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Presse-Echo


29.03.2021
Wiener Immofinanz AG Ronny Pecik: Razzia wegen Insiderhandels mit Immofinanz-Aktien?

ConventWegen Insider-Aktien-Handelsverdachts gab es bei Ronny Pecik, dem Chef des Wiener Laden- und Büroimmobilienkonzerns Immofinanz AG bereits im Herbst letzten Jahres eine Razzia © Pressefoto Immofinanz AG, Wien und Ausriss aus Kronen-Zeitung vom 17. März 2021 Schon im vergangenen September soll es bei dem Immofinanz-Chef Ronny Pecik (58, dem Konzern gehören die Viena Twin Towers auf dem Kamm des Wienerberges) an mehreren Adressen zu einer Hausdurchung gekommen sein.

Pecik war für eine mündliche Stellungnahme nicht zu erreichen. Gegenüber dem Magazin "Börsianer" schrieb Pecik von einer Verwechslung mit seinem Sohn, die "möglicherweise zu Verwirrungen führte, die in Amtshandlungen der Finanzmarktaufsicht mündeten". Er habe sich kooperativ verhalten und dargelegt, dass er "stets im Einklang mit den anwendbaren kapitalmarktrechtlichen Vorschriften gehandelt hat". Pecik habe die Einstellung des Verfahrens gegen seine Person beantragt, so der "Börsianer".

Nach Recherchen der Wiener Kronen-Zeitung haben die Behörden sowohl den Investor Ronny Pecik senior (58) als auch seinen gleichnamigen Sohn Ronny Pecik im Visier.

Es wird wegen des Verdachtes von Insiderhandel mit Immofinanz-Aktien ermittelt.

Der Investor Ronny Pecik, der einst mit dem Verkauf der Telekom-Austria-Aktien an die Mexikaner ein sehr gutes Geschäft machte, steht unter Druck, möglicherweise muss er sein Aktienpaket an der Immofinanz AG verkaufen.

Die Immofinanz AG (Umsatz 2019: rund 367 Millionen Euro) ist ein gewerblicher Immobilienkonzern und fokussiert ihre Aktivitäten auf die Segmente Einzelhandel und Büro in derzeit sieben Kernmärkten in Europa: Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien und Polen.

Pecik hat der S Immo ein Angebot gemacht

Pecik ist aktuell noch Vorstandschef der börsenotierten Immofinanz AG, die, wie berichtet, der S Immo (an der sie 26 Prozent hält) ein Übernahmeangebot mit einer satten Prämie von 40,3 Prozent gemacht hat. Er hat sich vor einem Jahr mit Partnern an beiden Gesellschaften beteiligt und ließ sich sogar zum Vorstandschef wählen.

Die Wiener Finanzmarktaufsich FMA soll nun unter anderem eine Aktienplatzierung im Juli 2020, also zwei Monate nachdem Pecik die Leitung der Immofinanz übernommen hatte, genauer unter die Lupe nehmen.

Bei einer Kapitalerhöhung um 15 Prozent wurde das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen, die neuen Papiere wurden ausschließlich unter institutionellen Investoren platziert - und zwar zu einem Schnäppchenpreis unter dem Buchwert.

"Hau-ruck-Aktion"

Pecik, damals gemeinsam mit Partnern im Besitz eines Anteils von 10,7 Prozent an der Immofinanz, wollte sich an der Platzierung beteiligen. Insgesamt erlöste der Immobilienkonzern durch die Kapitalerhöhung 236 Millionen Euro. Die Anlegerschützer des IVA kritisierten damals die Megakapitalerhöhung als "nächtliche Hau-ruck-Aktion" zum "Schnäppchenpreis", die zu einer signifikanten Verwässerung für andere Aktionäre führe. Zudem wies der IVA darauf hin, dass die Immofinanz über hohe Liquidität verfüge und die Gründe für ihre Kapitalmaßnahmen "nicht nachvollziehbar" seien.

Mit Corona stürzten Immo-Aktien ab

Doch mit Corona stürzten die Immo-Aktien furchtbar ab und erholten sich bisher kaum.

Pecik, der üblicherweise seine Deals mit Fremdmitteln finanziert, hat seine S-Immo-Aktien bereits verkauft. Bei seinem Immofinanz-Paket (rund 11%) muss sein slowakischer Partner Peter Korbacka bis Ende März 2021 entscheiden, ob er einem Verkauf zustimmt.

Dann gehen auch diese Aktien an die in Luxemburg angesiedelte Aggregate Holding S.A. des Auslandsösterreichers Günther Walcher.

Im Jahr 2008 wurde schon mal ein Berater des Finanzdienstleisters AWD vom Wiener Handelsgericht zum Schadensersatz verurteilt, weil er seinem Kunden Immofinanz-Aktien als "todsicher" empfohlen hatte, wie GoMoPa berichtete.

Ronny Pecik leitete im Jahr 2008 die Berliner Vermögensverwaltungsgesellschaft SALVEO Deutschland GmbH. Doch unter seiner Leitung geriet das Unternehmen trotz einer Liquidität von mehr als 661.000 Euro mit rund 55.000 Euro in die Miese. Die Muttergesellschaft SALVEO Beteiligungs GmbH aus Inzell beschloss daraufhin die Auflösung der Berliner Firma.

Ronny Pecik hat noch ein Mandat als CEO der Immofinanz AG bis 3. Mai 2023. Nun denn...

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