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Presse-Echo


10.10.2018
Fonds Finanz: Deutschlands größte Schrottsammlung?

ConventDie Fonds Finanz Geschäftsleitung von links nach rechts: Geschäftsleiter Vertrieb Coach Matthias Hansen, Geschäftsleiter IT Holger Eichhorn, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter (60 Prozent) Norbert Porazik (43) aus München, Schulfreund und Geschäftsführender Gesellschafter (40 Prozent) Markus Kiener (43) aus München und Geschäftsleiter Finanzen Tim Bröning © Imagefilm/Pressefoto Fonds Finanz Maklerservice GmbH aus der Riesstraße 25 in München Wie GoMoPa bereits des öfteren berichtete, hat der Münchener Maklerpool Fonds Finanz Maklerservice GmbH (Riesstraße 25) anscheinend erhebliche Probleme, die richtigen Produkte für seine vertraglich gebundenen 27.000 Partner zu finden - oder Fonds Finanz hat erhebliche Vorteile gerade wegen dieser Partner (Cash in die Täsch?).

Die beiden Gesellschafter Norbert Porazik, 43, 60 Prozent, und Markus Kiener, 43, 40 Prozent, beide aus München, zahlten vom 2016er Bilanzgewinn in Höhe von 11,2 Millionen Euro an sich selbst insgesamt 2 Millionen Euro aus.

Zum Punkt Produktgeber: Letztes Jahr zog Fonds Finanz einen Produktgeber an Land, der noch gar nicht operativ tätig war.

So stellte Maklerpool-Chef Norbert Porazik anfang 2017 als ein neues Produkt ein "Aktives Edelmetall - Rendite außerhalb der Kapitalmärkte" vor. Es ging um selbstkreiierten Goldschmuck zum halben Juwelierpreis.

Man konnte sowohl als Kommanditist bei Goldhändler Andreas Hoffmann (46) aus Daisendorf in Baden-Württemberg einsteigen oder als Empfehler in seiner MLM-Pyramide das Produkt vermitteln.

Offenbar völlig ungeprüft sprach Porazik in seiner Einladung zu seiner jährlichen Messe MMM im MOC München (Lilienthalallee 40) am 28. März 2017 davon, das Hoffmanns Firma, die Beautiful Investment GmbH & Co. KG, "im Juni 2016 erfolgreich gestartet ist", obwohl doch Hoffmann im September 2016 den testierten Geschäftsbericht unterschrieb, aus dem hervorgeht:

Zitat:


Die Gesellschaft hat in 2015 keine Erträge erwirtschaftet. Die Aufnahme des operativen Geschäfts, in Form eines Edelmetallhandels und Schmuckvertriebes, wird erst Ende 2017 prognostiziert.


Und zum Punkt "Cash in die Täsch" sei erwähnt, dass Fonds Finanz für 15 Prozent Provision schon mal Startups als Produktgeber aufnahm, die sich mit den vermittelten Nachrandarlehen und Inhaberschuldverschreibungen mit prognostizierten 8 Prozent Jahreszinsen erst selbst die Taschen füllten und dann einen Firmencrash hinlegten.

[img=leftt,u=Captura-Chef
Marcus Horst Scheffold (51)]https://www.gomopa.net/GMPCMS/attachment/GoMoPa.NET_13141060602057217726.png[/img] So geschehen mit den Captura-Brüdern Marcus (51) und Christoph Scheffold (36) aus Grasbrunn bei München, die mit ihrer Captura GmbH das Anlegergeld eigentlich in gesunde Immobilienfirmen investieren wollten, tatsächlich aber die eigenen neuegegründeten Firmen fütterten. Nach fünf Jahren folgte die Insolvenz.

Freimütig hatte Marcus Scheffold im Sommer 2015 GoMoPa erzählt:

Zitat:


Als Start-Up ohne Referenz, aber mit einer tollen Idee, da ist es natürlich etwas schwierig in den Markt reinzukommen. Man kann dann Werbung machen, die wahrscheinlich nicht so zielführend ist, oder man bietet von Haus aus einfach eine höhere Provision.

Im Grunde waren das einfach Werbekosten, die wir hatten mit den erhöhten Provisionen.


Die Vermittler müssen es ausbaden! Und nicht die Fonds Finanz.

Während Fonds Finanz sich selbst vor eventuellen Ausfällen schützt, indem der Maklerpool, der nur 2 Personen (Porazik und Kiener) gehört, beispielsweise 10 Prozent Stornoreserve von den Vermittlerprovisionen einbehält und viele Millionen Euro von den Umsatzerlösen während der Haltefrist in festverzinsliche Wertpapiere wie im Geschäftsjahr 2016 bei der EBASE GmbH (rund 9,44 Millionen Euro), DWS Finanz-Service GmbH (rund 5,7 Millionen Euro), UBS Deutschland AG (5,3 Millionen Euro) und FIL Fondsbank AG (rund 5,7 Millionen Euro) parkt, haben die Vermittler keinen Schutz.

Fonds Finanz gibt keinen Cent für ein Haftungsdach aus. Es gibt keins.

Und für so hochriskante Produkte wie Nachrangdarlehen findet sich auch auf Produktgeberseite so gut wie keine Versicherung.

Von den 27.000 angeschlossenen Vermittlern sind nur ein Bruchteil echte Makler (4.000), die in der Regel über eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (VHS) verfügen, die einspringt, wenn der Vermittler wegen fehlerhafter Beratung zur Verantwortung gezogen wird.

Captura-Chef<br />Christoph Scheffold (33)
Captura-Chef
Christoph Scheffold (33)
Im Fall Captura mussten 14 angeschlossene Vermittler praktisch allein für die 332.000 Euro Nachrangdarlehen gerade stehen, die sie über Fonds Finanz für die Captura GmbH verkauft haben. Porazik bot den Vermittlern für Schadensersatzforderungen eine anwaltliche Erstberatung an, die man für 100 Euro bekommt. Prozeßkosten, die in die Tausende gehen, und Schadenserstzansprüche, die in die Zigtausende gehen, mussten die Vermittler allein tragen, wie GoMoPa berichtete.

Porazik veröffentlichte dazu auf Die Bewertung eine Stellungnahme und schrieb unter anderem:

Zitat:


Fakt ist auch, dass die 14 Vermittler, die das Produkt über uns vermittelt haben, das Produkt ganz alleine ausgesucht haben, ohne dass wir es angepriesen haben.

Hätten wir das Produkt also nicht im Portfolio gehabt, hätten diese Vermittler das Produkt sehr wahrscheinlich über einen anderen Pool oder über eine Direktanbindung geschrieben.

Fakt ist auch, dass wir nicht einmal den halben Provisionssatz bekommen haben, der in diesem Artikel behauptet wird...

Das Produkt wurde von uns am 3.9.2015 von der Plattform genommen.


Wie prüft Fonds Finanz seine Produktgeber aus dem Grauen Kapitalmarkt?

Gemeint sind vor allem Nachrangdarlehen und Direktinvestments in Sachanlagen wie Immobilien. Hier vermeldete Fonds Finanz im letzten veröffentlichten Geschäftsjahr 2016 einen Zuwachs an testierten Provisionserlösen von 9 Prozent.

Aus eigener Erfahrung weiß GoMoPa, dass Norbert Porazik kritische Fragen zu Produktpartnern eher selten beantwortet.

Jüngstes Beispiel ist das Immobilienunternehmen Realbest Germany GmbH aus Berlin und dessen Kooperationsunternehmen P&P Wohnbau GmbH.

GoMoPa warnt seit anderthalb Jahren vor dem Unternehmen aus der Bergmannstraße 5 in Berlin Kreuzberg, das am 27. August 2014 vom heutigen Geschäftsführer Mathias Baumeister (39) gegründet wurde und zu 30,18 Prozent einem Peyvan Jarai (36) aus Berlin Wannsee gehört.

Ein Insider aus Berlin-Friedrichshain schrieb GoMoPa im Februar 2017:

Zitat:


Guten Tag,

das Unternehmen realbest.de zahlt seine Vertriebspartner nicht aus!

Der ehemalige Geschäftsführer Axel Winckler, 37, aus Berlin ist einfach abgetreten!

Das Unternehmen hat Finanzierungen in Millionenhöhe und generiert Leads (Immobilienverkauf) und veräussert diese an Makler für teures Geld.

Die Makler erhalten dann bei erfolgreichem Verkauf eine Provision,... die sie erhalten sollten!!!

Viele Mitarbeiter, die das Unternehmen mit essentiell aufgebaut haben, sind mittlerweile ausgeschieden. Diese Mitarbeiter klagen alle vor GERICHT! Sie erhalten Ihr Geld nicht über Monate, bzw. sie wurden unter falschen Tatsachen gekündigt.

Die Bilanz ist auch ein Witz! Ich warne ausdrücklich vor einer Zusammenarbeit mit diesem Unternehmen als Vertriebspartner oder Makler....


Diese Bilanz hält Die Bewertung aus Leipzig für eine "denkwürdige Bilanz" und rät der Geschäftsleitung von Fonds Finanz in Bezug auf ihren Produktgeber Realbest Germany GmbH:

Zitat:


Als Vermittler von Produkten dieses Unternehmens, sollten Sie jeden beratenen Kunden über diese Bilanz in Kenntnis setzen.


Die Bewertung bat Fonds Finanz um eine Stellungnahme und sandte Porazik folgende Fragen:

Zitat:


» Das Unternehmen Realbest Germany GmbH ist bilanziell mit über 5 Millionen Euro überschuldet. Ist Ihnen das bekannt?

» Laut der letzten Bilanz des Unternehmens gibt es eine "harte Patronatserklärung der Realbest".

» Wurde Ihrerseits geprüft, was diese "harte Patronatserklärung" für den Kunden für einen Wert hat, im Falle, dass es wirtschaftliche Schwierigkeiten Ihres Produktpartners gibt?

» Handelt es sich bei dem Unternehmen P&P Wohnbau GmbH um das Unternehmen aus Fellbach bei Stuttgart?

» Wenn ja, wurde das Unternehmen von Ihnen auf seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hin überprüft?

» Wenn ja, wie geschah diese Überprüfung Ihrerseits?


Fonds Ffnanz antwortete nicht auf kritische Nachfragen zum Unternehmen realbest Germany GmbH.

Dabei schreibt ja Fonds Finanz immer: Wir sind die Größten, Besten, Schlauesten und bieten die besten Produkte ever...

Der Glühbirnenfachmann Norbert Porazik (er machte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei Siemens/Osram, während er sich parallel mit einer Gewerbeanmeldung als Versicherungsmakler selbständig machte) schreibt auf der Homepage über seine Fonds Finanz:

Zitat:


Was 1996 als Ein-Mann-Betrieb begann, ist heute der größte und erfolgreichste Maklerpool Deutschlands.


Porazik ist Provisionkönig und Service-Papst. Er schreibt über seine Auszeichnungen:

Zitat:


Mit 130,6 Millionen Euro testierten Provisionserlösen (2017, im Jahr davor waren es rund 124,6 Millionen Euro - Anmerkung der Redaktion) sichert sich die Fonds Finanz zum achten Mal in Folge den 1. Platz auf der Maklerpoolhitliste 2018 von Cash.online.

Auf dem FONDS professionell KONGRESS Mannheim 2018 wurde die Fonds Finanz zum achten Mal in Folge im Rahmen des Service Award 2018 in der Kategorie "Service-Qualität der Maklerpools" mit dem Prädikat "herausragend" ausgezeichnet. Getestet wurden 63 Maklerpools.


In der Kategorie Produktgeber Fonds und Sachwerte ist Fonds Finanz allerdings auch mutmasslich Deutschlands größte Schrottsammlung.

Eine Auswahl gefällig? Auf der Liste der Fonds Finanz Emmittenten fanden sich beispielsweise:

» Aquila Capital Investmentgesellschaft mbH (KVG) aus dem Valentinskamp 70 in Hamburg mit dem 2014 aufgelegten Fonds Private EquityINVEST I (AIF) in der Anlageklasse Private Equity, Mindestzeichnungssumme 10.000 Euro.

Gesellschafter sind Roman Emanuel Rosslenbroich aus Hamburg (Anteil von 34,37 Prozent) und Joachim Dieter Rentsch aus Hamburg (Anteil von 28,59 Prozent). Geschäftsführer sind Florian Becker (37) aus Hamburg, Michaela Eder von Grafenstein (57) aus Otterfing, Lars Eric Meisinger (43) aus Zürich und Albert Sowa (55) aus Liederbach.

GoMoPa versuchte vergeblich, von Norbert Porazik zu erfahren: Was tun Sie, um die Risiken Ihrer Kunden zu minimieren?

Denn bei Aquila Capital häufen sich bis in die Gegenwart die Negativschlagzeilen über verschiedene Fonds.

Am 7. September 2018 meldete Rechtsanwalt Marcel Seifert von der Kanzlei BRÜLLMANN Rechtsanwälte in Stuttgart (Rotebühlplatz 1):

Zitat:


Das Emissionshaus Aquila Capital legte den Fonds Aquila HydropowerInvest II - Southeast Europe im Jahr 2011 auf.

Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme in Höhe von 15.000 Euro beteiligen. Ihr Geld sollte in ein Portfolio aus Wasserkraftwerken im Südosten Europas mit Schwerpunkt Türkei investiert werden. Prognostiziert wurden Auszahlungen von durchschnittlich 8,25 Prozent p. a. und ein erwarteter Gesamtmittelrückfluss von rund 590 Prozent nach 20 Jahren. Die Realität stellte sich für die Anleger allerdings ganz anders dar als die vielversprechenden Prognosen...

Für die Anleger des Wasserkraftfonds Aquila HydropowerInvest II -Southeast Europe ging diese Rechnung allerdings nicht auf. Die Renditen blieben weit hinter den Prognosen zurück und zuletzt wurden laut der Handelsplattform zweitmarkt.de Anteile an dem Fonds nur noch zu einem Kurs von 4 Prozent gehandelt (Stand 14. Juni 2018).


Die Kanzlei Brüllmann Rechtsanwälte betreut bereits mehrere hundert Anleger verschiedener Aquila Fonds. Rechtsanwalt Seifert:

Zitat:


Die Erfahrung aus den Gesprächen mit unseren Mandanten zeigt, dass die Anlageberatung häufig nicht ordnungsgemäß verlaufen ist und deshalb Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können.


Im Februar und März 2015 gab es öffentliche Kritik an einer schlechten Performance der Aquila-Fonds, nicht eingehaltenen Versprechen und daran, dass die Aquila-Treuhänderin bei den notleidenden Fonds Anlegerrechte massiv missachten würde.

Im Sommer 2014 wurde bekannt, dass das Fondsmanagement von Aquila WaldINVEST III 40 Prozent des eingesetzten Kapitals im Regenwald verbrennt.

» Autark Group AG (vormals Autark Vertrieb- und Beteiligung GmbH aus Im Defdahl 10c in Dortmund mit Mutter AUTARK INVEST AG in Mauren im Fürstentum Liechtenstein) mit den Vorständen seit 22. Mai 2017 Stefan Kühn (53) aus Dinslaken, seit 22. Mai 2017 Dimitrios Paparas (50) aus Hannover und seit 29. Mai 2018 zusätzllich Sarah Hornemann (34) aus Berlin mit neuem Firmensitz in der Plessingstraße 20 in Duisburg mit Nachrangdarlehen in der Assetklasse sonstige Vermögensanlagen mit einer Mindestzeichnungssumme von 1.000 Euro.

Über 40 Objekte der Autark Group AG durchsucht.

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat am 10. Juli 2018 über 40 Objekte der Autark Group AG durchsucht. Hintergrund der Durchsuchungen sind Ermittlungen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs und der Untreue gegen den Vorstand der Autark Invest AG in Liechtenstein, Stefan Kühn.

3.600 Anleger zeichneten bei der Autark Invest AG in Liechtenstein (heute Autark Group AG) Nachrangdarlehen in Höhe von 135 Millionen Euro. Dafür sollten sie Zinsen von jährlich bis zu 7,5 Prozent erhalten. Doch viele Geschäfte der Firma gingen schief. Auch in Liechtenstein wird gegen Kühn ermittelt, in Deutschland ermittelt die Staatsanwaltschaft zudem noch gegen Firmen, denen Kühn Anlegergeld zur Verfügung gestellt hat.

Die Durchsuchung der Objekte am 10. Juli 2018 unter anderem in Duisburg, Olpe und Holzminden wurde von mehr als 100 Polizeibeamten durchgeführt. In Holzminden wurde auch die Rahl Geschäftsbesorgungs GmbH durchsucht. Diese Firma sollten Autark-Anleger ansprechen, nachdem die Autark Invest AG in Deutschland nicht mehr für sie zu erreichen war.

» CFB mit dem CFB Flugzeuginvestment 1 (AIF) Flugzeugfonds und eine Mindestzeichnungssumme von 30.000 USD (rund 26.000 Euro):

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Es liegen 5 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#22 - Kommentar von Wunderbar am 11.10.2018 09:31
Wunderbar, Gomopa! Einfach wunderbar!! Dieser Sarkasmus, das muss euch erst einmal jemand nachmachen und dann trefft ihr auch noch den Nagel dermassen auf den Kopf! Herrlich.

Dazu dann der gekaufte Bericht von Das Investment. httpss://www.dasinvestment.com/waigel-wenzel-mr-dax-die-besten-bilder-der-9-hauptstadtmesse-der-fonds-finanz/ Dabei wissen wir doch als Branchenkenner, dass sich Finanzunternehmen jeglicher Couleur sich am liebsten mit "großen Namen" tarnen. Je mehr Prominenz desto größer irgendwann der Knall! So ist es - und so wird es bleiben!

3.700 Gäste kamen am Dienstag ins Estrel Hotel Berlin, um sich auf der neunten Hauptstadtmesse des Maklerpools Fonds Finanz über aktuelle Trends in der Finanz- und Versicherungsbranche zu informieren. Mit dabei waren Star-Redner wie CSU-Politiker Theo Waigel und Börsenexperte Dirk Müller. Die besten Bilder der Veranstaltung gibt's hier.

Zum neunten Mal lud der Maklerpool Fonds Finanz am 18. September zur Hauptstadtmesse ins Estrel Hotel nach Berlin. 3.700 Gäste aus der Finanz- und Versicherungsbranche kamen, um sich zu informieren, auszutauschen und weiterzubilden.

Neben den Vorträgen der beiden Star-Redner Theo Waigel (CSU-Politiker und Ex-Bundesfinanzminister) und ?Mr. Dax? Dirk Müller füllten insbesondere die 36 IDD-konformen Fachvorträge die Räume. Insgesamt gab es über 80 Vorträge von mehr als 70 renommierten Referenten auf der Messe. Im Fokus standen Themen wie Digitalisierung und Regulierung, das Social-Media-Marketing aber auch Vorträge zu Produkten und Managementthemen.

?Es war ein rundum gelungener Tag mit Top-Referenten, spannenden Vorträgen, tollen Sonderaktionen und herausragenden Highlights. Wir freuen uns sehr, dass wir so viele positive Rückmeldungen bekommen haben, von den Besuchern wie auch von den Gesellschaften. Das zeigt auch, wie wichtig der Messestandort Berlin ist ? für alle Beteiligten?, so Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz.

#23 - Kommentar von Wunderbar am 11.10.2018 09:33
Wunderbar, Gomopa! Einfach wunderbar!! Dieser Sarkasmus, das muss euch erst einmal jemand nachmachen und dann trefft ihr auch noch den Nagel dermassen auf den Kopf! Herrlich.

Dazu dann der gekaufte Bericht von Das Investment. httpss://www.dasinvestment.com/waigel-wenzel-mr-dax-die-besten-bilder-der-9-hauptstadtmesse-der-fonds-finanz/ Dabei wissen wir doch als Branchenkenner, dass sich Finanzunternehmen jeglicher Couleur sich am liebsten mit "großen Namen" tarnen. Je mehr Prominenz desto größer irgendwann der Knall! So ist es - und so wird es bleiben!

3.700 Gäste kamen am Dienstag ins Estrel Hotel Berlin, um sich auf der neunten Hauptstadtmesse des Maklerpools Fonds Finanz über aktuelle Trends in der Finanz- und Versicherungsbranche zu informieren. Mit dabei waren Star-Redner wie CSU-Politiker Theo Waigel und Börsenexperte Dirk Müller. Die besten Bilder der Veranstaltung gibt's hier.

Zum neunten Mal lud der Maklerpool Fonds Finanz am 18. September zur Hauptstadtmesse ins Estrel Hotel nach Berlin. 3.700 Gäste aus der Finanz- und Versicherungsbranche kamen, um sich zu informieren, auszutauschen und weiterzubilden.

Neben den Vorträgen der beiden Star-Redner Theo Waigel (CSU-Politiker und Ex-Bundesfinanzminister) und ?Mr. Dax? Dirk Müller füllten insbesondere die 36 IDD-konformen Fachvorträge die Räume. Insgesamt gab es über 80 Vorträge von mehr als 70 renommierten Referenten auf der Messe. Im Fokus standen Themen wie Digitalisierung und Regulierung, das Social-Media-Marketing aber auch Vorträge zu Produkten und Managementthemen.

?Es war ein rundum gelungener Tag mit Top-Referenten, spannenden Vorträgen, tollen Sonderaktionen und herausragenden Highlights. Wir freuen uns sehr, dass wir so viele positive Rückmeldungen bekommen haben, von den Besuchern wie auch von den Gesellschaften. Das zeigt auch, wie wichtig der Messestandort Berlin ist ? für alle Beteiligten?, so Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz.

#24 - Kommentar von Aufpasser am 11.10.2018 10:05
Auch sehr schön ist dieser Artikel vom Verlag Kapitalmarkt intern.

Das skandalöse Umdeckerkonzept von Basler und Fonds Finanz

Warum werden in Policen, für die die Anträge über die Fonds Finanz Maklerservice GmbH eingereicht wurden, nicht der jeweilige Vermittler, sondern die Fonds Finanz als persönlicher Ansprechpartner aufgeführt? Das von unserer Schwesterredaktion ?kapital-markt intern? aufgedeckte Umdeckerkonzept könnte eine Antwort liefern, die für Versicherer und Versicherungsmakler ein Warnsignal ist: Die mit über 100 Mio. ? Jahresprovisionsumsatz größte deutsche Poolgesellschaft liefert nicht die Transparenz für Abschlussvermittler, den andere Maklerpools liefern können. Während die Fonds Finanz gerade im IT-Bereich viel Geld in die Hand nimmt und Aufkäufe tätigt, wie bspw. via FF-Tochter Finanzsoft GmbH die softfair GmbH (vgl. ?vt? 20/17, ?Wie unabhängig ist ein Vergleichsrechner in Pool-Hand??), klemmt es ausgerechnet da, wo Transparenz für Versicherungsmakler und Versicherer notwendig ist. Könnten es technische Schwierigkeiten sein, die dazu führen, dass die Fonds Finanz weiterhin als Blindpool arbeitet? Angesichts der scheinbar unbegrenzten Investitionsmöglichkeiten und da Wettbewerber die technischen Probleme lösen konnten, dürfte die Überlegung, der Münchner Pool scheitert seit Jahren an einer technischen Umsetzung, ausscheiden. Doch welchen Grund könnten Markus Kiener und Norbert Porazik als geschäftsführende Gesellschafter des als Versicherungsmakler nach § 34 d Abs. 1 GewO registrierten Pools haben, dass der Vermittler nicht transparent zu erkennen ist? Könnte ein möglicher Grund etwa darin bestehen, dass hinter den Anträgen gar nicht so selten kein Makler, sondern häufiger auch (Ausschließlichkeits-)Vertreter stecken, die wiederum kein Interesse haben, namentlich den Versicherern bekannt zu werden? Wäre dem so, würden vermutlich die Ausschließlichkeitsvertreter und Mehrfachagenten mit transparenter Erkennung bei den Versicherern von heute auf morgen kein Geschäft mehr über die Fonds Finanz einreichen. Jedenfalls hat die Fonds Finanz Maklerservice GmbH nach unserer Recherche bisher ? ebenfalls anders als verschiedene Wettbewerber ? keine Schwestergesellschaft mit einer Registrierung als Versicherungsvertreter mit Erlaubnis. Zudem würde das auch AOlern nichts nützen, die bei Eindruck ihres Namens und ihrer Kontaktdaten in der Police Gefahr laufen, beim ?Fremdgehen? und Verstoß gegen ihren Ausschließlichkeitsvertrag aufzufliegen.

Kommen wir damit zum ?Umdeckerkonzept?, einem Deal zwischen Fonds Finanz und Basler Versicherungen (vgl. ?vt? 12/18; ?Im Trüben fischen: Basler Versicherungen und Fonds Finanz paktieren?), zu dem wir nach weiteren Recherchen skandalöse Details der Paktpläne enthüllen können: ++ Die Basler Versicherungen übernehmen Agenturen als Ausschließlichkeitsagenturen und erteilen diesen die Freigabe, Umdeckervereinbarungen mit Fonds Finanz zu treffen ++ Für den Umdeckungszeitraum von 2?4 Jahren zahlt die Basler (unter Verrechnung der tatsächlich erzielten Bestandsprovision) 100 % der bisherigen Bepro auf den Gesamtbestand, des Weiteren erfolgt bei der AP-Vergütung eine Auszahlung zu 100 % ++ Die neuen Agenturpartner erhalten ihren Wechsel mit Zuschüssen in Höhe von 1.000 ? bis 2.500 ? versüßt ++ Die Agentur muss 7?10 Jahre im bisherigen Versicherungsunternehmen tätig gewesen sein mit einer Agenturschadensquote von unter 55 % ++ Der Gesamtbestand soll kompositlastig sein und ein Volumen von mindestens 400.000 ? (NL-Bestand) umfassen. Doch wie kommt die Fonds Finanz ins Spiel? Hierfür soll eine GmbH gegründet werden, die als Makler auftritt und bei der die Agentur Gesellschafter-Geschäftsführer wird.

Mit Blick auf die Basler wäre das u. E. eine handfeste Abwerbung von Vertretern. Aber nach den Wettbewerbsrichtlinien der Versicherungswirtschaft ist es ?unzulässig, Vertreter durch unlautere Mittel abzuwerben?. Als unlauter wird u. a. ?eine planmäßige Abwerbung, die eine nachhaltige Schädigung eines Mitbewerbers bezweckt?, angesehen. Entsprechend Umdeckerkonzept wird sehr strategisch und planmäßig die Abwerbung betrieben. Das belegen die klaren Kriterien, nach denen nur Agenturen, die mindestens 7 bis 10 Jahre beim bisherigen Versicherer tätig sind und eine Schadenquote von unter 55 % aufweisen, in Frage kommen. Doch gerade die Abwerbung gestandener und zugleich noch hungriger Agenturen mit niedriger Schadenquote mit einem finanziell lukrativen Umdeckerangebot können den bisherigen Patron nachhaltig schädigen. Die Abwerbungs-Attraktivität untermauern die folgenden weiteren Details dieses Coups: ++ Während der Umdeckungsphase liegt das Augenmerk auf der Umdeckung des NL-Bestandes ++ Neugeschäft in Leben und Kranken ist erwünscht ++ Der LV- und KV-Bestand verbleibt dauerhaft auf der Maklerplattform. Wie schon das Gesamtkonzept mit kompositlastigem Bestand andeutet, will die Basler Agenturen zum Wechsel animieren, die den Kompositbestand umdecken und deren Sachprodukte in den Markt drücken. Kennt die Fonds Finanz wechselwillige Vertreter, weil diese bei dem Pool ?undercover? Geschäft einreichen und die Münchner unzulässiger Weise als ?Ventil? nutzen? Jedenfalls ist der Deal nicht zum Schaden der Fonds Finanz. So klingt es wie eine Zuführungsprämie, wenn LV- und KV-Neugeschäft erwünscht ist und dauerhaft auf der Maklerplattform verbleibt. Dabei wird den zukünftigen Ausschließlichkeitsvertretern der Basler die zusätzliche Tätigkeit in einer Makler GmbH erlaubt: ?Die Agentur erhält einen Vertragsnachtrag, mit welcher die Zustimmung zur Nebentätigkeit in der GmbH erteilt wird.? Da scheint der Verfasser des Umdeckerkonzept-Geschäftmodells mitgedacht zu haben. Denn wenn die BaFin nur den Agenturvertrag anfordert, bleiben den Augen der Aufsicht die Inhalte des Vertragsnachtrags verborgen. Gehen die beiden beteiligten ?Umdecker? selbst von einem unseriösen Gebaren aus, das die BaFin nicht zu Gesicht bekommen soll? Eine zulässige und den berechtigten Verbrauchererwartungen gerecht werdende Ventil?lösung können wir hier nicht erkennen. Wenn Versicherer ihren Vertretern eine Ventillösung anbieten, dann üblicherweise entweder direkt durch Vereinbarung mit einem anderen Versicherer oder eine als Versicherungsvertreter mit Erlaubnis registrierte eigene Vertriebsgesellschaft mit Anbindungen an andere Versicherer. Dann wissen die annehmenden Versicherer, dass das Geschäft von einem Vertreter kommt. Kommt aber das Geschäft von einem Maklerpool, dann müssen sich die Versicherer darauf verlassen können, dass die ?Maklerausnahme? nach § 6 Abs. 6 VVG gegeben ist und keine Beratungspflicht nach Vertragsschluss greift.

?vt?-Fazit: ++ Kann dem Kunden immer bewusst sein, ob er gerade von einem gebundenen Vertreter beraten wird, der im Auftrag und Interesse der Basler arbeitet, oder einem im Lager des Kunden stehenden Versicherungsmaklers? Was qualifiziert einen gebundenen Vertreter zur unabhängigen Maklertätigkeit? Unter Verbraucherschutzaspekten ist das Geschäftsmodell höchst bedenklich ++ Die Fonds Finanz scheint nicht wählerisch zu sein, von wem sie Geschäft bekommt. Was bleibt von den über 100 Mio. ? Jahresprovisionsumsatz und der bisherigen Ertragsstärke übrig, wenn Versicherer darauf bestehen die einreichenden Vermittler erkennen zu können und dann nur noch über den ?Makler?-Pool eingereichte Anträge von echten Versicherungsmaklern angenommen werden? ++ Das Umdeckerkonzept ist u. E. ein Fall für die BaFin und könnte schärfere aufsichtsrechtliche Erwartungen der Behörde an die Kontrollen der Versicherer nach sich ziehen, ob es sich bei dem einreichenden Vermittler auch um einen registrierten Versicherungsmakler handelt.

#25 - Kommentar von Aufpasser am 11.10.2018 10:06
Auch sehr schön ist dieser Artikel vom Verlag Kapitalmarkt intern.

Das skandalöse Umdeckerkonzept von Basler und Fonds Finanz

Warum werden in Policen, für die die Anträge über die Fonds Finanz Maklerservice GmbH eingereicht wurden, nicht der jeweilige Vermittler, sondern die Fonds Finanz als persönlicher Ansprechpartner aufgeführt? Das von unserer Schwesterredaktion ?kapital-markt intern? aufgedeckte Umdeckerkonzept könnte eine Antwort liefern, die für Versicherer und Versicherungsmakler ein Warnsignal ist: Die mit über 100 Mio. ? Jahresprovisionsumsatz größte deutsche Poolgesellschaft liefert nicht die Transparenz für Abschlussvermittler, den andere Maklerpools liefern können. Während die Fonds Finanz gerade im IT-Bereich viel Geld in die Hand nimmt und Aufkäufe tätigt, wie bspw. via FF-Tochter Finanzsoft GmbH die softfair GmbH (vgl. ?vt? 20/17, ?Wie unabhängig ist ein Vergleichsrechner in Pool-Hand??), klemmt es ausgerechnet da, wo Transparenz für Versicherungsmakler und Versicherer notwendig ist. Könnten es technische Schwierigkeiten sein, die dazu führen, dass die Fonds Finanz weiterhin als Blindpool arbeitet? Angesichts der scheinbar unbegrenzten Investitionsmöglichkeiten und da Wettbewerber die technischen Probleme lösen konnten, dürfte die Überlegung, der Münchner Pool scheitert seit Jahren an einer technischen Umsetzung, ausscheiden. Doch welchen Grund könnten Markus Kiener und Norbert Porazik als geschäftsführende Gesellschafter des als Versicherungsmakler nach § 34 d Abs. 1 GewO registrierten Pools haben, dass der Vermittler nicht transparent zu erkennen ist? Könnte ein möglicher Grund etwa darin bestehen, dass hinter den Anträgen gar nicht so selten kein Makler, sondern häufiger auch (Ausschließlichkeits-)Vertreter stecken, die wiederum kein Interesse haben, namentlich den Versicherern bekannt zu werden? Wäre dem so, würden vermutlich die Ausschließlichkeitsvertreter und Mehrfachagenten mit transparenter Erkennung bei den Versicherern von heute auf morgen kein Geschäft mehr über die Fonds Finanz einreichen. Jedenfalls hat die Fonds Finanz Maklerservice GmbH nach unserer Recherche bisher ? ebenfalls anders als verschiedene Wettbewerber ? keine Schwestergesellschaft mit einer Registrierung als Versicherungsvertreter mit Erlaubnis. Zudem würde das auch AOlern nichts nützen, die bei Eindruck ihres Namens und ihrer Kontaktdaten in der Police Gefahr laufen, beim ?Fremdgehen? und Verstoß gegen ihren Ausschließlichkeitsvertrag aufzufliegen.

Kommen wir damit zum ?Umdeckerkonzept?, einem Deal zwischen Fonds Finanz und Basler Versicherungen (vgl. ?vt? 12/18; ?Im Trüben fischen: Basler Versicherungen und Fonds Finanz paktieren?), zu dem wir nach weiteren Recherchen skandalöse Details der Paktpläne enthüllen können: ++ Die Basler Versicherungen übernehmen Agenturen als Ausschließlichkeitsagenturen und erteilen diesen die Freigabe, Umdeckervereinbarungen mit Fonds Finanz zu treffen ++ Für den Umdeckungszeitraum von 2?4 Jahren zahlt die Basler (unter Verrechnung der tatsächlich erzielten Bestandsprovision) 100 % der bisherigen Bepro auf den Gesamtbestand, des Weiteren erfolgt bei der AP-Vergütung eine Auszahlung zu 100 % ++ Die neuen Agenturpartner erhalten ihren Wechsel mit Zuschüssen in Höhe von 1.000 ? bis 2.500 ? versüßt ++ Die Agentur muss 7?10 Jahre im bisherigen Versicherungsunternehmen tätig gewesen sein mit einer Agenturschadensquote von unter 55 % ++ Der Gesamtbestand soll kompositlastig sein und ein Volumen von mindestens 400.000 ? (NL-Bestand) umfassen. Doch wie kommt die Fonds Finanz ins Spiel? Hierfür soll eine GmbH gegründet werden, die als Makler auftritt und bei der die Agentur Gesellschafter-Geschäftsführer wird.

Mit Blick auf die Basler wäre das u. E. eine handfeste Abwerbung von Vertretern. Aber nach den Wettbewerbsrichtlinien der Versicherungswirtschaft ist es ?unzulässig, Vertreter durch unlautere Mittel abzuwerben?. Als unlauter wird u. a. ?eine planmäßige Abwerbung, die eine nachhaltige Schädigung eines Mitbewerbers bezweckt?, angesehen. Entsprechend Umdeckerkonzept wird sehr strategisch und planmäßig die Abwerbung betrieben. Das belegen die klaren Kriterien, nach denen nur Agenturen, die mindestens 7 bis 10 Jahre beim bisherigen Versicherer tätig sind und eine Schadenquote von unter 55 % aufweisen, in Frage kommen. Doch gerade die Abwerbung gestandener und zugleich noch hungriger Agenturen mit niedriger Schadenquote mit einem finanziell lukrativen Umdeckerangebot können den bisherigen Patron nachhaltig schädigen. Die Abwerbungs-Attraktivität untermauern die folgenden weiteren Details dieses Coups: ++ Während der Umdeckungsphase liegt das Augenmerk auf der Umdeckung des NL-Bestandes ++ Neugeschäft in Leben und Kranken ist erwünscht ++ Der LV- und KV-Bestand verbleibt dauerhaft auf der Maklerplattform. Wie schon das Gesamtkonzept mit kompositlastigem Bestand andeutet, will die Basler Agenturen zum Wechsel animieren, die den Kompositbestand umdecken und deren Sachprodukte in den Markt drücken. Kennt die Fonds Finanz wechselwillige Vertreter, weil diese bei dem Pool ?undercover? Geschäft einreichen und die Münchner unzulässiger Weise als ?Ventil? nutzen? Jedenfalls ist der Deal nicht zum Schaden der Fonds Finanz. So klingt es wie eine Zuführungsprämie, wenn LV- und KV-Neugeschäft erwünscht ist und dauerhaft auf der Maklerplattform verbleibt. Dabei wird den zukünftigen Ausschließlichkeitsvertretern der Basler die zusätzliche Tätigkeit in einer Makler GmbH erlaubt: ?Die Agentur erhält einen Vertragsnachtrag, mit welcher die Zustimmung zur Nebentätigkeit in der GmbH erteilt wird.? Da scheint der Verfasser des Umdeckerkonzept-Geschäftmodells mitgedacht zu haben. Denn wenn die BaFin nur den Agenturvertrag anfordert, bleiben den Augen der Aufsicht die Inhalte des Vertragsnachtrags verborgen. Gehen die beiden beteiligten ?Umdecker? selbst von einem unseriösen Gebaren aus, das die BaFin nicht zu Gesicht bekommen soll? Eine zulässige und den berechtigten Verbrauchererwartungen gerecht werdende Ventil?lösung können wir hier nicht erkennen. Wenn Versicherer ihren Vertretern eine Ventillösung anbieten, dann üblicherweise entweder direkt durch Vereinbarung mit einem anderen Versicherer oder eine als Versicherungsvertreter mit Erlaubnis registrierte eigene Vertriebsgesellschaft mit Anbindungen an andere Versicherer. Dann wissen die annehmenden Versicherer, dass das Geschäft von einem Vertreter kommt. Kommt aber das Geschäft von einem Maklerpool, dann müssen sich die Versicherer darauf verlassen können, dass die ?Maklerausnahme? nach § 6 Abs. 6 VVG gegeben ist und keine Beratungspflicht nach Vertragsschluss greift.

?vt?-Fazit: ++ Kann dem Kunden immer bewusst sein, ob er gerade von einem gebundenen Vertreter beraten wird, der im Auftrag und Interesse der Basler arbeitet, oder einem im Lager des Kunden stehenden Versicherungsmaklers? Was qualifiziert einen gebundenen Vertreter zur unabhängigen Maklertätigkeit? Unter Verbraucherschutzaspekten ist das Geschäftsmodell höchst bedenklich ++ Die Fonds Finanz scheint nicht wählerisch zu sein, von wem sie Geschäft bekommt. Was bleibt von den über 100 Mio. ? Jahresprovisionsumsatz und der bisherigen Ertragsstärke übrig, wenn Versicherer darauf bestehen die einreichenden Vermittler erkennen zu können und dann nur noch über den ?Makler?-Pool eingereichte Anträge von echten Versicherungsmaklern angenommen werden? ++ Das Umdeckerkonzept ist u. E. ein Fall für die BaFin und könnte schärfere aufsichtsrechtliche Erwartungen der Behörde an die Kontrollen der Versicherer nach sich ziehen, ob es sich bei dem einreichenden Vermittler auch um einen registrierten Versicherungsmakler handelt.

#26 - Kommentar von Umschauer am 12.10.2018 19:51
Auf Dauer nicht zu empfehlen!

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre wird in der Regel durch das Verhalten der GF/GL getrübt und durch deren Hiobsbotschaften nicht gerade verbessert.

Vorgesetztenverhalten

Die Führungskräfte sind zum größten Teil überfordert. In der Regel jedoch nur Handlanger des Unternehmens ohne eigene Meinung.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist ok, jedoch hat er sich in den letzen 2-3 Jahren ins negative geändert. Viele Kollegen/Innen die länger als 2 Jahren waren, sind nicht mehr Unternehmen. Die meisten Mitarbeiter nutzen FF als praktischen Ausbilder.

Interessante Aufgaben

Aufgaben können zum Teil abwechslungsreich sein, jedoch hat jeder Mitarbeiter von Jahr zu Jahr weniger Entscheidungsgewalt, als Mitarbeiter ist man eher mit Feedbacks aufzubereiten beschäftigt als effizient zu arbeiten.

Kommunikation

Eine richtige Kommunikation findet zwischen der GF/GL und den Mitarbeitern, nur sporadisch statt. Als Mitarbeiter erfährt man mehr bei FB und co. als innerhalb der Firma über Veränderungen/ Neuerungen.

Karriere / Weiterbildung

Es gibt immer mehr Teamleiter teilweise für Teams ohne Mitarbeiter.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist unterirdisch. Sachbearbeiter erhalten zum Teil lediglich 2300 Euro brutto. Fachberater mit Studium, werden in der Regel als Junioren eingestellt mit einem Gehalt von 2500 brutto. Unverschämt bei dem Gewinn und Umsatz.

Arbeitsbedingungen

Technik ist ok
Lage ist ok

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es werden regelmäßig Geldspenden an humanitäre Einrichtungen geleistet.

Work-Life-Balance

Im Vergleich zu anderen Firmen, lebt man bei der FF im 19 Jahrhundert. Keine Angebote zur homeoffice, auch, wenn der Mitarbeiter offziell Gleittage nehmen darf, werden diese durch die Führungskräfte nicht genehmigt. Erst wird einen flexible Arbeitszeiten gewährt, um diese nach paar Monaten wieder zu verschärfen.

Contra

Vorsicht bei einer Bewerbung. im Münchnerraum,hat man es bei einer Neuorientierung sehr schwer. Es bestehen Abkommen mit Versicherungen, dass sie keine Mitarbeiter von der Fonds Finanz einstellen dürfen.


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