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29.03.2018
Geno Wohnbaugenossenschaft eG: Die Crux mit dem Vertrieb

ConventGeno-Chef Jens Meier (49) aus Obersontheim im Landkreis Schwäbisch-Hall schaffte vor zwei Jahren für die Geno Wohnbaugenossenschaft eG aus Ludwigsburg (Pflugfelder Straße 22) in Baden-Württemberg die Wende: "Das Vermögen der GENO überschreitet in der Bilanz 2016 das Vermögen der Einzahlungen. Daher ist die GENO, obwohl die letzten Jahre sehr schwer waren, finanziell gut aufgestellt." © Geno.ag Bis vor zwei Jahren war der Vertrieb für die Genossenschaftsanteile ausgelagert und hatte mit der baden-württembergischen Geno Wohnbaugenosschaft eG aus Ludwigsburg wirtschaftlich nichts zu tun.

Doch die eigens im Jahr 2004 für den Vertrieb und das Marketing gegründete Genotrade e. K. mit einst 100 Außendienstmitarbeitern unter Vertrag "macht seit zirka 3 bis 4 Jahren nahezu kein Geschäft mehr", wie Inhaber Jens Meier (49) aus Obersontheim im Landkreis Schwäbisch-Hall dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net mitteilte. Gäbe es Gewinne, wären sie ihm zuzurechnen.

Und der zweite externe Vertrieb, die im Jahr 2008 gegründete Geno AG, die mit freien Maklern zusammenarbeitet, musste laut Bilanz 2016 zum Überleben mit Darlehen von der Geno Wohnbaugenossenschaft eG gestützt werden.

Zum einen war der Vertrieb überschattet von jahrelangen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Von 2007 bis 2014 ermittelten sechs Staatsanwälte wegen des Verwurfs der "unlauteren Werbung" und des "Verdachts auf Schneeballsystem".

Jens Meier: "Am Ende wurde das Ermittlungsverfahren gegen alle Vorstände eingestellt. Der damalige Vertriebsvorstand Herr Andreas Burgo wurde aufgrund seines Nicht-Handelns vom Aufsichtsrat entlassen."

Andreas Salvadore Burgo (46) aus Garstedt musste seinen Vorstandsposten also beim externen Vertrieb Geno AG nach nur siebenheinhalb Monaten Amtszeit zum 1. Oktober 2014 aus internen Gründen räumen.

Im Februar 2015 wurde die Geno Wohnbaugenossenschaft eG wegen angeblicher Insolvenzverschleppung angezeigt.

Jens Meier: "2015 bis heute kamen weitere 5 Staatsanwälte hinzu, wobei einer zweimal mit uns zu tun hatte. Daher insgesamt 10 Staatsanwälte."

Dem Vorwurf einer möglichen Insolvenzverschleppung entgegnet Jens Meier: "Das Vermögen der GENO überschreitet in der Bilanz 2016 das Vermögen der Einzahlungen. Daher ist die GENO, obwohl die letzten Jahre sehr schwer waren, finanziell gut aufgestellt."

Zu hohe Provsionszahlungen?

Hier hakte ein Analyst aus München ein, dass die Genossenschaft womöglich auch deshalb in Schwierigkeiten geriet, weil die zu zahlenden Provisionen womöglich viel zu hoch angesetzt sind.

Der Analyst fragt Vertriebschef und zugleich Genossenschaftschef Jens Meier: "Warum werden die Provisionen an der in Aussicht gestellten WohnSparsumme und nicht an den tatsächlichen Einzahlungen der Mitglieder bemessen?

Aber: Provisionen sind kleiner als bei Bausparkassen

Jens Meier stellt dazu klar: "Hier hat sich die GENO von Beginn an, um auch die Ähnlichkeit zu dokumentieren, an den Bausparkassen orientiert. Nur zahlen wir lange nicht so gut wie die Bausparkassen. Die Abschlussgebühr trägt zu einem Großteil dazu bei, dass die Kosten im Unternehmen getragen werden können.

Beispiel: Bausparkasse Bausparsumme 100.000 / Abschlussgebühr 1.600 Euro / Vermittler erhält entweder die 1.600 Euro oder 1.200 Euro gestaffelt nach Umsatz bis 1.600 Euro oder darüber hinaus.

Geno: 100.000 Wohnsparsumme 100.000 / Abschlussbegühr 1.600 Euro / Vermittler erhält entweder 450 Euro oder gestaffelt bis zu 550 Euro, Vertriebe können bis zu 680 Euro erhalten."

Sagt das etwas über die Qualität des Geno-Optionskaufs aus? Schneidet die Geno Wohnbaugenossenschaft eG gegenüber einer Bausparkasse schlechter ab? Bei einer Bausparkasse gibt es ein Darlehen. Bei Geno muss jeder sein Häuschen zu 100 Prozent selbst ersparen.

Der Analyst aus München rechnet vor: "Wenn man bei einer Kaufsumme von 100.000 Euro Bausparen (40.000 Euro Einzahlung über 7 Jahre und zu 60.000 Euor Kredit über 11 Jahre) ins Verhältnis setzt zu Geno (10.000 Euro Einzahlung und 90.000 Euro Ansparung in 25 Jahren) verschlechtert sich das Einzahlungs-/Rückzahlungsverhältnis von Geno-Verträgen exorbitant gegenüber dem Bausparen."

Jens Meier meint, dass die Bausparkassen ganz früher auch mal so waren, wie die Geno jetzt ist, und auch ganz gut funktionierten.

Jens Meier: GENO ist Bausparen von 1921 bis 1945, hierfür war der Vorstand selbst rund 60 Mal im Bausparmuseum in Wüstenrot.

Herr Dr. Bertsch, 2006 Vorstandsvorsitzender der Wüstenrot Bausparkasse und damaliger Vorsitzender der Bausparaktuare, verwies den heutigen Vorstand Herrn Jens Meier genau auf dieses Museum.

Er teilte Herrn Meier mit, dass die Tarife der GENO nichts Neues seien, denn die Bausparkassen hatten im obig benannten Zeitraum die gleiche Tarifausstattung.

Der erste Bauspartarif hatte 5 % Darlehenszins, 3 % Guthabenzins, eine Ansparung von 16,67 % und 1 % Tilgung, damit 35 Jahre fest.

Die Wüstenrot und GENO hatten eine gemeinsame Vertriebsplanung im Jahre 2006 angestrebt. Die Kooperation sollte zum 01.05.2006 vertraglich besiegelt werden.

Doch leider wurde am 01.03.2006 Herr Dr. Erdland (ehem. Vorsitzender der Bausparkasse Schwäbisch Hall) der neue W&W Konzernvorstand. Herr Dr. Bertsch musste gehen und damit platzte die geplante Kooperation.

Wir möchten hier noch erwähnen, dass die Allianz Dresdner Bausparkasse die Mathematik der GENO ebenfalls nicht beanstandet hat.

Am 1. Juli.2005 wurde ein gemeinsames Prospekt auf den Wunsch "eines" Allianzvorstandes (Leben) erstellt.

Die GENO wurde juristisch und mathematisch geprüft.

Ab dem Jahr 2008 bis 2016 wurde eine sehr intensive Kooperation und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Aachener Bausparkasse gepflegt. Der damalige Vorstand Herr Hurst und der heutige Vorstand der GENO pflegten ein sehr offenes Verhältnis und tauschten sich regelmäßig aus, vor allem über die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft Stuttgart.

Hier hätte die GENO die Möglichkeit gehabt, den Aktuar der Bausparkasse in einer möglichen Verhandlung als Zeuge zu laden. Jeder Aktuar einer Bausparkasse in Deutschland, ist mit dem Wissen ausgestattet, dass die Mathematik der GENO schlüssig und nachvollziehbar ist. Die GNEO verfügt hier nicht über alleiniges Wissen." 

Die langen staatsanwaltschatlichen Ermittlungen wirkten zwar abschreckend, waren aber nicht der einzige Grund für den dramatischen Einbruch der Vertriebsaktivitäten, was die Genossenschaft zwischenzeitlich in die schlimme Situation gebracht hatte, dass die Zahl der Austritte die Zahl der Eintritte in die Genosschenschaft überflügelte.

Die wahre Crux des externen Genovertriebes bestand darin, dass viele freie Vermittler der Geno sich gegen die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Qualifizierung nach Paragraph 34 f 1-3 der Gewerbeverordnung entschieden:

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