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Presse-Echo


19.08.2021
"Ehrbarer Kaufmann" Michael Otto: Sein Inkasso wegen angeblichen Wuchers verklagt

Convent"Das Streben nach Erfolg ist wichtig - aber nicht um jeden Preis", sagte Klaus Wilhelm Engberding, CEO der EOS Gruppe, schon vor zwei Jahren. Der 54-Jährige ist seit 2012 Geschäftsführer der EOS Holding GmbH, an die die EOS Investment GmbH (wird gerade von der Verbraucherzentrale Bundesverband aus Berlin am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg verklagt) seit 2008 die Gewinne abzuführen hat, weil sie laut Vertrag vom 27. Februar 2008 von der EOS Holding GmbH beherrscht wird © Pressefotos EOS Mit ihrem neuen Claim "Changing finances for the better" hat EOS, das Inkasso des Hamburger Versandriesen Otto Group, seine Ideale im Bereich Nachhaltigkeit in einer CR-Strategie (Corporate Responsibility) festgehalten.

Dazu meinte Klaus Engberding (54) aus Hamburg, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe, in einem EOS-Artikel am 11. August 2021 auf de.eos-solutions.com

ConventDer heutige SPD-Bundeslanzlerkandidat Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (63, rechts) überreichte im Juni 2013 noch als Bürgermeister dem Hamburger Kaufmann Professor Dr. Michael Otto (78) im Hamburger Rathaus die Urkunde zum Ehrenbürger der Freien und Hansestadt Hamburg © Ausriss aus NDR.de/Geschichte

Zitat:


Was mich persönlich antreibt: Ich möchte nur in einem Unternehmen arbeiten, das anständig arbeitet.


Und im Sommer 2019 hatte er als CEO der EOS Gruppe gesagt:

Zitat:


Das Streben nach Erfolg ist wichtig - aber nicht um jeden Preis.


Convent Die EOS Investment GmbH beauftragt das Schwesterunternehmen EOS Deutscher Inkasso-Dienst GmbH (EOS DID) mit der Beitreibung von Forderungen und verlangt dafür hohe Inkassokosten. Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg soll feststellen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher diese Inkassokosten nicht zahlen müssen. Bei erfolgreicher Klage sind auch Erstattungen bereits gezahlter Inkassokosten möglich © Verbraucherzentrale Bundesverband - Patrick Langer Anständig? Und nicht um jeden Preis?

Bereits im letzten Jahr gab es eine öffentliche Finanzschelle von der Bürgerbewegung Finanzwende e.V. aus Berlin Schöneberg, weil der Hamburger Handelsriese OTTO mit seinem konzerneigenen EOS-Inkasso Verbraucher mit künstlich hohen Gebühren überzogen haben soll, wie GoMoPa berichtete.

Doch der "Ehrbare Kaufmann" Professor Michael Otto (78), Wirtschaftlich Hauptberechtigter (46,61 Prozent) der Otto (GmbH & Co. KG) und Aufsichtsratschef stellte die vorgeworfene Wucher-Praxis nicht ab.

Als normaler Gläubiger dürfte der Konzern nur einen Mahnbrief mit Mahnkosten von 2,50 Euro verlangen. Das ändert sich auch nicht, wenn das hausinterne Inkasso EOS Holding GmbH übernimmt, welches aus der eigenen Rechtsabteilung entstanden ist, und einen Mahnbrief verschickt. Dann arbeitet EOS ja nicht für einen Dritten, sondern ist selbst Gläubiger.

Das gilt auch, wenn EOS Forderungen von Dritten für einen Bruchteil des Wertes aufkauft und dann versucht, die volle Summe einzutreiben. Da EOS auch in diesem Fall nur Gläubiger ist, darf es auch bei den gekauften Forderungen nur 2,50 Euro Mahnkosten in Rechnung stellen.

Mit einem Trick soll EOS nun aus 2,50 Euro mindestens 70,20 Euro Mahnkosten gemacht haben.

EOS habe einfach ein zweites EOS-Unternehmen mit dem Inkasso beauftragt. Dieses ist ja rein rechtlich nicht Inhaberin der Forderung und kann für die Beitreibung Inkassokosten von 70,20 Euro draufschlagen. Obwohl ja alles bei Otto bleibt.

Finanzwende forderte von Otto deshalb, umgehend die Praktik des Konzerninkassos einzustellen. Doch Otto gab keine Antwort.

Und das, obwohl sich die "Versammlung der Ehrbaren Kaufleute", bei der Otto Mitlgied ist, nach den Worten ihres Vorsitzenden Kaufmann Gunter Mengers (77), Gesellschafter und Sprecher der Geschäftsführung des unabhängigen Hamburger Versicherungsmaklers Gayen & Berns Homann GmbH, als Ziel auf die Fahne geschrieben hat:

Zitat:


Anstand und Ehrbarkeit im Geschäftsleben wieder mehr ins Bewusstsein der Allgemeinheit zu rücken.


Doch jetzt haben sich die Verbraucherzentralen eingeschaltet. Es geht vors Gericht:

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem auch: Im Internet häufen sich Beschwerden über Telefon-Terror von EOS-Nummern.

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