen Vertragsbeziehung der deutschen Geschädigten mit Piccor zeigen sich Auffälligkeiten.

Die Vertragsunterlagen sind wenig professionell, erwähnen z.B. an einer Stelle gesetzliche Vorschriften der Bundesrepublik Deutschland, die seit vielen Jahren außer Kraft sind. Auch das vorgeblich zur Sicherheit der Anleger betriebene Treuhändermodell wirkt bestenfalls laienhaft aufgesetzt und mehr als Marketingmittel, denn als Sicherungsinstrument für die Anleger.

Entscheidend aber ist, dass der eingesetzte Vermögensverwalter Piccor AG offensichtlich nicht die Bewilligung hatte, um in der Schweiz die Vermögensverwaltung zu betreiben. Dies jedenfalls mutmaßen nicht wenige Akteure nach der Warnmeldung der FINMA aus dem Januar 2017.

Erstaunlicherweise soll jedoch nicht die Piccor AG der Vermögensverwalter der geschädigten Deutschen Anleger gewesen sein, sondern eine Gesellschaft Varian AG aus Liechtenstein. So jedenfalls zitiert ein Artikel aus der Welt aus dem Juli 2016 Herrn Thomas Entzeroth, einstmals Präsident des Verwaltungsrates der Piccor AG und seines Zeichens Geschäftsführer der Varian AG aus Liechtenstein.

Merkwürdig nur, dass diese Delegation zur Varian AG kein Anleger kannte.

Für die Staatsanwaltschaft Berlin sicher von Interesse: "Thomas Entzeroth ist nicht nur laut seinem XING-Profil seit 2002 Präsident der Swiss Finance Group AG, dem Hauptgesellschafter der n-balance GmbH aus der Hubertusallee 74 in Berlin, die wiederum im Impressum der Homepage www.picam.de (www.picam.de) als inhaltlich und rechtlich verantwortlich steht", auf was Gomopa hinweist.

"In diesem Zusammenhang tauchte die VARIAN defensive capital GmbH aus Pöttmes bei Augsburg auf, die zuvor nur Defensive Capital GmbH hieß und der eine im Jahr 2010 mit 100 Euro bestückte Defensive Capital 2 KG in der Augsburger Straße 10 in Pöttmes gehört, sowie die neue VARIAN DC Service GmbH aus Berlin", berichtet Gomopa weiter.

Entzeroths Mitgeschäftsführer in der Varian AG, Herr Wszerad Mardini, scheint vor allem Experte für gebrauchte Kraftfahrzeuge zu sein.

Er fungiert gleichzeitig als Geschäftsführer einer "Swiss Motors", die sich angeblich mit Sport- und Luxuskraftfahrzeugen beschäftigt, derzeit auf dem Portal Mobile.de aber ein eher sehr kleines und gewöhnliches Portfolio von Fahrzeugen im durchschnittlichen Preissegment anbietet.

Nicht weniger interessant ist die Besetzung des Verwaltungsrates der Varian AG.

Den Präsidenten gibt dort der Berliner Wirtschaftsprüfer und ehrenamtliche Richter am Landgericht Berlin, Manfred Eschenbach; der sog. Treuhänder der Kunden der Piccor AG. Herr Manfred Eschenbach war es auch, der wiederholt Handelsergebnisse der Piccor aus der Vergangenheit bestätigte. Die Bestätigungen wurden wiederum zu Werbezwecken bei den Kunden eingesetzt. Im abgesicherten Geschäftsmodell soll der Berliner Wirtschaftsprüfer Depotinhaber des "Anderdepots", geführt bei einer Genossenschaftsbank in Berlin sein. Ob dort Wertpapiere sind und in welcher Höhe, ist LSS Rechtsanwälte noch unbekannt. Ermittlungen hierzu laufen gegenwärtig.

Ist bis zur Warnmeldung der FINMA noch einiges nachvollziehbar, wird es danach vogelwild, so RA Matthias Schröder. "Als man eigentlich eine geordnete (behördlich kontrolliert) Abwicklung erwartet hätte, bastelten die Verantwortlichen an einer neuen Geschäftsidee.

Laut dem Informationsportal "Gomopa" wurde hierzu in Berlin "am Sitz der Picam GmbH am 17.03.2017" die VARIAN DC Service GmbH gegründet.

Gomopa berichtet weiter, dass "Der Picam-Geschäftsführer und Alleineigentümer Pascal Savelsbergh (44) der Picam GmbH zugleich Handlungsbevollmächtigter (Prokurist) der VARIAN DC Service GmbH mit gemeinsamer Adresse in Berlin" ist.

Mit großen Engagement wurden Depots bei der Gesellschaft Moventum eröffnet, in die das beworbene "bankenregulierte und insolvenzgeschützte" neue Produkt eingebucht werden sollte.

Bei diesem Produkt handelt es sich um ein sog. "Compartement" nach Luxemburger Recht, für das freilich eine Wertpapierkennummer (WKN A 19CX7) beantragt und vergeben wurde. Dies ist leider generell kein Qualitätsmerkmal, denn das höchstriskante Wertpapier in der Gestalt einer Inhaberschuldverschreibung ist keineswegs an der Börse handelbar.

Der Emittent Piccox Securisation S.A. hatte und hat nicht vor dieses Wertpapier an einer Börse zu listen. Nicht nur gleicht das ganze Konstrukt eher einer Blackbox, denn einem transparenten Investment, es ist so gut wie illiquide. LSS Rechtsanwälte recherchieren gegenwärtig mit mehreren Anwälten und Finanzexperten auch zur Liquidität und Ausgestaltung dieses Wertpapieres.

"Keiner weiß derzeit, ob es gut oder schlecht ist, wenn man das Wertpapier in sein Depot bei Moventum bekommen hat. Immerhin hat man in letzterem Fall eine Ahnung davon, wer die Anlagesumme zuletzt erhalten hat und wo sie sich befindet. Außer Nebelkerzen kommt von den vermeintlichen Hintermännern nichts Schriftliches", so Schröder.

Noch nicht einmal der "Verdächtige" der Verdachtsanzeige, initiiert von Herrn Thomas Entzeroth, wird von diesem benannt. Es besteht Hoffnung, dass diese Aufklärungsversuche, für die mutmaßlich auch noch Anlegergelder verwendet werden, in kürze durch staatliche Intervention unterbunden werden, hofft der Frankfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

Während der Fachdienst kapital-markt-intern, bereits am 04.08.2017 ein düsteres "Fazit" zog, gab es noch Versprechungen der Picam in Kundeninformationen wie "Da Ihre Gelder nicht mehr in der Anlage liegen, geht hier kein Risiko aus und es herrscht absolute Sicherheit für Ihr Kapital".

LSS Rechtsanwälte, die zahlreiche Mandanten vertreten, haben Strafanzeige u.a. gegen Pascal Savelsbergh und Thomas Entzeroth erstattet. Der Fall wird dort von mehreren Anwälten im Dezernat Kapitalmarktrecht/Anlagebetrug bearbeitet.

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Herr Matthias Schröder
Kaiserhofstr. 10
60313 Frankfurt

fon: 06921936560
web: www.lss-partner.de


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