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15.10.2018
China not amused: XOLARIS Capital Ltd. + Fieldfisher: Blockchain Fund made in Germany in Hongkong?

Convent"Für die Rückgewinnung fast schon verloren geglaubter Kundengelder" in notleidenden Fonds wie die Zukunftstechnologiedachfonds V+ 1, 2 und 3 aus dem bayerischen Landshut, gab es für den Gründer und Portfoliomanagement Vorstand der Xolaris Service KVAG aus München, Stefan Klaile (45) aus Konstanz in Baden-Württemberg, im Rahmen des Vertriebsgipfels Tegernsee am 5. Februar 2018 in RottachEgern in Bayern vom Chefredakteur des Finanz Business Magazins den FinanzbusinessPreis 2018 im Bereich Investment Sachwerte. © Pressefoto Xolaris / Imagefilm, produziert von der RedaktionMedien Verlag / Astrid Klee 2017/2018 Xolaris-Boss Stefan Klaile (45) aus Konstanz ließ sich anfang des Jahres auf dem Vertriebsgipfel Tegernsee im bayerischen RottachEgern als angeblicher Sachwert-Spezialist für notleidende Fonds mit einem FinanzBusinessPreis 2018 feiern.

Xolaris habe, so die Laudatio von Friedrich Andreas Wanschka, Chefredakteur von FinanzBusinessMagazin.de aus der Schwaighofstraße 17A in Tegernsee:

Zitat:


für Anleger außergewöhnliches geleistet.


Insbesondere die "Rückgewinnung fast schon verloren geglaubter Kundengelder von nachträglich übernommenen Fonds" habe die Jury überzeugt.

Dabei hat doch Klaile bekanntermaßen das Leid der Investoren beispielsweise als Ex-Treuhänder und Gesellschafter der Konstanzer Goldschürffonds Canada Gold Trust selbst mitverursacht, wie das Landgericht Konstanz im letzten Jahr feststellte.

Auch hat Klaile als aktueller Kapitalverwalter nachweislich das Leid geprellter Investoren Kraft seines Amtes beim Zukunftstechnologie-Fonds Venture Plus 2 aus dem bayerischen Landshut noch vergrößert, wie GoMoPa berichtete.

"Haarsträubend" bezeichnete vor wenigen Tagen ein Hamburger Finanzberater, was da beim V+ 2 passiert. Nicht nur, dass einem Hamburger Orthopäden mit 69 Jahren versprochen wurde, durch Gewinne habe er seine 800.000 Euro, die er investierte, nach 5 Jahren wieder zur Verfügung. In Wahrheit kommt er aber frühestens erst nach 24 Jahren an sein Geld.

Unzufriedene Kommanditisten können sich dank Stefan Klaile nun selbst verklagen. Denn Kapitalverwalter Klaile hat im Februar 2017 mal eben die verantwortliche geschäftsführende Fonds-Komplementärin von Fondsgeldern gekauft und ins Sachwertportfolio des Zukunftstechnologiefonds gestellt. Und Fondsgeschäftsführer Rechtsanwalt Hans-Jürgen Brunner aus Regensburg führte die Komplementärin kurz darauf in die Insolvenz.

Auch wenn der Fonds unter Klailes Leitung weiter Miese machte (2017: rund minus 1,5 Millionen Euro, 2016: rund 2,2 Millionen Euro) zog Klaile jedes Jahr weiter Kommanditkapital aus dem Fonds ab. Jährlich weit über eine halbe Million Euro. Als Vergütung, weil er ja laut FinanzBusinessPreis 2018 "für Anleger außergewöhnliches geleistet" habe.

Im Sommer 2018 überraschte Klaile dann die Finanzwelt mit einem besonderen Coup.

Am 2. August 2018 verkündete Klaile, dass er künftig "internationalen Investoren Investments 'made in Germany'" bietet.

Nicht am heimischen Bodensee, sondern am rund 9.250 Kilometer Luftlinie entfernten südchinesischen Meer in der chinesischen Sonderzone Hongkong (7 Millionen Einwohner, 95 Prozent Chinesen).

Dafür hat Klaile am 1. Juli 2018 in Hongkong mit einer neu gegründeten XOLARIS Capital Limited eine Asien-Niederlassung gegründet. Managing Director Jun Li und Sales Director Samuel Hui sollen laut Klaile über langjährige Investmenterfahrung und ein ausgezeichnetes Netzwerk in Hongkong verfügen.

Der Werteanalyst Philip Nerb aus dem bayerischen Siegenburg zeigt für den Gang nach China Verständnis, weil nach seiner Beobachtung wohl deutsche Behörden schon mächtig stören können (Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt seit Sommer 2015 im Zusammenhang mit verschwundenen 40 Millionen Euro in den vier Konstanzer Canada Gold Trust Fonds, bei denen Klaile jeweils zu einem Drittel beteiligt ist und bei denen Klaile jeweils als Treuhänder fungierte).

Nerb sekundiert:

Zitat:


Stefan Klaile als Gründer und Leiter der Xolaris-Gruppe zeichnet sich durch eine profunde Kenntnis der internationalen Märkte aus.

Der Sprung gen Fernen Osten ist logisch und begrüßenswert.

In einer Zeit, in welcher speziell die deutschen Behörden echten Unternehmern möglichst viele Stöcke zwischen die Beine werfen, ist eine internationale Ausrichtung auf aggressiv expandierende Märkte essentiel für das eigene Wachstum.

Die Zukunft der Kapitalmärkte spielt mittelfristig sicherlich vor allem in Asien.


Klaile betonte in seiner Pressemitteilung vom 2. August 2018:

Zitat:


Wichtig ist für uns, dass wir "Investment Quality made in Germany" liefern.

Das heißt, wir lehnen die Konzeption sowie die laufenden operativen Prozesse der Investmentprodukte freiwillig an deutsche Kapitalmarktstandards an und erfüllen beispielsweise Anforderungen, wie sie uns das KAGB in Deutschland auferlegt.


Die XOLARIS Gruppe "bietet künftig für globale Asset Manager White Label-Investmentprodukte für internationale Investoren."

Doch woher nimmt Wirtschaftsprüfer Stefan Kaile seine Expertise, um in China "Investment Quality made in Germany" anbieten zu können?

Malte Andre Hartwieg
Malte Andre Hartwieg
Klaile fing mal als ganz kleiner Wirtschaftsprüfer an. Der gleichaltrige Malte Hartwieg aus München, der sich vom gelernten Maurer zum Selfmade-Millionär hochgearbeitet hatte, soll auch Klaile groß gemacht haben.

Ein Vertriebsprofi erinnerte sich gegenüber dem GoMoPa:

Zitat:


Klaile ist ein Produkt von Malte Hartwieg.


Allerdings verließ Malte Hartwieg 2014 seinen Wohnsitz im Münchner Boheme-Viertel Schwabing, lebt heute in Szeged in Ungarn und weiß angeblich nicht, wo die verschwundenen 300 Millionen Euro aus seinem seit 2008 aufgebauten Firmenimperium (EGI Euro Grund Invest Fonds, NCI, Selfmade Capital, Panthera Fund sowie Vertrieb Dima24) hin sind, wie GoMoPa.net berichtete.

Seit 2013 ermittelt die Staatsanwaltschaft München I wegen Betruges, Untreue und Geldwäsche gegen Hartwieg und dessen einstigen Kompagnon Christian Kruppa (53), der in Dubai lebt.

Laut dem Imagefilm, der vom RedaktionsMedien Verlag / Astrid Klee 2017/2018 aus Tegernsee zur Preisverleihung FinanzBusinessPreis 2018 am 5. Februar 2018 produziert wurde, soll die seit 2014 BaFin-zugelassene XOLARIS Service KVG aus München (Private Equity und Immobilien) mit ihrer Schwesterfirma ADREALIS Service KVG aus Hamburg (Erneuerbare Endergie und Schiffe) derzeit 18 Emissionshäuser mit einem Asset under Management von 600 Millionen Euro betreuen.

Doch wo sind diese 18 Emissionshäuser mit "Investment Qualität made in Germany"?

Auf der Referenzseite der beiden Kapitalverwalter XOLARIS in München (Maximiliansplatz 1) und ADREALIS in Hamburg (Drehbahn 7) sind...

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Es liegen 8 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#212 - Kommentar von MCI Counselor am 17.10.2018 11:11
One Country - Two Systems!
Die "Umtriebe" von XOLARIS, Klaile, Fieldfisher und Konsorten mag ich auf keinen Fall beschönigen.

Aber der Vollständigkeit halber ist festzuhalten:
Blockchain / Crypto-bezogene Aktivitäten in der Special Administrative Zone Hong Kong unterliegen mitnichten der Gesetzgebung der Volksrepublik China und auch nicht dem Regulierungsbereich der Chinesischen Zentralbank. Dieser Zusammenhang ist im Artikel falsch dargestellt.

Die britische Kronkolonie Hong Kong wurde am 1. Juli 1997 von der Volksrepublik China übernommen. Allerdings unter der Zusicherung, dass Hong Kong eine Sonderverwaltungszone (Special Administrative Region) mit einem hohen Maß an Autonomie bleibt.
Diese Autonomie besteht insbesondere in Wirtschaftsangelegenheiten.
Die offizielle Lesart ist hier "One Country - Two Systems" (Ein Land - zwei Systeme).

Für Blockchain / ICOs / Crypto ist demnach KEINE einzige Festland-Instituion zuständig, sondern einzig und alleine die Hong Kong Securities and Futures Commission (SFC) im Zusammenwirken mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), der "quasi" Zentralbank Hong Kongs.

Blockchain / Crypto / ICOs sind in Hong Kong keineswegs verboten. Sie erfahren derzeit, wie in vielen anderen Ländern der Fall, lediglich eine Regulierung. Allerdings mit der klaren Absicht, Hong Kong zu einem Blockchain Hub zu entwickeln.

By the way - Hong Kong hat deshalb auch eine andere Währung, den Hong Kong Dollar (HK$) - und nicht den Chinesischen Yuan (Renminbi, RMB).
Signatur
MCI CLT Middle East DWC-LLC
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Dubai South
POB 712570 | Dubai | VAE
Tel.: +971.4 557 13 73
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WebSite: www.de.mciclt.com
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#213 - Kommentar von MCI Counselor am 17.10.2018 11:12
One Country - Two Systems!
Die "Umtriebe" von XOLARIS, Klaile, Fieldfisher und Konsorten mag ich auf keinen Fall beschönigen.

Aber der Vollständigkeit halber ist festzuhalten:
Blockchain / Crypto-bezogene Aktivitäten in der Special Administrative Zone Hong Kong unterliegen mitnichten der Gesetzgebung der Volksrepublik China und auch nicht dem Regulierungsbereich der Chinesischen Zentralbank. Dieser Zusammenhang ist im Artikel falsch dargestellt.

Die britische Kronkolonie Hong Kong wurde am 1. Juli 1997 von der Volksrepublik China übernommen. Allerdings unter der Zusicherung, dass Hong Kong eine Sonderverwaltungszone (Special Administrative Region) mit einem hohen Maß an Autonomie bleibt.
Diese Autonomie besteht insbesondere in Wirtschaftsangelegenheiten.
Die offizielle Lesart ist hier "One Country - Two Systems" (Ein Land - zwei Systeme).

Für Blockchain / ICOs / Crypto ist demnach KEINE einzige Festland-Instituion zuständig, sondern einzig und alleine die Hong Kong Securities and Futures Commission (SFC) im Zusammenwirken mit der Hong Kong Monetary Authority (HKMA), der "quasi" Zentralbank Hong Kongs.

Blockchain / Crypto / ICOs sind in Hong Kong keineswegs verboten. Sie erfahren derzeit, wie in vielen anderen Ländern der Fall, lediglich eine Regulierung. Allerdings mit der klaren Absicht, Hong Kong zu einem Blockchain Hub zu entwickeln.

By the way - Hong Kong hat deshalb auch eine andere Währung, den Hong Kong Dollar (HK$) - und nicht den Chinesischen Yuan (Renminbi, RMB).
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#214 - Kommentar von Korrespondent am 17.10.2018 11:16
Für Xolaris und Fieldfisher ist Hongkong ein Sprungbrett nach China.

Lieber Martin,
Dein Hinweis ist richtig und wichtig.

Doch nach den Pressemitteilungen von Xolaris und Fieldfisher zu urteilen, ist die Dependance mit der XOLARIS Capital Ltd. in Hongkong für sie wohl nur ein Sprungbrett (Klaile: "Hongkong ist für uns der zentrale Strukturierungs-Hub für alle Aktivitäten außerhalb Europas"), um internationalen Investoren in Hongkong Sachwertinvestments zum Beispiel auch in Rotchina anzubieten.

Der Sachwert soll eine Krypto-Mining-Farm sein.

Rotchina erlebte einen Boom von Krypto-Mining-Farms, vor allem weil der Strom vergleichsweise billig ist.

Auf China weist auch die von XOLARIS getroffene Auswahl des Fieldfisher-Fondskonzeptionärs Leo Zhang nicht in Hongkong, sondern mit einem corporate partner von Fieldfisher in Beijing hin.

Auch will Fieldfisher laut Pressemitteilung für XOLARIS den German capital investment code (Kapitalanlagegesetzbuch) nicht an Hongkong-Standards anpassen, sondern ans chinese law.

Nach dem Token-Handelsverbot durch Rotchina am 4. September 2018 herrschte jedenfalls bei XOLARIS und Fieldfisher zur ihrem Blockchain-Investmentprojekt Funkstille.

Das Verbot des Token-Handels in Rotchina gilt natürlich nur so lange, bis die Kommunistische Partei der Volksrepublik China Regularien gefunden hat, mit der sie die Kontrolle über den Token-Handel erlangt.

Liebe Grüße
Dein Korrespondent

#215 - Kommentar von Korrespondent am 17.10.2018 11:22
Lieber Martin,
Dein Hinweis ist richtig und wichtig.

Doch nach den Pressemitteilungen von Xolaris und Fieldfisher zu urteilen, ist die Dependance mit der XOLARIS Capital Ltd. in Hongkong für sie wohl nur ein Sprungbrett (Klaile: "Hongkong ist für uns der zentrale Strukturierungs-Hub für alle Aktivitäten außerhalb Europas"), um internationalen Investoren in Hongkong Sachwertinvestments zum Beispiel auch in Rotchina anzubieten.

Der Sachwert soll eine Krypto-Mining-Farm sein.

Rotchina erlebte einen Boom von Krypto-Mining-Farms, vor allem weil der Strom vergleichsweise billig ist.

Auf China weist auch die von XOLARIS getroffene Auswahl des Fieldfisher-Fondskonzeptionärs Leo Zhang nicht in Hongkong, sondern mit einem corporate partner von Fieldfisher in Beijing hin.

Auch will Fieldfisher laut Pressemitteilung für XOLARIS den German capital investment code (Kapitalanlagegesetzbuch) nicht an Hongkong-Standards anpassen, sondern ans chinese law.

Nach dem Token-Handelsverbot durch Rotchina am 4. September 2018 herrschte jedenfalls bei XOLARIS und Fieldfisher zur ihrem Blockchain-Investmentprojekt Funkstille.

Das Verbot des Token-Handels in Rotchina gilt natürlich nur so lange, bis die Kommunistische Partei der Volksrepublik China Regularien gefunden hat, mit der sie die Kontrolle über den Token-Handel erlangt.

Liebe Grüße
Dein Korrespondent

#216 - Kommentar von MCI Counselor am 18.10.2018 15:30
Hallo lieber Korrespondent,

keine Frage - ich habe ja mit

 Zitat:
 "Die 'Umtriebe' von XOLARIS, Klaile, Fieldfisher und Konsorten mag ich auf keinen Fall beschönigen."

eingeleitet - extra und primär im Hinblick auf die enthaltenen "Wildwest" Aspekte, wie z.B. Mining in Mainland China (Boah, "Rotchina" sagt jetzt aber echt niemand mehr, hab ich das letzte Mal von Herbert Wehner gehört :-)).

Wir erwarten von den aktuellen Regulierungsbemühungen in der PRC (leider) eine klare Tendenz zur Verstaatlichung. Es gibt in der PRC massive Ambitionen, eine staatlich regulierte, Zentralbank-gedeckte und somit auch eng kontrollierte Cryptowährung zu "schöpfen".

Gruß
Martin

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#217 - Kommentar von MCI Counselor am 18.10.2018 15:31
Hallo lieber Korrespondent,

keine Frage - ich habe ja mit

 Zitat:
 "Die 'Umtriebe' von XOLARIS, Klaile, Fieldfisher und Konsorten mag ich auf keinen Fall beschönigen."

eingeleitet - extra und primär im Hinblick auf die enthaltenen "Wildwest" Aspekte, wie z.B. Mining in Mainland China (Boah, "Rotchina" sagt jetzt aber echt niemand mehr, hab ich das letzte Mal von Herbert Wehner gehört :-)).

Wir erwarten von den aktuellen Regulierungsbemühungen in der PRC (leider) eine klare Tendenz zur Verstaatlichung. Es gibt in der PRC massive Ambitionen, eine staatlich regulierte, Zentralbank-gedeckte und somit auch eng kontrollierte Cryptowährung zu "schöpfen".

Gruß
Martin

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#218 - Kommentar von Phillip Kraeter am 19.10.2018 03:31
NEO - Dezentraler Lichtblick in Chinas Verstaatlichungs-Wahn?

Ein gutes Beispiel für die Positionierung der Volksrepublik China (nachfolgend PRC) zum Thema Blockchain und Krypto ist das NEO-Projekt: Dieses Chinesische Kryptowährungs-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein eigentsändiges "Blockchain Ecosystem" zu entwickeln.

NEO ist eines der wenigen Projekte, die in der Community als legitim, qualitativ und nachhaltig gelten. Bereits realisierte Zusätze zum Ecosystem, wie Ontology, eine "distributed trust collaboration platform", NEX, eine auf NEO-basierende dezentralisierte Crypto-Token-Exchange sowie andere Projekte dokumentieren den Erfolg des NEO-Projekts über die vergangenen Jahre.

Wesentlicher Schlüssel, um trotz aller Regulierung und genereller Ungewissheiten in der PRC dennoch weltweit erfolgreich, kompatibel und wettbewerbsfähig zu bleiben, liegt für den NEO-Gründer Da HongFei darin, vollständige und umfängliche Compliance zu allen Regulierungsschritten der PRC zu dokumentieren.

Anlässlich einer Präsentation am 14.04.2018 in Amsterdam im Rahmen der NEO-Europa-Roadshow, sagte Da HongFei hierzu, dass der Blockchain-Space in den letzten Jahren gerade durch Regulierungs-"Schocks" an Reife gewonnen hat. All diejenigen, die nur wegen des schnellen Geldes plötzlich im Blockchain-Space agierten, wurden so "heraus gesiebt".

Desweiteren schätzt er die Rolle von NEO so ein, dass der Erfolg nur gewährleistet werden kann wenn man mit - und nicht gegen - diese(n) Regulierungen arbeitet. Für Da HongFei und NEO geht es hierbei in erster Linie um Vertrauen. Vertrauen ist eines der Kern-Elemente in der Blockchain-Industrie. In den Augen des NEO-Chefs können Blockchain-Industrie und ihre innovativen Business-Modelle nur dann abheben und sich durchsetzen, wenn die Kosten für dieses Vertrauen verringert werden können.

Diese Kostensenkung lehnt sich an den Gedanken des Artificial Trust an, welches in der Industrie mehr und mehr als ein Zukunfts-Ersatz für die traditionellen, organischen Vertrauens-Modelle gesehen wird (organisch meint hier: government reputation, social + institutional mechanisms).

Ausblick

In welche Richtung sich die PRC in Sachen Blockchain, Kryptowährungen und ICOs (Initial Coin Offerings) in der Zukunft entwickelt, ist unklar. Trotz der generell schwierigen Vergangenheit gibt es unter anderem Lichtblicke durch Projekte, Implementierungen und Statements, welche alle darauf hoffen lassen, dass die Blockchain sich in der Zukunft durchsetzen kann und ein wesentlicher Bestandteil der Finanztransaktions-Instrumente in der PRC werden kann.

Hong Kong ist und wird hier als liberaler(er) Standort ganz sicher eine wesentliche Rolle mindestens in den Bereichen Außenwirkung und Distribution spielen.

Von einem positiven Ergebnis der Regulierungsbemühungen in der PRC ausgehend, wird NEO sicherlich eines der Projekte - wenn nicht sogar DAS Projekt - sein, das durch Erfüllung aller Regularien und Vorraussetzungen der PRC in der vordersten Reihe der Entwicklungswelle im Land stehen wird.

Phillip Kraeter, MCI
Chief Stragegy Officer & VP Asia
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#219 - Kommentar von Phillip Kraeter am 19.10.2018 03:33
NEO - Dezentraler Lichtblick in Chinas Verstaatlichungs-Wahn?

Ein gutes Beispiel für die Positionierung der Volksrepublik China (nachfolgend PRC) zum Thema Blockchain und Krypto ist das NEO-Projekt: Dieses Chinesische Kryptowährungs-Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, ein eigentsändiges "Blockchain Ecosystem" zu entwickeln.

NEO ist eines der wenigen Projekte, die in der Community als legitim, qualitativ und nachhaltig gelten. Bereits realisierte Zusätze zum Ecosystem, wie Ontology, eine "distributed trust collaboration platform", NEX, eine auf NEO-basierende dezentralisierte Crypto-Token-Exchange sowie andere Projekte dokumentieren den Erfolg des NEO-Projekts über die vergangenen Jahre.

Wesentlicher Schlüssel, um trotz aller Regulierung und genereller Ungewissheiten in der PRC dennoch weltweit erfolgreich, kompatibel und wettbewerbsfähig zu bleiben, liegt für den NEO-Gründer Da HongFei darin, vollständige und umfängliche Compliance zu allen Regulierungsschritten der PRC zu dokumentieren.

Anlässlich einer Präsentation am 14.04.2018 in Amsterdam im Rahmen der NEO-Europa-Roadshow, sagte Da HongFei hierzu, dass der Blockchain-Space in den letzten Jahren gerade durch Regulierungs-"Schocks" an Reife gewonnen hat. All diejenigen, die nur wegen des schnellen Geldes plötzlich im Blockchain-Space agierten, wurden so "heraus gesiebt".

Desweiteren schätzt er die Rolle von NEO so ein, dass der Erfolg nur gewährleistet werden kann wenn man mit - und nicht gegen - diese(n) Regulierungen arbeitet. Für Da HongFei und NEO geht es hierbei in erster Linie um Vertrauen. Vertrauen ist eines der Kern-Elemente in der Blockchain-Industrie. In den Augen des NEO-Chefs können Blockchain-Industrie und ihre innovativen Business-Modelle nur dann abheben und sich durchsetzen, wenn die Kosten für dieses Vertrauen verringert werden können.

Diese Kostensenkung lehnt sich an den Gedanken des Artificial Trust an, welches in der Industrie mehr und mehr als ein Zukunfts-Ersatz für die traditionellen, organischen Vertrauens-Modelle gesehen wird (organisch meint hier: government reputation, social + institutional mechanisms).

Ausblick

In welche Richtung sich die PRC in Sachen Blockchain, Kryptowährungen und ICOs (Initial Coin Offerings) in der Zukunft entwickelt, ist unklar. Trotz der generell schwierigen Vergangenheit gibt es unter anderem Lichtblicke durch Projekte, Implementierungen und Statements, welche alle darauf hoffen lassen, dass die Blockchain sich in der Zukunft durchsetzen kann und ein wesentlicher Bestandteil der Finanztransaktions-Instrumente in der PRC werden kann.

Hong Kong ist und wird hier als liberaler(er) Standort ganz sicher eine wesentliche Rolle mindestens in den Bereichen Außenwirkung und Distribution spielen.

Von einem positiven Ergebnis der Regulierungsbemühungen in der PRC ausgehend, wird NEO sicherlich eines der Projekte - wenn nicht sogar DAS Projekt - sein, das durch Erfüllung aller Regularien und Vorraussetzungen der PRC in der vordersten Reihe der Entwicklungswelle im Land stehen wird.

Phillip Kraeter, MCI
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