GoMoPa: Rene Benko (Karstadt, KaDeWe Berlin, Goldenes Quartier Wien) und die Nähe zur Korruption
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
25. Oktober 2020
515 User online, 50.823 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
Registrieren
Presse-Echo


14.10.2020
Rene Benko (Karstadt, KaDeWe Berlin, Goldenes Quartier Wien) und die Nähe zur Korruption

ConventKarstadt am Hermannplatz in Kreuzberg zur Grenze nach Neukölln (links) © google streetview vom Juni 2008 Die Kreuzberger Bezirksverordneten haben dem österreichischen Immobilienmogul Rene Benko (43) aus Innsbruck, dem unter anderem das Kaufhaus des Westens KaDeWe in Berlin oder auch das Goldene Quartier in Wien gehört, vor gut einem Jahr einen Korb gegeben.

Benko will das alte Galeria Karstadt Kaufhof am Hermannplatz in Kreuzberg abreißen und ein neues bauen. Diesmal zusätzlich mit Büros und Wohnungen.

Um das grünregierte Kreuzberg, dem das Land, auf dem das Karstadtgebäude steht, gehört, doch noch umzustimmen, ludt sein Deutschlandchef Timo Herzberg am 30. September 2020 Vertreter aus Politik und Wirtschaft zu einer Podiumsdiskussion über die Neubaupläne ins Kaufhaus ein.

"Heute ist ein guter Tag!", sagte Herzberg gleich zu Beginn der Veranstaltung, die im Restaurant im vierten Obergeschoss des Warenhauses stattfand.

Der Grund für die Freude des Managers: Wenige Stunden zuvor hatte das Amtsgericht Essen die Insolvenzverfahren für den Warenhauskonzern und seine Tochterunternehmen Karstadt Sport, Karstadt Feinkost, Le Buffet und Dinea aufgehoben. Herzberg sagte am Abend, dass für alle verbleibenden Karstadt-Filialen bereits Mietverträge abgeschlossen seien.

Herzberg:

Zitat:


Galeria Karstadt Kaufhof kann ab morgen schuldenfrei in die Zukunft blicken.


Die Gläubiger hatten zuvor den von der Unternehmensführung ausgearbeiteten Insolvenzplänen zugestimmt und damit auf Forderungen in Höhe von mehr als zwei Milliarden Euro verzichtet.

Für Tausende Mitarbeiter bedeutet die Neuaufstellung allerdings den Verlust ihrer Arbeitsplätze. Denn die Sanierungspläne sehen deutschlandweit die Schließung von mehr als 40 Warenhäusern vor. Das betrifft in Berlin auch Karstadt Sports am Bahnhof Zoo in Charlottenburg, außerdem die Galeria-Kaufhof-Filialen im Linden-Center in Hohenschönhausen und in den Gropius-Passagen in Neukölln.

Das Kaufhaus am Hermannplatz sei in seiner jetzigen Form nun einmal nicht zukunftsfähig, ein Neubau unausweichlich.

In letzter Zeit investiert Benkos Firma Signa Retail (Handel) vermehrt in Firmen aus teils sehr unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen. Die Spanne reicht vom Logistikunternehmen Fiege-X-Log über den Vertreiber von Luxuskonsumgütern Eataly bis hin zum Reiseanbieter Thomas Cook.

Zusammen mit der Investition in das Immobilienanalyse-Start-Up realxdata, dem Kauf des Online-Marktplatzes Hood.de und der Kooperation mit Amazon wird das langfristige Ziel von Signa deutlich:

Der Konzern ist dabei, analogen und digitalen Handel inklusive eigener Distributionswege zu kombinieren und so einen "Marktplatz der Zukunft" zu entwickeln.

Der Vorstandsvorsitzende der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH, Stephan Fanderl:

Zitat:


So entsteht eine einzigartige Möglichkeit für stationäre als auch reine Online-Konzepte, gemeinsam mit Karstadt Warenhaus das innerstädtische Flächenangebot bedarfsorientiert zu nutzen und somit noch näher am Kunden zu sein.


In Wolfsburg ist die Signa Real Estate dabei schon einen Schritt weiter.

Denn sie baut in enger Kooperation mit VW nicht nur ein Gebäude, sondern das gesamte Stadtviertel Nordkopf zu einem Marktplatz um. Konzerne sind dort dann nicht nur näher bei ihren Kunden, sondern Menschen leben als Kunden von Konzernen in "Mischquartieren mit flexibler Nutzung, in denen Angebote für Wohnen, Arbeiten und Leben verschmelzen [und] die funktionale Trennung von Standorten nach Nutzungsarten an Bedeutung verliert", wie es in einer Projektbeschreibung des Konzerns heißt.

Letztendlich bedeutet das, dass die Trennung von Wohnort und Arbeitsplatz, von Freizeit und Arbeit, von privatem und öffentlichem Raum komplett aufgehoben wird. Die Stadt wird endgültig zur Fabrik, in der jede Interaktion, jeder Gegenstand und jeder Raum von den Verwertungsinteressen der Konzerne bestimmt und diesen unterworfen sind.

Wie aktuell sichtbar, kann das als Immobilienkonzern auch bedeuten, Filialen zu schließen, das Gebäude an andere Firmen zu vermieten oder gar ganz zu verkaufen.

Benkos Investmentfirma Signa-Gruppe hatte sich beim Berliner Senat mit der Androhung, dass Arbeitsplätze wegfallen könnten, Rückendeckung geholt:

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels, wer Benko finanzierte und warum er für eine Richterin ein "Musterbeispiel für Korruption" ist.

Lesen Sie den Artikel zuende und diskutieren sie mit anderen oder informieren Sie sich einfach nur weiter im Forum. Melden sie sich dafür hier als GoMoPa-Mitglied an.

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?


 

Beiträge zum Thema
» Rene Benko (Signa-Holding): Luxusvillen und Appartements am Gardasee

Kategorien zum Thema
» Immobilie - Deutschland
» Immobilie - Europa
» Immobilie
» International Property Agents

 

Stichwörter zum Thema

» Musterbeispiel für Korruption Signa 
» Real Estate Signa.at Signa Retail 
» Galeria Kaufhof Karstadt KaDeWe Berlin 
» Goldenes Quartier Wien Rene Benko 
» Innsbruck Tirol Österreich Kanzler Sebastian 
» Kurz vorbestraft Korruption Kaufhaus mit 
» Wohnungen und Büros Wolfsburg VW 
» Stadtviertel Nordkopf Marktplatz der Zukunft 
» Mischquartier Wohnen Arbeiten Leben an 
» einem Standort Angst vor Aufwertung 
» mehr Umwandlung von Mietshäusern in 
» Eigentumswohnungen Stadt wird zur Fabrik 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen keine Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:
 

CAPTCHA code


 

» Vonovia SE: Wertsteigerung auf Mieterkosten - Joke ...   23.10.2020

» Terraoil Swiss AG: 20-Mio-Anleihe + Coronahilfe tr ...   22.10.2020

» Enapter AG: B├Ârsenabsturz mit Pleitefirma S&O Bet ...   21.10.2020

» HPS Home Power Solutions II: Neue Crowd-Millionen ...   20.10.2020

» Deutsche Edelfisch: Erst Genussrechte-Flop, jetzt ...   19.10.2020

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen