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Presse-Echo


23.12.2019
Xmarkets.com-Boss (56) aus Sauerland in Saarbrücken in U-Haft: Aber Boiler Room Scam geht weiter

ConventLeider alles nur Fake: Mit 250 Euro konnte man auf Xmarkets.com angeblich binäre Optionen und Contracts for Difference handeln. Bei der Auszahlung kam das böse Erwachen, niemand war mehr erreichbar © Ausriss aus Xmarkets.com Seit letzter Woche sitzt ein 56jähriger Sauerländer in Saarbrücken in U-Haft.

Er soll der Kopf einer Gruppierung sein, Anleger mit mutmasslich fingierten Finanzwetten um Millionen geprellt haben soll.

Die Plattformen hießen Xmarkets.com, Option888, TradeInvest90, TradoVest und ZoomTrader und versprachen Anlegern gute Gewinne mit Online-Finanzwetten. Konkret ging es beispielsweise darum, auf das Steigen oder Fallen von Aktienkursen zu wetten.

Doch die Ermittler vermuten, dass die Plattformen gezinkt waren - dass die Hintermänner das Geld der Anleger sofort nach Einzahlung einstrichen und die Anleger dann leer ausgingen.

Allein aus Deutschland hatten sich über 200.000 Interessierte auf den fünf Plattformen registriert.

Die österreichische Polizei hatte den Hauptverdächtigen bereits im Januar 2019 verhaftet - über Monate saß er in Wien hinter Gittern.

Mittlerweile ist der Geschäftsmann an die Bundesrepublik ausgeliefert worden, wie die Saarbrücker Staatsanwaltschaft bestätigte.

Die Saarbrücker Behörde leitet das Ermittlungsverfahren gegen den gebürtigen Sauerländer sowie vier weitere Männer. Einer von ihnen sitzt seit August 2019 in Albanien in Untersuchungshaft, auch er soll nach Deutschland ausgeliefert werden.

Der Vorwurf gegen die Gruppierung: gewerbsmäßiger Bandenbetrug mit fünf Online-Plattformen.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft äußerte sich der Hauptverdächtige bisher nicht zu den Vorwürfen. Sein Anwalt ließ Presse-Anfragen bisher unbeantwortet.

Im Online-Glücksspiel ist der Hauptverdächtige kein unbeschriebenes Blatt, im Gegenteil:

Die Agentur Bloomberg bezeichnet ihn sogar als "Veteran" der Branche. Laut Bloomberg eröffnete er schon Mitte der 90er Jahre eines der ersten Online-Casinos, in dem Nutzer mit echtem Geld zocken konnten.

Der heute 56-Jährige soll demnach außerdem beim Aufbau bekannter Online-Poker-Plattformen beteiligt gewesen sein. Und bei öffentlichen Sponsorenterminen des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln war er vor einigen Jahren schon mal als Vertreter eines damaligen Sponsors mit dabei.

Bis zu seiner Festnahme soll er vornehmlich in einem Tiroler Fünf-Sterne-Hotel und im noblen Küstenort Saint-Tropez an der Cote d'Azur gelebt haben.

Wann es zur Anklageerhebung kommt, ist noch unklar. Zuerst müssen die Ermittler noch einen Berg an Daten auswerten. Bei 35 Razzien in fünf Bundesländern haben sie über fünf Terabyte Daten gesichert.

Derweil zeigen Stichproben: Über andere zwielichtige Plattformen geht das Geschäft ungehindert weiter.

Von den Trading-Plattformen, denen die Leute so massenhaft auf den Leim gehen, gibt es hunderte. Allein die Saarbrücker Ermittler gehen von über 400 verschiedenen Seiten aus. Die Hintermänner sind meist unbekannt. Vorwiegend über soziale Netzwerke ködern die Plattformen immer noch weitgehend ungehindert Anleger.

Boiler Room Scam nennen Ermittler die neue Überrumpelung von Kleinanlegern per Kaltanrufe zur Teilnahme an scheinbaren Tradinggeschäften.

Es sei ja so einfach. Man bräuchte sich keine Software runterladen, sondern einfach nur registrieren und 250 Euro einzahlen.

Und schon nahm man an angeblich abgesicherten Finanzwetten wie binäre Optionen teil. Die sind aber in der EU für Kleinanleger seit dem 1. April 2019 verboten. Dabei wettet man, ob der Kurs eines Basiswertes einer Aktie, eines Rohstoffes oder einer Währung zu einem Termin fällt oder steigt. Geht die Wette nicht auf, ist das Geld futsch.

Die Steigerung sind CFDs (Contract for Difference). Diese sind in Deutschland und Österreich für Kleinanlerger nur noch mit sehr starken Begrenzungen handelbar. Es ist dasselbe Prinzip wie bei binären Optionen, nur dass die Wetten noch gehebelt werden und das Konto nicht nur auf Null gehen kann, sondern ins Minus laufen kann und man viel Geld nachschießen muss. Die Anbieter gewinnen zu 70 Prozent.

Um die Verbote und Beschränkungen für Kleinanleger zu umgehen, drängen die Callcenter Kleinanleger dazu, sich als Profi-Trader zu registrieren. Die fallen dann nicht unter die Kleinanlegerschutzgesetze.

Das LKA Schleswig-Holstein warnt erneut vor der Abzocke durch hohe Gewinnaussichten bei Geldanlagen auf dubiosen Online-Handelsplattformen und gibt Tipps, wie man diese erkennt.

Lesen Sie im geschlossenen Teil, wie eine Österreicherin Geschädigten aus Österreich und Deutschland hilft.

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