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Presse-Echo


07.10.2019
Vorwürfe gegen Deutsche Balaton AG: Keine Fachkompetenz, keine Synergien, scharf auf die Liquidität?

Ex-Deutsche-Bank-Wertpapierhändler Rolf Birkert,<br /> Vorstand der Deutschen Balaton AG aus Heidelberg<br /> (Ziegelhäuser Landstraße 1) © Ausriss aus<br /> IRW-Press.com
Ex-Deutsche-Bank-Wertpapierhändler Rolf Birkert,
Vorstand der Deutschen Balaton AG aus Heidelberg
(Ziegelhäuser Landstraße 1) © Ausriss aus
IRW-Press.com
Gute Heuschrecke - böse Heuschrecke?

Es gab Zeiten, da jubelte sogar die Münchner Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e.V. (SdK) über den streitlustigen Vielfirmen-Investor Deutsche Balaton AG aus Heidelberg (Ziegelhäuser Landstraße 1).

Angeführt vom Ex-Deutsche-Bank-Wertpapierhändler Rolf Birkert und überwacht und beherrscht von Mehrheitseigner und Aufsichtsratsboss Wilhelm Konrad Thomas Zours.

Zum Beispiel, wenn Birkert und Zours Front gegen mutmasslich übergierige Vorstände und Aufsichtsräte machten.

So lobte etwa die SdK in den Jahren 2011 und 2012 die "sehr detaillierte Sachverhaltsdarstellung der Deutschen Balaton AG" gegen die damalige Führungsriege des Autossitzheizungsherstellers W.E.T. Automotive Systems AG aus dem bayerischen Odelzhausen, die sich persönlich bereichert haben soll, was diese bestritt, wie GoMoPa berichtete.

Doch inzwischen gibt es auch massiven Widerstand.

Etliche Unternehmen wie Biofrontera AG, Easy Software AG oder Hyrican Informationssysteme AG empfinden die Einkaufstour der Deutschen Balaton AG nicht als Segen, sondern eher als feindlichen Übernahmeversuch.

Eine Ursache liegt wohl im Wesen der Beteiligungsgesellschaft selbst als Wald-und-Wiesen-Investor.

Die Deutsche Balaton AG verteilt ihr Geld nämlich ein bisschen nach dem Gießkannenprinzip. Die Investments weisen "grundsätzlich keinen Focus auf bestimmte Branchen auf", heißt es in der Selbstdarstellung der Deutschen Balaton AG vom 15. August 2019.

Die Folge: Dadurch hat es die Deutsche Balaton AG schwer, bei Spezialfirmen und ihren Führungskräften als fachkompetent anerkannnt zu werden. Und die buntgewürfelten Beteiligungen der Deutschen Balaton AG passen nur selten zum neuerworbenen Unternehmen und können dadurch auch gar keine Synergieeffekte auslösen. So jedenfalls die Auffassung von Betroffenen.

ConventVorstände und Gesellschafter der Biofrontera AG aus Leverkusen (Hemmelrather Weg 201): Finanzvorstand Thomas Schaffer (links), Gründer und CEO Prof. Dr. rer. nat. Hermann Lübbert (mitte) und Vertriebs- und Marketingvorstand Christoph Dünwald rechts © Pressefoto Biofrontera AG Einer ist der Biologieprofessor Dr. rer. nat. Hermann Lübbert.

Er gründete den Haut-Pharmakonzern Biofrontera AG in Leverkusen.

Er und seine beiden Vorstandskollegen sprachen in einer Stellungnahme zur letzten Hauptversammlung der Biofrontera AG am 10. Juli 2019 in Leverkusen der Deutschen Balaton AG eine gleichwertige fachliche Kompetenz ab:

Zitat:


Die von der Deutschen Balaton AG im Rahmen des Ergänzungsverlangens der Hauptversammlung am 10. Juli 2019 vorgeschlagenen Kandidaten für den Aufsichtsrat weisen eine bedenkliche Nähe zur Deutschen Balaton AG auf und haben gegenüber den amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats keine gleichwertigen Kompetenzen.


In einer gemeinsamen Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat zum beabsichten Kauf von 500.000 Biofrontera-Aktien zum Stückpreis von 8 Euro durch die Deutsche Balaton Gruppe bemängelten die Biofrontera-Führungskräfte am 12. Juli 2019:

Zitat:


Die Bieterin und die mit ihr gemeinsam handelnden Personen haben nach Einschätzung der Biofrontera AG keinerlei nachgewiesene praktische Erfahrung oder sonstige relevante Expertise auf dem Tätigkeitsgebiet der Biofrontera-Gruppe.


Professor Lübbert warnte:

Zitat:


Die Mitarbeiter der Biofrontera AG lehnen gemäß der Stellungnahme Arbeitnehmer die Ziele der Bieterin zur Veränderung von Vorstand und Aufsichtsrat ab.

Eine Zusammenarbeit mit der Deutsche Balaton-Gruppe sei für einen ganz erheblichen Teil der Mitarbeiter vollkommen indiskutabel, mit der Konsequenz einer für die Biofrontera AG existenzgefährenden, massenhaften Abwanderung hochqualifizierter Mitarbeiter.

Es drohe insbesondere der Verlust wichtiger Schlüsselpositionen.


Professor Lübbert und seine Kollegen erhoben in ihrer Stellungnahme schließlich den Vorwurf:

Zitat:


Vorstand und Aufsichtsrat geben zu bedenken, dass im Falle eines erfolgreichen Angebots und bei Erreichen der von der Bieterin angestrebten Einflussnahme auf die Biofrontera AG jedenfall die potenzielle Gefahr bestünde, dass der Versuch unternommen wird, auf Vermögen der Biofrontera Gruppe, insbesondere vorhandene Liquidität, zuzugreifen.


Immerhin erzielte die Biofrontera-Gruppe im 1. Halbjahr 2019 einen Umsatz von 14 Millionen Euro. Das enspricht einem Zuwachs von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der erzielte Überschuss lag im 1. Halbjahr 2019 bei rund 8,6 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum rund minus 8,1 Millionen Euro).

Das Übernahmangebot der Deutschen Balaton AG empfanden Professor Lübbert und seine Mitgesellschafter-Vorstandskollegen als störend, weil es bereits ein anderes Übernahmeangebot eines Altgesellschafters aus derselben Branche gibt.

Denn schon seit Juli 2016 forschen die Leverkusener Hautkrebs-Spezialisten gemeinsam mit dem größten japanischen Dermatologie-Konzern Maruho Co. Ltd. (Maruho Deutschland GmbH) im Bereich Markengenerika (Nachahmerpräparate) und an neuen Entwicklungsprojekten, die auf Biofronteras patentierter Nanoemulsionstechnologie basieren.

Und auch Maruho, die sich schon seit 2013 an der Biofrontera AG beteiligen, machte der Biofrontera AG ein Übernahmeangebot, den die Vorstands-Gesellschafter allein aus fachlicher Sicht klar favorisierten.

Seit Februar 2018 ist Biofrontera nun auch an der New Yorker Börse NASDAQ gelistet. Auch wurde eine amerikanische Tochter Biofrontera Inc. in Wakefield im US-Bundesstaat Masschusetts gegründet.

Strafanzeige gegen Wilhelm Zours (Deutsche Balaton Gruppe):

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