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Presse-Echo


21.06.2019
publity AG und publity Investor GmbH: Neuer Kick durch eigene Immo-Deals

ConventNeuer Kicker für mehr Gewinne: Die publity AG aus Frankfurt am Main hat anfang Mai 2019 den "Access Tower" (69 Meter hoch, 21 Stockwerke) in Frankfurt-Niederrad erworben und somit den eigenen Immobilienbestand weiter ausgebaut. Das im Jahr 1970 erbaute und 2002 vollständig sanierte Landmark-Objekt liegt zwischen dem Frankfurter Stadtzentrum und dem Flughafen, verfügt über knapp 21.000 Quadratmeter vermietbarer Fläche und ist nahezu vollständig vermietet © Pressefoto publity.org Bislang arbeitete der hessische Asset-Manager publity AG in Sachen Büroimmobilien auf fremde Rechnung.

Das soll laut Vorstandsvorsitzendem und Mehrheitsaktionär (72 Prozent) Thomas Olek (51) aus Frankfurt am Main in der Hauptsache auch so bleiben. Immerhin wurde der Immobilienbestand unter Management gerade erst Ende letzten Jahres von 4,6 auf 5 Milliarden Euro aufgestockt.

Seit neuestem geht Olek bei Immobilien-Deals aber auch ins eigene Risiko. Die publity AG legt sich über ihre Tochter publity Investor GmbH aus Leipzig (Landsteiner Straße 6) nun auch eigene Büroimmobilien zu. Olek spricht von einem "echten Kicker" für noch mehr Gewinne.

ConventDie publity AG-Lenker aus dem OpernTurm in der Bockenheimer Landstraße 2 bis 4 in Frankfurt am Main von links nach rechts: Prokurist Stephan Kunath (32) aus Leipzig, Großaktionär und CEO Thomas Olek (51) aus Frankfurt am Main und COO Rechtsanwalt Frank Schneider (55) aus Leipzig © Pressefotos publity.org Noch anfang letzten Jahres hielt DER AKTIONÄR aus Kulmbach in Bayern die publity-Aktie an der Frankfurter Börse "allenfalls etwas für Zocker."

Weil publity zu jener Zeit wegen erhöhter Marktpreise für Büros in B-Lagen vom 12-Fachen der Nettokaltmiete auf das 15 bis 16-Fache den Immobilienbestand unter Management nicht schnell genug aufstocken konnte und sich Exits in Höhe von 280 Millionen Euro langsamer realisieren ließen und ins nächstfolgende Geschäftsjahr verschoben wurden, fiel der Gewinn für das Jahr 2017 mit rund 11,2 Millionen Euro nur halb so hoch aus wie 2016. Die Börse strafte publity anfang 2018 mit einem Aktiensturz um zwei Dritteln auf etwas über 12 Euro pro Aktie ab.

Olek hielt die Aktie für unterbewertet und sollte Recht behalten. Er knackte Ende letzten Jahres die angepeilte 5 Milliarden Euro Marke bei den Assets unter Management, fuhr 2018 einen Gewinn von fast 25 Millionen Euro ein und konnte für 2018 eine Dividende von 1,50 Euro ausschütten (rund die Hälfte des Gewinns pro Aktie). Für das Jahr 2019 stellte Olek nun gar eine Verdoppelung des 2018er Gewinns auf rund 50 Millionen Euro in Aussicht.

Das Analysehaus First Berlin Equity Research hat die Kaufempfehlung für die Aktie der publity AG am 5. Juni 2019 in einem Research Update bestätigt und das Kursziel von 30 Euro vom Januar 2019 auf nunmehr 44 Euro erhöht.

Womit hat Olek seine institutionellen Investoren davon überzeugt, bei der Stange zu bleiben, und auch noch neue hinzugewonnen?

Zu Geschäftspartnern der publity AG zählen keine Geringeren als Blackrock, Elliott Advisors, Apollo, JP Morgan, Demire, Godewind, Westbrook Partners, Becken, Lone Star oder Angelo Gordon.

Außerdem ist die publity AG Servicer für die von Olek initiierten publity performance Fonds 6, 7 und 8.

Oleks erster Erfolgstrick: Er musste besser sein als die Konkurrenz.

Doch wie schaffte er das?

Publity legt für Investoren Gelder in deutschen Büroobjekten an und verwertet im Nebenerwerb Not leidende Immobilien-Kreditportfolios (NPL).

Den Vorteil dieser zwei Säulen-Strategie beschreibt Olek so:

Zitat:


Beide Geschäftsfelder sind eine robuste Basis für unterschiedliche Marktphasen.

Beide Bereiche profitieren von einer großen Überschneidung im Netzwerk.

Bei einer signifikanten Steigerung der Zinsen stehen dämpfende Effekte im Immobilien-Asset Management positven Effekten bei NPLs gegenüber.


Im Immobiliensegment gibt es für die publity AG beim Kauf eine Art Finderlohn, für die Verwaltung eine Gebühr und beim Verkauf eine Ausstiegsprämie.

Beim Einkauf nun setzte Olek an, um die Konkurrenz zu überflügeln. Und zwar mit einem aktiven Scouting.

Olek verriet dem Frankfurter Unternehmensanleihen-Portal Bon Guide bereits im April 2018:

Zitat:


Höhere Renditen zwischen An- und Verkauf wären auch uns lieber. Aber die Gegebenheiten sind aktuell, wie sie sind.

Wir steuern dem aktiv entgegen, indem wir unsere Recherchen verstärken und unsere Datenbasis für potenzielle Objekte vertiefen.

Wir haben hier eine sehr umfangreiche und detaillierte Datenbank aufgebaut, in der wir nahezu alle Immobilien in Deutschland erfasst haben, die für uns und unsere Kunden interessant sind.

Damit sind wir weniger aktiven Wettbewerbern wieder ein Stück voraus. Es muss unser Ziel bleiben, mehr Objekte als Single Deals zu erwerben und veräußern zu können als unsere Mitbewerber. Aber auf niedrigere Renditen im deutschen Büroimmobilienbereich muss sich jeder inzwischen einstellen. Das ist ein Fakt.


Das zweite Erfolgsgeheimnis für die anvisierte Gewinnverdoppelung im Jahr 2019 sind nun ein zusätzliches Immobilienstandbein mit eigenen Immo-Deals.

Dazu hat publity-Neuvorstand Rechtsanwalt Frank Schneider (55) aus Leipzig am 15. Mai 2019 nicht nur die Leitung der publity-Tochter publity Investor GmbH als alleiniger Geschäftsführer übernommen.

Die publity AG stattete die publity Investor GmbH bereits im Dezember 2018 mit einem Eigenkapital von 20 Millionen Euro aus (zuvor 150.000 Euro).

Die publity Gruppe plant, mit der Tochtergesellschaft bis Ende 2019 Investitionen auf eigene Rechnung im dreistelligen Millionenbereich zu tätigen.

Wie bei den Assets unter Management für instititutionelle Investoren und publity Fonds kommt auch beim Eigengeschäft das bewährte Zweisäulen-Modell aus Immobilien und notleidenden Immoblienkrediten (NPLs) zum Tragen.

Neben den Erträgen aus der NPL-Verwertung generiert publity nun über ihre Tochtergesellschaft zusätzliche wiederkehrende Erträge durch Mieteinnahmen und will somit für ein noch ausgewogeneres Geschäftsmodell sorgen.

Auch für die Bestandshaltung sollen Büroimmobilien gemäß des manage-to-core-Ansatzes erworben und dann Wertschöpfungspotenziale durch eine Erhöhung der Vermietungsquoten, eine Optimierung der Mietverträge und durch eine technische Aufwertung der Objekte gehoben werden.

Hat sich Publity an Objekten beteiligt, partizipiert man zudem an Verkaufsgewinn und Wertsteigerung.

Thomas Olek, CEO der publity AG, kommentierte am 13. Dezember 2018 in einer Pressemeldung:

Zitat:


Wir diversifizieren unser Geschäftsmodell durch die Bestandshaltung und schaffen dadurch zusätzlichen regelmäßigen Cashflow.

Auch das wird sich positiv auf unser weiteres profitables Wachstum auswirken.

Unser Fokus wird allerdings auch weiterhin das Asset Management für Kunden im Bereich Büroimmobilien bleiben. Darin sind wir sehr erfolgreich.


Das publity-eigene Immobilienportfolio umfasste Ende Mai 2019 fünf nahezu vollständig vermietete Objekte mit einer Gesamtmietfläche von knapp 178.000 Quadratmetern und einem Gesamtwert von zirka 501 Millionen Euro.

Erst unlängst wurde das eigene Portfolio durch den Kauf von zwei Immobilien in Frankfurt am Main erweitert. Dazu gehören das Bürohochhaus "Access Tower" mit einer vermietbaren Fläche von knapp 21.000 Quadratmetern und der "St. Martin Tower" mit 26.000 Quadratmetern Mietfläche.

Ebenfalls im Jahr 2019 wurde die "Karstadt-Zentrale" in Essen mit einer Gesamtmietfläche von rund 100.000 Quadratmetern erworben.

Thomas Olek teilte am 31. Mai 2019 in einer Presseerklärung mit:

Zitat:


Positiv auf den weiteren zügigen Ausbau des Immobilienbestands wirkt sich die im April 2019 abgeschlossene Kooperation mit den renommierten Finanzierungs- und Investitionspartnern Meritz Financial Group und IGIS Asset Management aus.


Im Zuge dieser Kooperation sind in den kommenden 18 Monaten Investitionen in den Immobilienbestand der publity AG, wie bereits erwähnt, im höheren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich geplant.

Bei den zu kaufenden Büro-Objekten auf eigen Rechnung wird nicht vor höheren Leerständen und kürzeren Restmietlaufzeiten zurückgeschreckt, der Wiederverkauf soll nach sechs bis 24 Monaten erfolgen.

Olek glaubt, wie Börse Online aus Karlsruhe am 8. Juni 2019 mitteilte, dass der neue Geschäftsbereich "ein echter Kicker für unsere Ergebnisse wird". Nun denn...

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