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Presse-Echo


26.02.2021
Österreich Wolftank-Adisa Holding AG: 2 Mio.-Anleihe für ausgelagertes Wasserstoff-Tank-Experiment

ConventDie Aktionärsstruktur der Wolftank-Adisa Holding AG aus Innsbruck in Österreich unter Leitung von CEO Diplomingenieur Dr. Peter Werth (kleines Foto) © Pressefoto und Grafik aus Unternehmenspräsentation der Wolftank- Adisa Holding AG vom April 2020 Nach 15 Jahren Pionierarbeit im Bereich von immobilen Wasserstoff -Speicher-und-Verteilungsanlagen will der Innsbrucker Tank-, Rohr- und Bodensanierer Wolftank-Adisa Holding AG nun eine neuartige mobile Tankanlage für Wasserstoff entwickeln, insbesondere einen transportablen Wasserstoff-Speicher.

Kosten des Projekts: rund 2,5 Millionen Euro. Dafür hat das seit 2019 an der Wiener, Münchener und Frankfurter Börse notierte Aktienunternehmen einen sogenannten Green Bond 2021/2015 mit jährlich 4,5 Prozent in Höhe von 2 Millionen Euro aufgelegt. Der Rest soll aus den laufenden Einnahmen des Konzerns kommen.

Der Green Bond scheint jedoch ein echter Geheimtipp zu sein.

Kein Prospekt. Keine Presse- oder Ad-hoc-Mitteilung. Bis zum 15. Februar 2021 durften nur institutionelle Investoren oder Privatanleger ab 100.000 Euro einsteigen. Ab dem 28. Februar 2021 soll der Bond im Freiverkehr der Wiener Börse auch für Otto-Normal-Anleger zu haben sein: ISIN: AT0000A2MMJ7.

Aber lohnt sich der Einstieg überhaupt?

Nur für den, der Experimente mag.

Der gesamte Emissionserlös soll in die neugegründete Tochtergesellschaft Wolftank Hydrogen GmbH nach Bozen in Italien fließen. Das Startup soll die neuen modular adaptierbaren Tankspeichermodule für Wasserstoff entwickeln.

Ja, aber Emittentin bleibt doch der börsennotierte Mutterkonzern Wolftank-Adisa Holding AG? Wo ist das Risiko? Und warum überhaupt diese Geheimnistuerei?

Die Geschäftszahlen sind alles andere als geeignet, Vertrauen bei Anlegern aufzubauen.

Der Konzern weist mit den letzten Zahlen zum 30. Juni 2020 bereits einen Nettoverschuldungsgrad von 221 Prozent aus (zum 30. Juni 2019 193 Prozent).

Der Konzern-Bilanzverlust kletterte von rund minus 650.000 Euro zum 30. Juni 2019 auf rund minus 2,8 Millionen Euro zum 30. Juni 2020.

Es bestehen bereits alte Anleihe-Verpflichtungen zum 30. Juni 2020 in Höhe von rund 4,344 Millionen Euro (zum 30. Juni 2019 rund 4,266 Millionen Euro).

Bis zum 30. Juni 2021 müssen rund 7,2 Millionen Euro an Kreditinsitute zurückgezahlt werden, in den Folgejahren noch einmal rund 8,3 Millionen Euro.

Und das alles bei drastisch gesunkenen Umsatzerlösen von rund 26 Millionen Euro (30. Juni 2019) auf rund 13 Millionen Euro (30. Juni 2020).

Die Aktie stürzte vor einem Jahr von knapp 30 Euro auf rund 15 Euro ab und erholt sich scheinbar nicht.

Die italienische Tochter Wolftank Hydrogen GmbH, die das mit der Anleihe finanzierte Projekt umsetzen soll, ist allein im Wasserstoffgeschäft tätig und will nach eigenen Angaben ausschließlich grünen Wasserstoff herstellen und vertreiben.

Die Wasserstoff-Anleihe Green Bond Wolftank-Adisa Holding AG 2021/2025 schneidet im Test der Dortmunder ECOreporter am 12. Februar 2021 nicht wirklich gut ab.

Das Test-Fazit lautet:

Zitat:


Wasserstoff ist ein spannendes Investment-Thema, und er kann ein wichtiger Baustein der Energiewende werden.

Aber mobile Wasserstofftanks, die noch zu entwickeln und am Markt zu platzieren sind - das ist sehr speziell.

Ungewiss ist, wie hoch der Bedarf für solche Tanks sein wird.

Geschäftlich ist es von der Muttergesellschaft plausibel, dass sie das Wasserstoff-Experiment in eine eigene Tochter ausgliedert und von Anlegern separat finanzieren lassen möchte.

Für Anlegerinnen und Anleger erscheint aber das Risiko dieser Anleihe sehr hoch. Und der Zinssatz von 4,5 Prozent ist dafür weitaus zu niedrig.


Derzeit ist nur klar: Die Elektromobilität überrollt den Markt.

Die Frage ist dabei derzeit nicht, ob das sinnvoll ist oder ob Elektroautos nachhaltiger sind als Wasserstoff-Autos. Die Frage für Interessenten dieser Anleihe lautet vor allem: Wer tankt denn in den nächsten Jahren Wasserstoff, in welchen Fahrzeugen?

Bisher gibt es ein echtes Henne-Ei-Problem, soll heißen: Die Interessenten für Wasserstoff-Fahrzeuge sind davon abgeschreckt, dass es kaum Tankstellen gibt. Und die möglichen Tankstellenbetreiber sehen derzeit fast keine Fahrzeuge, die sie betanken könnten.

Wasserstoff-Fahrzeuge gibt es für Kunden kaum zu kaufen.

Toyota bietet eines der ganz wenigen Wasserstoff-Autos an. Das Modell Mirai kostet allerdings 64.000 Euro. 2020 wurde kein einziger Toyota Mirai neu in Deutschland zugelassen. Nun denn...

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