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25. September 2018
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30.05.2018
ShareWood Switzerland AG: Cold-Call-Betrüger Jürgen Käfer verkaufte wertlose Balsa-Bäume

ConventIm Jahr 2013 lobte Peter Möckli (54), Verwaltungsrat und CEO der ShareWood Switzerland AG aus Zürich, bei einem Plantagenbesuch in Brasilien auf Youtube noch, dass die Balsa-Setzlinge (das leichteste Holz der Welt) in vier Jahren 12 Meter hoch gewachsen sind und einen Umfang von 54 Zentimeter erreicht haben, doch nun musste er am 19. Februar 2018 im Schweizer Radio SRF einräumen: "Zurzeit können wir die Bäume nicht zu einem Preis verkaufen, der den Baumeigentümern einen Gewinn bringt." Anders ausgedrückt: Die 2009 prognostizierten "bäumigen" Erlöse waren schlicht zu hoch. © Youtube / ShareWood Switzerland AG, Zürich Diese Nachricht dürfte die eh schon vergrellten 2.300 Direktanleger der Schweizer Tropenholz-Baumschule ShareWood Switzerland AG aus der Seestraße 473 in Zürich noch mehr auf die Palme bringen.

Sie sitzen ja schon in der Klemme:

Die Anleger haben für 12 Millionen Euro Balsa-Setzlinge (das leichteste Holz der Welt) auf Plantagen in Brasilien gekauft. Ihnen wurde eine Jahresrendite von 6 bis 12 Prozent in Aussicht gestellt. Im ShareWood-Newsletter hieß es gar: "Rendite 100 Prozent steuerfrei!"

Doch viele der Balsa-Bäume sind seit 2015 erntereif und können aber nicht vermarktet werden. Weshalb es auch keine Auszahlung geben kann.

Die Bäume sind seit drei Jahren überreif und gelten wegen des weltweiten Preisverfalls für Balsa (Hauptabnehmer sind die USA) von zuletzt 50 Prozent von 2017 auf 2018 als wertlos, da sie keinen Gewinn beim Verkauf erbringen. Sie können auch nicht gefällt werden und für bessere Zeiten eingelagert werden, da das Leichtholz gar nicht lagerfähig ist und nach wenigen Wochen zerfallen würde.

Hinzu kommt: Jedes Jahr, das die schnellwachsenden Bäume länger stehen bleiben, verlieren sie an Qualität und bringen schließlich gar nichts mehr ein.

Das Leichtholz wird vor allem im Modellbau oder industriell auch im Flugzeug- und Schiffbau, bei Wohnwagen und Brücken eingesetzt. Dieses Investment sei in Gefahr, sagt Jürgen Blaser, Professor für internationale Waldwissenschaften und Klimawandel an der Fachhochschule Bern:

Zitat:


Balsa wächst sehr schnell. Deshalb ist es auch nicht dauerhaft.


ConventWie Marcel Schlatter, Sprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden, der Schweiz am Sonntag, dem 3. August 2014, bestätigte, wurden Jürgen Käfer und dessen Ex-Frau Karin Kyung Mi Käfer-Zoller am 15. Juli 2014 in Lachen am Zürichsee verhaftet und wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug in Untersuchungshaft genommen. Und nun deckte der Journalist Peter Basler vom Schweizer Fernsehmagazin Kassensturz auch noch auf, dass beim Verkauf der Setzlinge ein Betrüger am Telefon saß:

Verwaltungsrat Peter Möckli (54) aus Zürich, der die ShareWood 2007 als zweiten Versuch gründete, nachdem er im Jahr 2006 die Vorgängerfirma Prime Forestry AG mit Teakholzsetzlingen in Panama an die Wand gefahren hatte (Schaden für die 3.000 Anleger: 52 Millionen Euro), soll zur Ankurbelung seines Umsatzes im Jahr 2010 den berüchtigtsten Cold-Call-Betrüger in der Schweiz für erfundene Aktien und Schneeballsysteme mit seinem 15köpfigen Team als Telefonverkäufer engagiert haben: den Stuttgarter Jürgen Käfer (61), der bis zu seiner Verhaftung am 15. Juli 2014 mit seiner Schweizer Gehilfin und Ex-Ehefrau Karin Kyung Mi Käfer-Zoller (48) in Lachen am Zürichsee hinter hohen Mauern ein weißes Villenanwesen mit Luxusfuhrpark bewohnte, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

Die Käfers wurden seit ihrer Verhaftung drei Mal hintereinander (2016, 2017 und 2018) für verschiedene gewerbsmäßige Betrugskomplexe vom Zuger Obergericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Zuletzt wurden die Haftstrafen für das Betrügerpaar, das sich inzwischen getrennt hat, im Februar 2018 um eine halbes Jahr (Jürgen Käfer) und sieben Monate (Karin Käfer) aufgestockt.

Im neuesten Urteil sah es das Gericht als erwiesen an, dass das Gaunerpaar zwischen 2012 und 2013 telefonisch mittels des so genannten Cold Calling, wie schon bei den früheren Delikten, wiederum wertlose Anlagen in Bambusplantagen auf den Philippinen verkauft hatte.

Käfer und seine Telefonverkäufer arbeiteten bei ShareWood auf Provisionsbasis. Das bedeutet: Ein Teil der Sharewood-Kundengelder flossen über Provisionen direkt zu Betrüger Käfer.

Kassensturz fragte ShareWood, wie man auf die Idee kommen kann, in einem derart sensiblen Bereich einen notorischen Betrüger zu engagieren.

ShareWood schreibt:

Zitat:


Zu damaliger Zeit war uns nichts Negatives bekannt über Jürgen Käfer.


Das ist seltsam, denn:

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