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Presse-Echo


22.12.2020
Wiener Immobilienrendite AG - Anleihen profitbox und primebox: Kein Prüfer unterschreibt Bilanzen

ConventSeit 5 Jahren hat kein Wirtschaftsprüfer mehr ihre Bilanzen unterschrieben. In einer leerstehenden Waffel- und Schokoladenfabrik in Spillern bei Korneuburg sehen die Experten der Wiener Immobilienrendite AG "großes Potential für eine neue Nutzung", wie sie in einer Presseerklärung am 8. Dezember 2020 mitteilten. "Die mehr als 5.000 m? großen Lager- und Produktionshallen sollen nicht abgerissen sondern renoviert werden", verspricht Vorstand und Eigentümer Mathias Mühlhofer. "Unserem Team fallen viele neue Nutzungsmöglichkeiten ein, und es herrscht schon reges Interesse von zukünftigen Mietern", fügt Co-Eigentümer Markus Kitz-Augenhammer (rechts) hinzu. Die beiden wollen offenbar noch nicht zu viel verraten. Wie immer. © Pressefoto Immobilienrendite.at Die österreichische Finanzmarkt-Aufsicht FMA und das Firmenbuch warnen: Seit fünf Jahren will offensichtlich kein Wirtschaftsprüfer mehr die Bilanzen der Wiener Immobilienrendite Investitions- und Entwicklungs-AG unterschreiben.

Im Zusammenhang mit ausgegebenen Anleihen (Seriennamen profitbox und primebox) ermittelt seit letztem Winter die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) gegen drei Vorstände unter anderem auch wegen Betrugsverdachts, wie GoMoPa berichtete.

Die Anzeige hatte die österreichische Finanzmarktaufsicht FMA anfang 2019 in Form einer Sachverhaltsdarstellung eingebracht.

Der Hauptvorwurf der Behörde lautete damals: Es seien Gelder unrechtmäßig einbehalten worden.

Die Beträge, die das Unternehmen bei den quartalsmäßigen Emissionen vereinnahmt, gingen direkt auf ein Treuhandkonto, von dem weg Immobilienkäufe getätigt würden, beteuerte hingegen Unternehmensvorstand Mathias Mühlhofer. Es gebe jährliche Gutachten zur Wertentwicklung der Immobilien, und die Investoren seien im Grundbuch eingetragen.

Man habe der Staatsanwaltschaft die erforderlichen Unterlagen übermittelt, um die Vorwürfe zu entgegnen.

Ein Gutachten wurde erstellt mit dem Ergebnis, dass der Betrugsverdacht im Zusammenhang mit der Ausgabe von Anleihen nach §146 gegen die drei Vorstände und einen Maklerverband "mangels Nachweisbarkeit" teileingestellt wurde.

Weitere Vorwürfe, insbesondere Bilanzdelikte, wurden an die Staatsanwaltschaft Wien weitergereicht, die das Verfahren ebenfalls einstellte. Eine Presseanfrage an die Staatsanwaltschaft Wien blieb bis jetzt unbeantwortet.

Nun holte die FMA zu einem neuen Schlag gegen die Immobilienrendite AG aus: Zum Anlegerschutz machte sie auf das Fehlen von attestierten Bilanzen aufmerksam.

Am 18. Dezember 2020 gab die FMA über die Immobilienrendite Investitions- und Entwicklungs-AG öffentlich bekannt:

Zitat:


Laut Emissionskalendermeldungen gemäß § 24 Kapitalmarktgesetz 2019 bietet die Immobilienrendite Investitions- und Entwicklungs-AG bis 23.12.2020 zwei Anleihen unter dem Namen "profitbox 2020b" bzw "profitbox Limited Edition 2020/12" und eine Anleihe unter dem Namen "primebox Limited Edition 2020/12" öffentlich an.

Ein Prospekt wurde nicht veröffentlicht, da die Anleihen unter der Ausnahme von der Prospektpflicht gemäß Artikel 1 Abs 4 lit b VO (EU) 2017/1129 (Angebot unter 150 Personen) angeboten werden.

Zur Gewährleistung des Anlegerschutzes gibt die FMA im Rahmen ihrer Befugnis gemäß § 14 Abs 1 Z 12 Kapitalmarktgesetz 2019 bekannt, dass die Immobilienrendite Investitions- und Entwicklungs-AG seit inklusive dem Jahresabschluss zum 31.12.2014 keine vollständigen Jahresabschlüsse (z.B. fehlender Bestätigungsvermerk durch den Wirtschaftsprüfer) zum Firmenbuch eingereicht hat.


In Österreich braucht man für Firmenanleihen keinen Prospekt, wenn jeder Anleger mindestens 100.000 Euro investiert oder wenn sich an der Emission nur bis zu 150 Personen beteiligen.

Zehn Jahre lang von 2008 bis 2018 legte die Immobilienrendite AG Anleihen ab Mindesteinsatz von 100.000 Euro auf. 2019 schwenkte sie auf Kleinanleger ab 5.000 Euro um.

Nach Aussagen von Mühlhofer...

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem auch, wie Inhaber Mathias Mühlhofer den Schwarzen Peter dem Firmenbuch zuzuschieben versucht und wie verschnupft die Behörde darauf reagiert.

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