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Presse-Echo


27.05.2021
Gestohlener Big Maple Leaf: Besitzer Boris Fuchsmann bekommt nur 50 Prozent von Allianz

ConventDer Düsseldorfer Baulöwe, Kunstsammler und langjähre Vizepräsident des Ukrainischen World Jewish Congress Boris Leonidovich Fuchsmann (74) will wenigstens den versicherten Wert in Höhe von 4,2 Millionen Euro seiner Leihgabe, der 100 Kilo schweren kanadischen Goldmünze Big Maple Leaf, die am 27. März 2017 von Mitgliedern des arabischstämmigen Berliner Remmo-Klans aus dem Bode-Museum gestohlen wurde und bis heute nicht wieder aufgetaucht ist. Doch wegen eines ungesicherten Fensters, das der Allianz in München nicht gemeldet wurde, braucht die Allianz nun nach einem Kammergerichtsurteil in Berlin nur die Hälfte an Besitzer Fuchsmann zu bezahlen © Pressefotos Ukrainischer World Jewish Congress und Berliner Polizei Der Düsseldorfer Immobilienmillionär Boris Leonidovich Fuchsmann (74, Parkpalais Düsseldorf-Oberkassel am Rheinbogen, Motto: "Wo Luxus zuhause ist", Europark Krefeld, Hilton Hotel Kiew) und zugleich ukrainisch-jüdischer Medienmagnat (Gründer des ukrainischen Fensehsenders 1 + 1 und der ukrainischen Multiplex-Kinokette Cinema City) sowie Kunstsammler (vorwiegend russische Kunst) besaß als einziger Privatmann auf der Welt einen Big Maple Leaf.

Der Big Maple Leaf ist eine Riesengoldmünze und ein gültiges Zahlungsmittel in Kanada mit Konterfei von Queen Elizabeth II., hat einen Durchmesser von 53 Zentimetern, ist drei Zentimeter dick und 100 Kilo schwer. Es ist das reinste Gold der Welt (999,99/1000). 3,75 Millionen Euro wert. 2007 in Kanada geprägt. Es gibt nur 6 Exemplare auf der Welt. Eines blieb im Besitz der Prägeanstalt Royal Canadian Mint in Ottawa, eines ging ins britische Königshaus nach London, drei werden in arabischen Königshäusern vermutet, nur das eine Exemplar von Fuchsmann war käuflich.

Dieses Exemplar hatte Fuchsmann seit 2010 gleich nach dem Erwerb dem Bodemuseum geliehen. Dort wurde der Big Maple Leaf allerdings am 27. März 2017 bei einem Einbruch gestohlen. Die Täter (zwei aus dem polizeibekannten Berliner Remmo-Klan) wurden vier Monate nach dem Diebstahl von der Berliner Polizei verhaftet und sieben weitere Monate später vom Landgericht Berlin zu Jugend-Haftstrafen von jeweils mehr als vier Jahren und 6 Monaten (die beiden Remmo-Cousins Wissam Remmo, 22, Kurierfahrer, und Ahmed Remmo, 20, Schüler) und zu 3 Jahren und 4 Monaten (Denis W., 20, Ex-Museums-Wachmann) verurteilt, Aktenzeichen 509 KLs 41/18.

Doch von der 100 Kilo schweren kanadischen hochreinen Riesengoldmünze fehlt bis heute jede Spur, die Täter schwiegen.

Fuchsmann beklagte gegenüber BILD:

Zitat:


Ein besonderes Stück, ich wollte den Big Maple Leaf unbedingt haben. Man ist schon verliebt als Sammler. Ich vermisse ihn.


Anfangs hatte der Sammler seine eigene Theorie zum Diebstahl:

Zitat:


Ich dachte, es sei ein Auftrag von einem anderen Sammler, der mir die Münze wegnehmen wollte. Ich hoffte, dass die Medaille irgendwo, leicht beschädigt, wieder auftauchen würde.


Mittlerweile glaubt er nicht mehr daran. Fuchsmann:

Zitat:


Die ist für immer weg. Eingeschmolzen.


Doch die Leihgabe war versichert.

Nun wollte Fuchsmann wenigstens von der Münchener Allianz die Versicherungssumme von 4,2 Millionen Euro ausgezahlt haben.

Die Allianz zahlte freiwillig aber nur 840.000 Euro, weil das Bodemuseum seit 2014 ein Fenster (nämlich das Fenster der Personal-Umkleidekabine) aus dem Alarmkreislauf herausgenommen hatte (es hatte genervt, weil beim Lüften immer Alarm ausgelöst wurde) - ohne diesen Umstand der Versicherung zu melden. Die Versicherung erfuhr davon erst bei der Schadensaufnahme.

Und tatsächlich waren die Diebe genau über dieses ungesicherte Fenster ins Bodemuseum eingestiegen, welches der abgeurteilte Wachmann Denis W., der sich zwei Wochen vor dem Diebstahl anstellen ließ, sehr schnell auskundschaftete und seinem ebensfalls abgeurteilten Freund Ahmed Remmo verraten hatte. Der Diebstahl wurde so zum Kinderspiel.

Goldmünzeninhaber Fuchsmann hatte mit dem Museums-Fenster aber nichts zu tun. Er verklagte die Allianz und erreichte zumindest einen Teilsieg.

Am 30. April 2021 verurteilte das Kammergericht Berlin in zweiter Instanz die Allianz zur Zahlung von wenigstens 50 Prozent der vereinbarten Versicherungssumme nebst Zinsen, Aktenzeichen: 6 U 1015/20.

Also zur Zahlung von 2,1 Millionen Euro nebst Zinsen, abzüglich der bereits gezahlten 840.000 Euro.

Die schriftliche Begründung erfolgte am 26. Mai 2021.

Demnach verstieß das nicht gemeldete ungeschützte Fenster gegen das Versicherungsgesetz. Die Allianz darf die Auszahlung aber nur um 50 Prozent der versicherten Summe kürzen.

Die andere Hälfte der versicherten Summe will sich Fuchsmann nun vom Bodemuseum, also der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, holen. Die hatte sich komischerweise der Zivilklage von Fuchsmann gegen die Allianz angeschlossen, weil sie die Allianz in der hundertprozentigen Zahlungspflicht sah.

Fuchsmanns Anwalt Achim Prior stellte gegenüber BILD klar:

Zitat:


Wir sitzen hier zwischen den Stühlen. Meinem Mandaten ist es letztendlich egal, ob die Versicherung oder das Museum den Schaden begleicht.


Boris Fuchsmann, Chef und Mehrheitsgesellschafter der gutgehenden Düsseldorfer Baufirma und Immobilienverwalterin nat GmbH & Co. KG (San-Remo-Straße 15) hatte den Big Maple Leaf im Sommer 2010 für 3,4 Millionen Euro ersteigert, als er gerade aus Anlass der Fuballweltmeisterschaft in Südafrika weilte.

In der Hotel-Lobby las er einen Zeitungsartikel, dass am kommenden Tag die 100-Kilo-Münze in Wien versteigert werden würde.

Fuchsmann:

Zitat:


Ich wollte die Münze unbedingt haben. Sie war doch das einzige verkäufliche Exemplar.

Am Tag der Versteigerung bot ich telefonisch mit, während einer Safari im Krüger Nationalpark. Doch plötzlich war die Leitung weg.


Pech: Ein spanischer Edelmetallhändler, Oro Direct, hatte dem Düsseldorfer die Münze weggeschnappt - für 3,27 Millionen Euro.

Doch mit einem Draufgeld luchste Fuchsmann die Münze dem spanischen Goldhandelhandelshaus Oro Direct wieder ab:

Zitat:


Ich bot ihnen sofort 100.000 Euro oben drauf. Das waren Geschäftsleute, keine Liebhaber. Sie haben sich sofort darauf eingelassen. Alles in einem habe ich 3,4 Millionen Euro bezahlt.


Der Maple Leaf gehörte davor Wolfgang Auer-Welsbach, dem Ex-Chef der österreichischen Finanzgruppe AvW Invest AG aus Kärnten. Als sein Unternehmen pleite ging, gehörte die Millionen-Münze zur Konkursmasse, kam so auf den Markt und zur Auktion in Wien.

Aus Angst vor Dieben gab Fuchsmann die Münze gleich nach dem Kauf als Dauer-Leihgabe an das Berliner Bodemuseum.

Nur wenige Tage später rief das Berliner Bode-Museum an. Der Big Maple Leaf sollte in der Ausstellung "Goldgiganten" (Dezember 2010 bis März 2011) "ein besonderes Highlight" sein.

Fuchsmann erinnerte sich gegenüber der BILD:

Zitat:


Das habe ich gerne gemacht. Und die Ausleihe auch verlängert. Und zu Hause konnte ich sie ja schlecht aufbewahren. Meine Frau wollte das nicht. Stell Dir vor, es wird bei uns eingebrochen, sagte sie...


Doch dann wurde im Museum eingebrochen.

In einem spektakulären Nacht- und Nebel-Coup haben die arabischstämmigen Berliner Remmo-Klan-Cousins Wissam und Ahmed Remmo mit einem unbekannten Dritten und dem befreundeten Wachmann Denis W. am 27. März 2017 gegen 3 Uhr morgens die Leihgabe des jüdischen Geschäftsfmannes aus der Vitrine des Museums entwendet.

Mittels eines mitgebrachten Transporthundes (Brett mit Rädern) sollen sie den Big Maple Leaf zum Fenster gefahren haben, auf die S-Bahngleise geschmissen und später unter Zuhilfenahme einer Schubkarre zu einem Fluchtfahrzeug transportiert haben, das im nahegelegenen Monbijou-Park wartete.

Der Goldstaub in der Steppjacke von Wissam Remmo und in einem S-Klasse-Mercedes, der mit dem Staub auf den zurückgelassenen Tatwerkzeugen übereinstimmte, überführte die Täter schießlich bei einer Razzia am 12. Juli 2017 in 30 Objekten in Berlin.

Die Goldspuren waren so markant, dass sie von der gestohlenen Goldmünze stammen mussten, ergaben die Ermittlungen. Es handelt sich um ultrareines Gold, das sonst nur noch in der Raumfahrtindustrie verwendet wird. Ein Heidelberger Professor und die kanadische Münzprägeanstalt Royal Canadian Mint in Ottawa lieferten entsprechende Analysen und Gutachten.

Vor Gericht setzt sich im Laufe der Verhandlungen die Meinung durch, dass der Big Maple Leaf zerteilt und eingeschmolzen wurde. Damit gäbe es weltweit jetzt nur noch fünf. Nun denn...

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