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03.08.2018
Publity Performance Fonds 6: Thomas Olek's verdeckte In-Sich-Geschäfte mit der MunIC AG

ConventThomas Olek (49) aus Essen im Ruhrpott © Youtube Er hat es bereits beim publity Performance Fonds 5 getan und nun schon wieder beim publity Performance Fonds 6.

Obwohl Fonds-zu-Fondsgeschäfte oder In-Sich-Geschäfte mit handelnden Personen bei allen Publity Fonds verboten sind (ein wichtiges Verkaufsargument gegenüber den Anlegern), findet der aus dem Essener Ruhrpott stammende ehemalige Bankenberater Thomas Olek (49) als Fondsmanager und Mehrheitsaktionär (94 Prozent) des Frankfurter (ehemals Leipziger) Asset Managers Publity AG neuerdings immer einen Weg, wie er dieses Verbot zu seinen eigenen Gunsten und zu Lasten der Anleger elegant umschiffen kann.

Letztes Jahr endete die Laufzeit des geschlossenen Publikumsfonds publity Performance Fonds Nr. 5, in den die Kommanditisten bis Ende der Emissionsphase im Dezember 2013 rund 22 Millionen Euro eingezahlt hatten. Doch kein Fremder wollte im letzten Jahr das Rest-Portfolio von Forderungsausfällen aus notleidenden Krediten NPL (non performance loans) kaufen. Olek hielt sich an das Verbot von Eigen-Fonds-zu-Fondsgeschäften.

Es beinhaltete jedoch kein Wort, dass ja auch der hauseigene Servicer, nämlich die publity AG selbst, das Portfolio beziehungsweise Restportfolio aufkaufen kann.

Die publity AG legte nicht nur den zu zahlenden Kaufpreis selbst fest: 8,5 Millionen Euro für Forderungen in Höhe von 44 Millionen Euro. Sie muss nicht mal eigenes Geld dafür aufwenden.

Im Fall des Fonds Nr. 5 kann sie es praktisch aus der bislang erhaltenen Vergütung begleichen. Die Vergütung für Servicing und Aktenverwaltung durch die publity AG bemisst sich auf 22 Prozent der Zahlungseingänge zuzüglich Umsatzsteuer. Mit dieser von den Anlegern bezahlten Gebühr kommt Thomas Oleg als Mehrheitsaktionär der publity AG ganz elegant in den Besitz von Sachwerten ohne eigenen finanziellen Aufwand, während die publity Fonds-Anleger auf ihren Gewinn verzichten müssen. Aus dem Performance Fonds 5 wurde so ein waschechter Null-Performance-Fonds, wie der Finanznachrichtendienst GoMoPa.net berichtete.

Gern hätte GoMoPa.net Thomas Olek zum hauseigenen Kaufangebot für das Restportfolio des Fonds Nr. 5 aus Mitteln der Servicegebühr befragt, doch die freundliche Dame am Empfang wimmelte nach Rücksprache ab: "Ich kann Sie leider nicht durchstellen." GoMoPa.net bat um einen Rückruf. Der wurde zwar versprochen, blieb aber aus.

Und nun gibt es ein Deja-Vu beim am 5. Mai 2013 gegründeten Nachfolgefonds publity Performance Fonds Nummer 6 mit einem Emissionskapital von 33,443 Millionen Euro.

Nur umschiffte hier Thomas Olek die verbotenen An-Sich-Selbst-Geschäfte zu seinen Gunsten viel raffinierter und verschleierter.

Der Fonds besitzt ein Immobilienportfolio, das für einen Exit verkauft werden muss.

Thomas Olek (49) hat sich nun ganz nebenher seinen eigenen Goldesel geschaffen, in dem er günstig Aktien der bis dato unbedeutenden Münchner Immobilien Center AG (MunIC AG) erwarb.

Das Stück für einen Euro gekauft sollen sie nun Ende des Jahres für zwölf Euro an die Börse gebracht werden. Die Wertsteigerung der MunIC AG soll durch einen günstigen Kauf von Immobilien aus dem Bestand des publity Performance Fonds Nr. 6 erfolgt sein.

Das fand Investmentchecker und Journalist Stefan Loipfinger aus Rosenheim in Bayern heraus und kam in seinem heutigen Newsletter an GoMoPa.net zu dem Schluß:

Zitat:


Die Dummen sind Fondsanleger von Publity, deren Immobilien angeblich unter Marktwert verkauft wurden


Nach Aktien-Verkaufsangaben von MunIC AG sollen es 10 Prozent unter Marktwert gewesen sein. Das Ganze soll nun so abgelaufen sein:

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#36 - Kommentar von Hafensäner am 12.10.2018 19:47
Publity: In-Sich-Deals beim AIF publity Performance Fonds 6?

Der Leipziger Manager und Fonds-Anbieter publity AG kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem Absturz der publity-Aktie, den enttäuschenden Ergebnissen der NPL-Fondsreihe und dem peinlichen Chaos um die publity-Wandelanleihe (vgl. 'k-mi' 33/17, 20, 22/18) fällt nun auch ein dunkler Schatten auf das Immobilienfonds-Geschäft des Anbieters: Die Berliner Kanzlei Schirp sowie der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V./AAA, Berlin wirft publity in einer Pressemeldung von Anfang Juli 2018 Interessenkonflikte sowie ein klassisches In-Sich-Geschäft vor. Darum geht es: Vier Immobilien aus dem Bestand des publity Performance Fonds 6 sind zwischen 2017?2018 an die Münchener Immobilien Center AG (MunIC AG) verkauft worden. Der Vorwurf der Kanzlei Schirp und des AAA: "Auf beiden Seiten des Immobilienverkaufs von Fonds Nr. 6 an die MunIC AG steht, jedenfalls hinter den Kulissen, der gleiche Kopf: Nicht nur die publity-Gruppe einschließlich der Publikums-Fonds wird von Thomas Olek beherrscht, auch an der MunIC AG ist Thomas Olek maßgeblich beteiligt (und zwar per Anfang Mai 2018 mit 62 %, teils direkt, teils über Zwischengesellschaften; aktueller Stand nicht erneut recherchiert)." Die MunIC wiederum soll sich damit brüsten, u. a. diese Objekte zu einem Preis von 10 % unter dem Marktwert von publity erworben zu haben!

Starker Tobak! Trägt publity hier auf beiden Schultern und spielen die Interessen der publity-Fondsanleger noch die erste Geige? Wir haben publity direkt Anfang Juli mit dieser Darstellung konfrontiert und Aufklärung gefordert. Telefonisch kündigte uns publity-Vorstand Thomas Olek umfangreiche Informationen zu den Transaktionen an, auf die wir aber bis heute vergeblich warten. Erst auf wiederholte Nachfrage durch 'k-mi' äußerte sich publity nun. Hinsichtlich der Verflechtungen zwischen der publity-Gruppe und der MunIC AG teilt man uns seitens publity lediglich mit: "Die publity AG hat einen bestehenden Asset-Management-Vertrag mit der Münchener Immobilien Center AG.? Zu weiteren möglichen personellen und mittelbaren Verflechtungen äußert sich publity an dieser Stelle nicht. Aber unabhängig davon stellt allein das Asset-Management-Mandat u. E. einen massiven Interessenkonflikt dar. Schließlich dürfte die MunIC die publity nicht damit beauftragt haben, Immobilien besonders teuer bei publity-Fonds einzukaufen!

Dementsprechend nebulös und ausweichend äußert sich publity anlässlich unserer Anfrage zu der Aussage von MunIC, die 4 Objekte der publity-Anleger als Schnäppchen bzw. 10 % unter Marktwert erworben zu haben: "(...)Die Fondsgesellschaften sind verpflichtet jährliche gutachtliche Bewertungen für die bestehenden Objekte anfertigen zu lassen. Im Rahmen des Verkaufs wurden die Objekte unter Berücksichtigung der bestehenden Bewertungen veräußert. Inwieweit die Münchener Immobilien Center AG dies als unter Marktwert definiert, können wir nicht beurteilen. Vielmehr ist es doch üblicherweise in Verkehrsgeschäften so, dass sich sowohl der Veräußerer als auch der Erwerber eines Vermögensgegenstandes aufgrund des Geschäfts einen Vorteil erhofft, der allerdings jeweils ganz anders gelagert ist. Jedenfalls für die Anleger der Fondsgesellschaft ist es uns gelungen, einen solchen Vorteil durch die Veräußerung zu realisieren.? Erstaunlich schwammig ist diese Aussage angesichts des Umstands, dass publity sowohl für den Verkäufer als auch den Erwerber tätig ist.

Auch hinsichtlich der Prospektvorgabe des PPF 6 zur Verhinderung von In-Sich-Geschäften, nämlich dass "jegliche Transaktionen hinsichtlich des Erwerbs bzw. der Verwertung von Anlageobjekten mit den in diesem Prospekt genannten Personen unzulässig? sind, hat publity erstaunlicherweise überhaupt keine Bauchschmerzen: "Die von Ihnen angesprochene Transaktion vollzog sich mit der MunIC AG, die selbst im Fondsprospekt nicht genannt ist. Zwar ist es zutreffend, dass Herr Olek im Fondsprospekt genannt ist. Herr Olek hat die Fondsimmobilien aber weder selbst erworben noch war er als Organmitglied der MunIC AG oder deren unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsgesellschafter in die Transaktion involviert. Ein Interessenkonflikt lag daher zu keinem Zeitpunkt vor. Die publity AG erbringt lediglich eine Dienstleistung im Rahmen des geschlossenen Asset-Management-Vertrages?, so der Anbieter aktuell gegenüber 'k-mi'. Auch dieses Statement von publity bleibt u. E. zweideutig: Hat Thomas Olek nun überhaupt keine Verbindung zur MunIC oder war er als ggf. mittelbar Beteiligter nur formal nicht in die konkrete Transaktion involviert? 'k-mi' hat bei diesem Punkt erneut bei publity nachgehakt, bislang ohne Reaktion.

Auch der 'k-mi' vorliegende Jahresabschluss und Lagebericht 2017 des Fonds bringt kaum mehr Aufhellung in die Frage eines Interessenkonfliktes: U. a. mit Hinweis auf "strategische Erwägungen der Geschäftsführung des AIF? unterbleiben dort objektbezogene Angaben, die Klarheit schaffen könnten. Was weiter auffällt: Der Fonds, der gemäß Kaufpreisen in 2017 über einen Immobilienbestand von 43,78 Mio. ? verfügt, erzielt in diesem Zeitraum Mieteinnahmen inkl. Betriebskostenvorauszahlungen i. H. v. 2,92 Mio. ?. Dem stehen Aufwendungen von 2,812 Mio. ? gegenüber, so dass dem Fonds nur ein ordentlicher Nettoertrag aus der Bewirtschaftung von 125 T? verbleibt. U. a. aus Zuschreibungen durch Neubewertungen der Immobilien verzeichnet der Fonds ein nicht-realisiertes Ergebnis von ca. 5 Mio. ? in 2017, was zu einem Nettoinventarwert von 98 % führt (Vorjahr ca. 78 %). Durch Veräußerung von Immobilien wurden Gewinne von 2,173 Mio. ? sowie ebenfalls Verluste von 671 T? realisiert, ohne dass die Ergebnisse konkreten Objekten zugeordnet werden. Die Ausschüttungen belaufen sich inkl. der Auszahlung in 2018 auf bislang insgesamt 35 %.

'k-mi'-Fazit: Weder durch seine bisherige Stellungnahme noch durch den aktuellen Jahresbericht des Fonds kann publity den Vorwurf des Interessenkonfliktes entkräften. Auch die Stellungnahme seitens publity zu einem möglichen In-Sich-Geschäft bleibt nebulös. Vertrauensbildende Maßnahmen, die der schlingernde Anbieter dringend nötig hätte, sehen u. E. anders aus.

httpss://www.kapital-markt-intern.de/start/aktuelles/publity-in-sich-deals-beim-aif-publity-performance-fonds-6/

#37 - Kommentar von Hafensäner am 12.10.2018 19:50
Publity: In-Sich-Deals beim AIF publity Performance Fonds 6?

Der Leipziger Manager und Fonds-Anbieter publity AG kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem Absturz der publity-Aktie, den enttäuschenden Ergebnissen der NPL-Fondsreihe und dem peinlichen Chaos um die publity-Wandelanleihe (vgl. 'k-mi' 33/17, 20, 22/18) fällt nun auch ein dunkler Schatten auf das Immobilienfonds-Geschäft des Anbieters: Die Berliner Kanzlei Schirp sowie der Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V./AAA, Berlin wirft publity in einer Pressemeldung von Anfang Juli 2018 Interessenkonflikte sowie ein klassisches In-Sich-Geschäft vor. Darum geht es: Vier Immobilien aus dem Bestand des publity Performance Fonds 6 sind zwischen 2017?2018 an die Münchener Immobilien Center AG (MunIC AG) verkauft worden. Der Vorwurf der Kanzlei Schirp und des AAA: "Auf beiden Seiten des Immobilienverkaufs von Fonds Nr. 6 an die MunIC AG steht, jedenfalls hinter den Kulissen, der gleiche Kopf: Nicht nur die publity-Gruppe einschließlich der Publikums-Fonds wird von Thomas Olek beherrscht, auch an der MunIC AG ist Thomas Olek maßgeblich beteiligt (und zwar per Anfang Mai 2018 mit 62 %, teils direkt, teils über Zwischengesellschaften; aktueller Stand nicht erneut recherchiert)." Die MunIC wiederum soll sich damit brüsten, u. a. diese Objekte zu einem Preis von 10 % unter dem Marktwert von publity erworben zu haben!

Starker Tobak! Trägt publity hier auf beiden Schultern und spielen die Interessen der publity-Fondsanleger noch die erste Geige? Wir haben publity direkt Anfang Juli mit dieser Darstellung konfrontiert und Aufklärung gefordert. Telefonisch kündigte uns publity-Vorstand Thomas Olek umfangreiche Informationen zu den Transaktionen an, auf die wir aber bis heute vergeblich warten. Erst auf wiederholte Nachfrage durch 'k-mi' äußerte sich publity nun. Hinsichtlich der Verflechtungen zwischen der publity-Gruppe und der MunIC AG teilt man uns seitens publity lediglich mit: "Die publity AG hat einen bestehenden Asset-Management-Vertrag mit der Münchener Immobilien Center AG.? Zu weiteren möglichen personellen und mittelbaren Verflechtungen äußert sich publity an dieser Stelle nicht. Aber unabhängig davon stellt allein das Asset-Management-Mandat u. E. einen massiven Interessenkonflikt dar. Schließlich dürfte die MunIC die publity nicht damit beauftragt haben, Immobilien besonders teuer bei publity-Fonds einzukaufen!

Dementsprechend nebulös und ausweichend äußert sich publity anlässlich unserer Anfrage zu der Aussage von MunIC, die 4 Objekte der publity-Anleger als Schnäppchen bzw. 10 % unter Marktwert erworben zu haben: "(...)Die Fondsgesellschaften sind verpflichtet jährliche gutachtliche Bewertungen für die bestehenden Objekte anfertigen zu lassen. Im Rahmen des Verkaufs wurden die Objekte unter Berücksichtigung der bestehenden Bewertungen veräußert. Inwieweit die Münchener Immobilien Center AG dies als unter Marktwert definiert, können wir nicht beurteilen. Vielmehr ist es doch üblicherweise in Verkehrsgeschäften so, dass sich sowohl der Veräußerer als auch der Erwerber eines Vermögensgegenstandes aufgrund des Geschäfts einen Vorteil erhofft, der allerdings jeweils ganz anders gelagert ist. Jedenfalls für die Anleger der Fondsgesellschaft ist es uns gelungen, einen solchen Vorteil durch die Veräußerung zu realisieren.? Erstaunlich schwammig ist diese Aussage angesichts des Umstands, dass publity sowohl für den Verkäufer als auch den Erwerber tätig ist.

Auch hinsichtlich der Prospektvorgabe des PPF 6 zur Verhinderung von In-Sich-Geschäften, nämlich dass "jegliche Transaktionen hinsichtlich des Erwerbs bzw. der Verwertung von Anlageobjekten mit den in diesem Prospekt genannten Personen unzulässig? sind, hat publity erstaunlicherweise überhaupt keine Bauchschmerzen: "Die von Ihnen angesprochene Transaktion vollzog sich mit der MunIC AG, die selbst im Fondsprospekt nicht genannt ist. Zwar ist es zutreffend, dass Herr Olek im Fondsprospekt genannt ist. Herr Olek hat die Fondsimmobilien aber weder selbst erworben noch war er als Organmitglied der MunIC AG oder deren unmittelbarer oder mittelbarer Mehrheitsgesellschafter in die Transaktion involviert. Ein Interessenkonflikt lag daher zu keinem Zeitpunkt vor. Die publity AG erbringt lediglich eine Dienstleistung im Rahmen des geschlossenen Asset-Management-Vertrages?, so der Anbieter aktuell gegenüber 'k-mi'. Auch dieses Statement von publity bleibt u. E. zweideutig: Hat Thomas Olek nun überhaupt keine Verbindung zur MunIC oder war er als ggf. mittelbar Beteiligter nur formal nicht in die konkrete Transaktion involviert? 'k-mi' hat bei diesem Punkt erneut bei publity nachgehakt, bislang ohne Reaktion.

Auch der 'k-mi' vorliegende Jahresabschluss und Lagebericht 2017 des Fonds bringt kaum mehr Aufhellung in die Frage eines Interessenkonfliktes: U. a. mit Hinweis auf "strategische Erwägungen der Geschäftsführung des AIF? unterbleiben dort objektbezogene Angaben, die Klarheit schaffen könnten. Was weiter auffällt: Der Fonds, der gemäß Kaufpreisen in 2017 über einen Immobilienbestand von 43,78 Mio. ? verfügt, erzielt in diesem Zeitraum Mieteinnahmen inkl. Betriebskostenvorauszahlungen i. H. v. 2,92 Mio. ?. Dem stehen Aufwendungen von 2,812 Mio. ? gegenüber, so dass dem Fonds nur ein ordentlicher Nettoertrag aus der Bewirtschaftung von 125 T? verbleibt. U. a. aus Zuschreibungen durch Neubewertungen der Immobilien verzeichnet der Fonds ein nicht-realisiertes Ergebnis von ca. 5 Mio. ? in 2017, was zu einem Nettoinventarwert von 98 % führt (Vorjahr ca. 78 %). Durch Veräußerung von Immobilien wurden Gewinne von 2,173 Mio. ? sowie ebenfalls Verluste von 671 T? realisiert, ohne dass die Ergebnisse konkreten Objekten zugeordnet werden. Die Ausschüttungen belaufen sich inkl. der Auszahlung in 2018 auf bislang insgesamt 35 %.

'k-mi'-Fazit: Weder durch seine bisherige Stellungnahme noch durch den aktuellen Jahresbericht des Fonds kann publity den Vorwurf des Interessenkonfliktes entkräften. Auch die Stellungnahme seitens publity zu einem möglichen In-Sich-Geschäft bleibt nebulös. Vertrauensbildende Maßnahmen, die der schlingernde Anbieter dringend nötig hätte, sehen u. E. anders aus.

httpss://www.kapital-markt-intern.de/start/aktuelles/publity-in-sich-deals-beim-aif-publity-performance-fonds-6/

#38 - Kommentar von Hafensänger am 12.10.2018 19:56
Über die bescheidene, überwiegend unterplanmäßigen Ergebnisse der publity-Fondsreihe, die in die Verwertung von sog. NPL-Portfolios investieren, und die Hintergründe berichteten wir bereits. Während der erste Fonds sich noch gut behauptete, erreichte der zweite Fonds die Prognose nicht (vgl. 'k-mi' 08/16). Die publity-Fonds 3 und 4 werden nach bisherigem Stand, wenn überhaupt nur eine sehr geringe Rendite für die Investoren abwerfen (vgl. 'k-mi' 46/16). Auch wenn bislang keine echten Verluste zu Buche schlagen, stehen die Ergebnisse doch in Kontrast zur Selbstdarstellung der publity, die sich damit brüstet u. a. durch das Insti-Geschäft die Assets under Management auf 7,0 Mrd. ? steigern zu können.

Ganz aktuell behauptet publity zudem anlässlich der Vorstellung des Halbjahresberichtes 2017: "Positiv dürfte sich ebenfalls die Verwertung des auf nominal 3,2 Mrd. angestiegenen Portfolios notleidender Immobilienkredite (NPL ? Non-performing Loans) in 2017 auswirken." Aber gilt das auch für Privatanleger oder wird das Privatkundengeschäft im Bereich NPL-Fonds dagegen stiefmütterlich behandelt bzw. mehr oder weniger geräuschlos abgewickelt?

Anfang dieser Woche erhielten nun die Investoren des publity Performance Fonds Nr. 5 ? Laufzeit endet 2017 ? Post, die weitere Fragen aufwirft. In dem Anleger-Schreiben vom 14.08.2017, das 'k-mi' vorliegt, heißt es u. a.: "Derzeit verfügt die Fondsgesellschaft ? nach dem vorstehend beschriebenen Stand der Verwertung ? über ein bilanziertes Restportfolio an Kreditforderungen mit einem Forderungsvolumen von insgesamt ca. 44 Mio. ? aus 8 Engagements gegen insgesamt 17 Schuldner. Die Fondsgesellschaft war in den letzten Monaten bemüht, Kaufinteressenten für das Restportfolio zu finden. Bisher fand sich jedoch kein externer Investor. Die publity AG, die derzeit mit der Verwertung der Kreditforderungen betraut ist, macht jedoch unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen ein Kaufangebot in Höhe von 8.500.000 ?. Als langjähriger von der Fondsgesellschaft beauftragter Servicer verfügt sie über die Erfahrung und ist in der Lage, die Werthaltigkeit des Restportfolios gut einschätzen zu können. Sollte ein kurzfristiger Verkauf des Restportfolios an die publity AG zustande kommen, könnte eine weitere Auszahlung an die Gesellschafter/Treugeber von rd. 43 % ihres jeweiligen Kommanditanteiles unter Zurückbehaltung einer angemessenen Liquiditätsreserve (z. B. für Gewerbesteuer, Erstellung des Jahresabschlusses sowie Liquidation der Gesellschaft) vorgenommen werden."

Im Klartext: Die Anleger des publity performance Fonds Nr. 5 erhielten bislang (Stand 31.12.2016) Auszahlungen von 57 % des Kommanditkapitals. Durch den 'Rauskauf' des Restportfolios durch die publity AG sollen also weitere 43 % folgen, so dass dieser Perfomance-Fonds ebenfalls enttäuschend nahe der Nulllinie 'performt'. Auch wenn man auf der einen Seite anerkennen könnte, dass der Anbieter seine Anleger auf dieses Weise 'glattstellt', wird die Frage aufgeworfen, wie marktgerecht der Kaufpreis für das Restportfolio ist und die Kaufpreisbewertung zustande gekommen ist, bzw. ob die Fondsanleger an möglichen späteren Mehrerlösen beteiligt werden. Zur Einordnung: Der publity Fonds Nr. 5 verfügt über Kommanditkapital von 22 Mio. ?. Davon wurden 18,4 Mio. ? (ca. 84 %) in vier Forderungsportfolios investiert. Daraus erfolgten bislang durch Verwertungen von ca. 72 % der Forderungen Brutto-Zahlungseingänge i. H. v. 21,76 Mio. ?. Abzüglich der Servicing-Fee und Kosten für Aktenverwaltung verbleibt für den Fonds daraus ein Netto-Ergebnis von 15,37 Mio. ? (ca. 70 % des Fondsvolumens).

'k-mi'-Fazit: Instis hui ? Privatanleger pfui! Der Rest von ca. 28 % des durch den Fonds Nr. 5 erworbenen Forderungsvolumens soll für einen geschätzten Marktwert von 8,5 Mio. ? an publity gehen, womit die Anleger so gerade aus der Verlustzone kommen. Angesichts der relativ hohen internen Servicing-Kosten bezweifeln wir, dass der Fonds im Wege der eigenen Verwertung wesentlich mehr erzielen würde. Auch wenn offenbar keine externe Bewertung des Restportfolios erfolgt ist, sehen wir keine konkreten Anhaltspunkte, dass die Anleger durch den Verkauf an sich übervorteilt werden sollen. Allerdings muss sich der Anbieter eine krasse Fehlkalkulation im Rahmen der Konzeption und vorgegebenen Kostenstruktur vorhalten lassen.

#39 - Kommentar von Hafensänger am 12.10.2018 20:01
Über die bescheidene, überwiegend unterplanmäßigen Ergebnisse der publity-Fondsreihe, die in die Verwertung von sog. NPL-Portfolios investieren, und die Hintergründe berichteten wir bereits. Während der erste Fonds sich noch gut behauptete, erreichte der zweite Fonds die Prognose nicht (vgl. 'k-mi' 08/16). Die publity-Fonds 3 und 4 werden nach bisherigem Stand, wenn überhaupt nur eine sehr geringe Rendite für die Investoren abwerfen (vgl. 'k-mi' 46/16). Auch wenn bislang keine echten Verluste zu Buche schlagen, stehen die Ergebnisse doch in Kontrast zur Selbstdarstellung der publity, die sich damit brüstet u. a. durch das Insti-Geschäft die Assets under Management auf 7,0 Mrd. ? steigern zu können.

Ganz aktuell behauptet publity zudem anlässlich der Vorstellung des Halbjahresberichtes 2017: "Positiv dürfte sich ebenfalls die Verwertung des auf nominal 3,2 Mrd. angestiegenen Portfolios notleidender Immobilienkredite (NPL ? Non-performing Loans) in 2017 auswirken." Aber gilt das auch für Privatanleger oder wird das Privatkundengeschäft im Bereich NPL-Fonds dagegen stiefmütterlich behandelt bzw. mehr oder weniger geräuschlos abgewickelt?

Anfang dieser Woche erhielten nun die Investoren des publity Performance Fonds Nr. 5 ? Laufzeit endet 2017 ? Post, die weitere Fragen aufwirft. In dem Anleger-Schreiben vom 14.08.2017, das 'k-mi' vorliegt, heißt es u. a.: "Derzeit verfügt die Fondsgesellschaft ? nach dem vorstehend beschriebenen Stand der Verwertung ? über ein bilanziertes Restportfolio an Kreditforderungen mit einem Forderungsvolumen von insgesamt ca. 44 Mio. ? aus 8 Engagements gegen insgesamt 17 Schuldner. Die Fondsgesellschaft war in den letzten Monaten bemüht, Kaufinteressenten für das Restportfolio zu finden. Bisher fand sich jedoch kein externer Investor. Die publity AG, die derzeit mit der Verwertung der Kreditforderungen betraut ist, macht jedoch unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen ein Kaufangebot in Höhe von 8.500.000 ?. Als langjähriger von der Fondsgesellschaft beauftragter Servicer verfügt sie über die Erfahrung und ist in der Lage, die Werthaltigkeit des Restportfolios gut einschätzen zu können. Sollte ein kurzfristiger Verkauf des Restportfolios an die publity AG zustande kommen, könnte eine weitere Auszahlung an die Gesellschafter/Treugeber von rd. 43 % ihres jeweiligen Kommanditanteiles unter Zurückbehaltung einer angemessenen Liquiditätsreserve (z. B. für Gewerbesteuer, Erstellung des Jahresabschlusses sowie Liquidation der Gesellschaft) vorgenommen werden."

Im Klartext: Die Anleger des publity performance Fonds Nr. 5 erhielten bislang (Stand 31.12.2016) Auszahlungen von 57 % des Kommanditkapitals. Durch den 'Rauskauf' des Restportfolios durch die publity AG sollen also weitere 43 % folgen, so dass dieser Perfomance-Fonds ebenfalls enttäuschend nahe der Nulllinie 'performt'. Auch wenn man auf der einen Seite anerkennen könnte, dass der Anbieter seine Anleger auf dieses Weise 'glattstellt', wird die Frage aufgeworfen, wie marktgerecht der Kaufpreis für das Restportfolio ist und die Kaufpreisbewertung zustande gekommen ist, bzw. ob die Fondsanleger an möglichen späteren Mehrerlösen beteiligt werden. Zur Einordnung: Der publity Fonds Nr. 5 verfügt über Kommanditkapital von 22 Mio. ?. Davon wurden 18,4 Mio. ? (ca. 84 %) in vier Forderungsportfolios investiert. Daraus erfolgten bislang durch Verwertungen von ca. 72 % der Forderungen Brutto-Zahlungseingänge i. H. v. 21,76 Mio. ?. Abzüglich der Servicing-Fee und Kosten für Aktenverwaltung verbleibt für den Fonds daraus ein Netto-Ergebnis von 15,37 Mio. ? (ca. 70 % des Fondsvolumens).

'k-mi'-Fazit: Instis hui ? Privatanleger pfui! Der Rest von ca. 28 % des durch den Fonds Nr. 5 erworbenen Forderungsvolumens soll für einen geschätzten Marktwert von 8,5 Mio. ? an publity gehen, womit die Anleger so gerade aus der Verlustzone kommen. Angesichts der relativ hohen internen Servicing-Kosten bezweifeln wir, dass der Fonds im Wege der eigenen Verwertung wesentlich mehr erzielen würde. Auch wenn offenbar keine externe Bewertung des Restportfolios erfolgt ist, sehen wir keine konkreten Anhaltspunkte, dass die Anleger durch den Verkauf an sich übervorteilt werden sollen. Allerdings muss sich der Anbieter eine krasse Fehlkalkulation im Rahmen der Konzeption und vorgegebenen Kostenstruktur vorhalten lassen.

#40 - Kommentar von Hafensänger am 12.10.2018 20:01
Über die bescheidene, überwiegend unterplanmäßigen Ergebnisse der publity-Fondsreihe, die in die Verwertung von sog. NPL-Portfolios investieren, und die Hintergründe berichteten wir bereits. Während der erste Fonds sich noch gut behauptete, erreichte der zweite Fonds die Prognose nicht (vgl. 'k-mi' 08/16). Die publity-Fonds 3 und 4 werden nach bisherigem Stand, wenn überhaupt nur eine sehr geringe Rendite für die Investoren abwerfen (vgl. 'k-mi' 46/16). Auch wenn bislang keine echten Verluste zu Buche schlagen, stehen die Ergebnisse doch in Kontrast zur Selbstdarstellung der publity, die sich damit brüstet u. a. durch das Insti-Geschäft die Assets under Management auf 7,0 Mrd. ? steigern zu können.

Ganz aktuell behauptet publity zudem anlässlich der Vorstellung des Halbjahresberichtes 2017: "Positiv dürfte sich ebenfalls die Verwertung des auf nominal 3,2 Mrd. angestiegenen Portfolios notleidender Immobilienkredite (NPL ? Non-performing Loans) in 2017 auswirken." Aber gilt das auch für Privatanleger oder wird das Privatkundengeschäft im Bereich NPL-Fonds dagegen stiefmütterlich behandelt bzw. mehr oder weniger geräuschlos abgewickelt?

Anfang dieser Woche erhielten nun die Investoren des publity Performance Fonds Nr. 5 ? Laufzeit endet 2017 ? Post, die weitere Fragen aufwirft. In dem Anleger-Schreiben vom 14.08.2017, das 'k-mi' vorliegt, heißt es u. a.: "Derzeit verfügt die Fondsgesellschaft ? nach dem vorstehend beschriebenen Stand der Verwertung ? über ein bilanziertes Restportfolio an Kreditforderungen mit einem Forderungsvolumen von insgesamt ca. 44 Mio. ? aus 8 Engagements gegen insgesamt 17 Schuldner. Die Fondsgesellschaft war in den letzten Monaten bemüht, Kaufinteressenten für das Restportfolio zu finden. Bisher fand sich jedoch kein externer Investor. Die publity AG, die derzeit mit der Verwertung der Kreditforderungen betraut ist, macht jedoch unter Berücksichtigung der aktuellen Marktbedingungen ein Kaufangebot in Höhe von 8.500.000 ?. Als langjähriger von der Fondsgesellschaft beauftragter Servicer verfügt sie über die Erfahrung und ist in der Lage, die Werthaltigkeit des Restportfolios gut einschätzen zu können. Sollte ein kurzfristiger Verkauf des Restportfolios an die publity AG zustande kommen, könnte eine weitere Auszahlung an die Gesellschafter/Treugeber von rd. 43 % ihres jeweiligen Kommanditanteiles unter Zurückbehaltung einer angemessenen Liquiditätsreserve (z. B. für Gewerbesteuer, Erstellung des Jahresabschlusses sowie Liquidation der Gesellschaft) vorgenommen werden."

Im Klartext: Die Anleger des publity performance Fonds Nr. 5 erhielten bislang (Stand 31.12.2016) Auszahlungen von 57 % des Kommanditkapitals. Durch den 'Rauskauf' des Restportfolios durch die publity AG sollen also weitere 43 % folgen, so dass dieser Perfomance-Fonds ebenfalls enttäuschend nahe der Nulllinie 'performt'. Auch wenn man auf der einen Seite anerkennen könnte, dass der Anbieter seine Anleger auf dieses Weise 'glattstellt', wird die Frage aufgeworfen, wie marktgerecht der Kaufpreis für das Restportfolio ist und die Kaufpreisbewertung zustande gekommen ist, bzw. ob die Fondsanleger an möglichen späteren Mehrerlösen beteiligt werden. Zur Einordnung: Der publity Fonds Nr. 5 verfügt über Kommanditkapital von 22 Mio. ?. Davon wurden 18,4 Mio. ? (ca. 84 %) in vier Forderungsportfolios investiert. Daraus erfolgten bislang durch Verwertungen von ca. 72 % der Forderungen Brutto-Zahlungseingänge i. H. v. 21,76 Mio. ?. Abzüglich der Servicing-Fee und Kosten für Aktenverwaltung verbleibt für den Fonds daraus ein Netto-Ergebnis von 15,37 Mio. ? (ca. 70 % des Fondsvolumens).

'k-mi'-Fazit: Instis hui ? Privatanleger pfui! Der Rest von ca. 28 % des durch den Fonds Nr. 5 erworbenen Forderungsvolumens soll für einen geschätzten Marktwert von 8,5 Mio. ? an publity gehen, womit die Anleger so gerade aus der Verlustzone kommen. Angesichts der relativ hohen internen Servicing-Kosten bezweifeln wir, dass der Fonds im Wege der eigenen Verwertung wesentlich mehr erzielen würde. Auch wenn offenbar keine externe Bewertung des Restportfolios erfolgt ist, sehen wir keine konkreten Anhaltspunkte, dass die Anleger durch den Verkauf an sich übervorteilt werden sollen. Allerdings muss sich der Anbieter eine krasse Fehlkalkulation im Rahmen der Konzeption und vorgegebenen Kostenstruktur vorhalten lassen.


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