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19.05.2020
Wirecard AG: Der Kampf um den guten Ruf nach der Strafanzeige von Shortseller TCI aus London

ConventDer Londoner Hedgefonds und Shortseller TCI hat bei der Staatsanwaltschaft München I Strafanzeige gegen Verantwortliche der Wirecard AG aus Aschheim gestellt. An erster Stelle betroffen ist der Österreicher und 7prozentiger Großaktionär Dr. Markus Braun (50, Zweiter von links) aus München, der dem Konzern seit 2002 als Vorstandsvorsitzender vorsteht. Zum Vorstand gehören unter anderem Aktionär und Finanzvorstand Alexander von Knoop (48, links) aus Steingau, der Österreicher, Aktionär und COO Jan Marsalek (40, Zweiter von rechts) aus München und CPO Susanne Steidl (49) aus München © Pressefoto Wirecard AG und Ausriss aus Wirecard.de Eine Konstante gibt es bei Wirecard: 300.000 Händler weltweit verlassen sich darauf, dass die Zahlungsabwicklungen durch die bayerische Wirecard AG auch in der größten Krise funktionieren.

Das garantiert der deutsche DAX-Konzern aus Aschheim bei München mit einem digitalen Notfallplan - auch in Corona-Zeiten. Wirecard stellt sich zwischen Händler und Endkunden und sichert zu, dass der Online-Bezahlvorgang klappt. Damit verdient das Unternehmen Gebühren; die Margen sind gering, es kommt auf die Masse an. Heute wickelt Wirecard weltweit Online-Einkäufe für mehr als 100 Milliarden Euro ab.

Ansonsten muss Wircard weltweit um seine Reputation kämpfen.

Der britische Hedgefonds TCI erstattete Strafanzeige gegen Verantwortliche der Wirecard AG.

Der Londoner Hedgefonds und Shortseller TCI Fund Management Limited ("TCI") hat heute Strafanzeige gegen Verantwortliche der Wirecard AG (ISIN DE0007472060) bei der Staatsanwaltschaft München I erstattet.

Hintergrund hierfür ist, dass sich nach der Einschätzung von TCI aus dem von Wirecard am 28. April 2020 veröffentlichten KPMG-Bericht (Fehlende Belege zur Existenz von Kundenbeziehungen und Umsätzen, wie GoMoPa berichtete) sowie aus öffentlicher Berichterstattung, unter anderem der Financial Times (mutmassliche Bilanzmanipulation in Singapur) und der WirtschaftsWoche (Dokumente des Zweifels über mysteriöse Zahlungen, ominöse Softwareumsätze und zweifelhafte Kunden, die aber womöglich hohe Marge bringen), Auffälligkeiten ergeben, die möglicherweise strafrechtlich relevant sind.

Dies betrifft den Kauf von Hermes I Tickets Pte. Ltd. in Indien, das sogenannte "Third-Party Acquiring-Geschäft" (Lizenzen in Ländern über Drittanbieter) sowie die Vergabe von Krediten im Rahmen des sogenannten "Merchant Cash Advance-Geschäfts".

Wirecard schießt in einem Unternehmensstatement auf seiner Transparenzseite scharf gegen den Leerverkäufer zurück:

Zitat:


TCI ist kein Aktionär der Wirecard AG, sondern als Leerverkäufer aktiv.

Wirecard betrachtet die Anzeige daher als rein taktisches Manöver eines Leerverkäufers.

Inhaltlich halten wir die Anzeige für vollständig unbegründet.


ConventMedien- und Wirtschaftsrechtler Rechtsanwalt Ehssan Khazaeli aus Berlin kämpft gegen mutmassliche Marktmanipulationen von Shortsellern mit Wirecard Aktien © Pressefoto Kanzlei VON RUEDEN Partnerschaft von Rechtsanwälten aus Berlin Mitte (Leipziger Platz 9) / Rueden.de/Mitarbeiter Der Wirecard-Aktionärsanwalt Ehssan Khazaeli von der Kanzlei VON RUEDEN Partnerschaft von Rechtsanwälten aus Berlin Mitte (Leipziger Platz 9) kommtentierte die Anzeige des Shortsellers auf Twitter am 19. Mai 2020 mit den Worten:

Zitat:


Oh man.


Der Medien- und Wirtschaftsrechtler kämpft schon länger gegen mutmassliche Marktmanipulationen von Shortsellern mit Wirecard Aktien.

Khazaeli hatte im Januar 2019 für einen Wirecard-Anleger gegen den Journalisten Dan McCrum von der britischen Wirtschaftszeitung Financial Times und andere unbekannte Hintermänner Anzeige wegen des Verdachts der Markmanipulation erstattet. Die Financial Times hat alle Anschuldigungen eines möglichen Missbrauchs durch Shortseller zurückgewiesen.

Die Ermittlungen in diesem Verfahren gegen den britischen Journalisten und sechs weitere Beschuldigte außerhalb der Wircecard AG wegen des Verdachts der Marktmanipulation dauern allerdings noch an, sagte eine Sprecherin am Montag (18. Mai 2020) der Nachrichtenagentur REUTERS.

Der Vorwurf des Anwalts gegen den Financial Times Redakteur und die mutmasslichen Hintermänner lautet:

Zitat:


Unser Mandant war zum Zeitpunkt der ersten Berichterstattung am 30. Januar 2019 Wirecard-Aktionär. Nach der Veröffentlichung des ersten ("Executive at payments giant suspected of using forged contracts") von drei streitgegenständlichen Artikeln gab der Aktienkurs massiv nach.

Wir sehen einen gewissen Zusammenhang zwischen der Berichterstattung und dem Kurssturz, der sich nicht ohne Weiteres wegdiskutieren lässt.


Nach Veröffentlichung des Textes am 30. Januar 2019 hatte Wirecard an der Börse zeitweise mehr als acht Milliarden Euro an Wert verloren. Ein Kurssturz von 30 Prozent. In den Wochen danach veröffentlichte die "Financial Times" weitere Artikel zu Wirecard, in denen die Vorwürfe teils wiederholt, aber auch präzisiert und ausgeweitet wurden.

Khazaeli hat Aktieneinsicht beantragt.

Für eine mögliche Marktmanipulation sprechen beispielsweise folgende Merkwürdigkeiten, wie Khazaeli dem Kulmbacher Anlegermagazin DER AKTIONÄR erzählte:

Zitat:


Eine Sicherstellung von elektronischen Geräten, insbesondere Laptops, hat es offenbar auch nicht gegeben, wie McCrum aber einen unbenannten Zeugen zitiert, der das Heraustragen derartiger Geräte gesehen haben will.

Was auch merkwürdig anmuten lässt: Der Staatsanwaltschaft München I liegt wohl eine Aussage eines Bankers vor, dem der Status eines Zeugen zukommt: Dieser soll den Ermittlungsbehörden gegenüber zugestanden haben, gewusst zu haben, dass der erste Artikel um 13.00 Uhr veröffentlicht wird.


Die Financial Times hatte sich unter anderem auf einen vorläufigen Untersuchungsbericht der Singapurer Kanzlei Rajah & Tann (R&T) zu verdächtigen Vorgängen vom 8. Mai 2018 bezogen:

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem, was Dr. Braun zur ersten Anlegerklage in Deutschland sagt.

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