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Presse-Echo


08.11.2021
Aurimentum.de: Bilanz-Ungereimtheiten des Goldhändlers R&R Consulting GmbH

ConventAuftritt der geschäftsführenden Gesellschafter Reinhard Fuchs (links) und Reinhard Scherm auf Aurimentum-TV © Pressefoto Aurimentum.de Die beiden bayerischen Goldhändler Reinhard Fuchs (64, links) aus Kulmbach und Reinhard Scherm (64) aus Stadtsteinach von der Kulmbacher R&R Consulting GmbH mit ihrer Goldhandelsseite Aurimentum.de haben endlich am 2. November 2021 die fast ein Jahr überfällige Bilanz für 2019 veröffentlicht, über die GoMoPa vorab berichtete.

Haben Sie sich dieses Pamphlet auf Bundesanzeiger.de schon gründlich durchgelesen?

Neben der bilanziellen Überschuldung von über 2,1 Millionen Euro sind noch einige andere zumindest merkwürdig erscheinende Inhalte zu finden.

Hier einige Zitate und Gedanken dazu:

1. Keine Prospektverpflicht trotz BaFin-Handelsverbots?

In der Bilanz für 2019 heißt es:

Zitat:


Das Geschäftsmodell ist so strukturiert, dass keine Prospektpflicht bzw. Genehmigungspflicht nach VermAG erforderlich ist.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat zu einer möglichen Prospektpflicht Untersuchungen durchgeführt. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist negativ.


Kommentar:

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Bilanz im September 2021 hatte die BaFin bekanntlich dieses Geschäftmodell Goldkauf mit Treuerabatt bereits ganz offiziell am 27. August 2021 verboten.

2. COVID-19-Pandemie gab es 2019 noch gar nicht

In der Bilanz 2019 heißt es:

Zitat:


COVID-19-Pandemie

Auswirkungen im Geschäftsjahr 2019

Das Geschäftsjahr war geprägt durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, hatte jedoch in 2019 noch keine Auswirkungen auf das Geschäft.

Der Edelmetallmarkt ist weiter gewachsen und die Nachfrage gestiegen. Der Goldmarktpreis hatte im Jahr 2020 ein Rekordhoch.


Kommentar:

Covid 19 begann in Europa erst Ende Januar 2020 und kann damit keine rückwirkenden Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2019 haben. Auch das neue Allzeithoch vom Goldpreis im August 2020 kann keine rückwirkenden Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2019 haben.

3. Nach 5 Jahren Stammkapital immer noch nicht voll bezahlt

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem, welche Vorschüsse und Kredite sich die Goldhändler aus der Firmenkasse gewährten, obwohl die Firma bilanziell überschuldet ist.

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Es liegen 2 Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

#25 - Kommentar von Whistleblower am 23.11.2021 18:44
Guten Morgen,

die Bilanzen von Aurimentum für 2017 und 2018 sind seit einigen Tagen im Bundesanzeiger einsehbar. Im Anhang die betreffenden pdf.

Beide Bilanzen auf jeweils nur zwei Seiten ohne große Selbstbeweihräucherung, ohne Gewinn- und Verlustrechnung und ohne Bestätigungsvermerke eines Wirtschaftsprüfers.

Ende 2018 war der Höhepunkt der bilanziellen Überschuldung mit circa 8.28 Mio. EUR an nicht gedecktem Fehlbetrag.

Verzinsliche Forderungen gegenüber den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern sind 2017 um 259 TEUR, in 2018 um 351 TEUR und in 2019 um weitere 664 TEUR angewachsen!
Die Herren Fuchs und Scherm haben sich über die letzten Jahre mehr als 1.53 Mio. EUR an Gesellschafterdarlehen aus einer im Millionenbereich überschuldeten Firma gezogen.

Das Vertrauen in die langfristige Zukunft ihres Geschäftsmodelles und ihrer Firma scheint bei den beiden stetig zu sinken, denn die Höhe der Entnahmen wächst progressiv mit fast einer Verdopplung in 2019 gegenüber dem Vorjahr.

Wenn der gesamte Personalaufwand für 13 Mitarbeiter in 2019 insgesamt nur 365 TEUR betrug, zahlten sich die Herren Fuchs und Scherm definitiv keine normalen Geschäftsführergehälter.
Mit diesen Gestaltungsmißbrauch als Gesellschafterdarlehen schaffen die Herren einen Umgehungstatbestand, um alle Fragen zur Angemessenheit ihrer Gehälter oder verdeckten Gewinnausschüttungen zu vermeiden.
Wenn diese Entnahmen als Darlehen gebucht werden, sparen sich die Herren Fuchs und Scherm auch ihre private Einkommenssteuer, was auf über 1.53 Mio. EUR eine Steuervermeidung im sechstelligen Bereich bedeutet.

Wenn sich zwei Geschäftführer einer, mit über 8.28 Mio. EUR überschuldeten GmbH jährlich 664 TEUR als Darlehen oder als Geschäftsführergehalt auszahlen, ist das ein klarer Verstoß gegen das Kapitalerhaltungsverbot.
Bei drohender Zahlungsunfähigkeit hat der Geschäftsführer sein Gehalt zugunsten der Gesellschaft zu reduzieren.
Das OLG Köln hat 2007 in einer Urteilsbegründung festgestellt: "Eine zeitlich befristete Halbierung seines Gehalts, also eine Reduzierung auf 2.850 ?/Monat, war ihm in dieser Situation nach einer Gesamtabwägung aller Umstände zumutbar."

Nun bleibt es abzuwarten, ob sich die zuständigen Finanzämter und Behörden diese Dinge und die anderen Ungereimtheiten bei R & R Consulting GmbH einmal genauer anschauen und hinterfragen.

mfG

P.S.
Frau Dr. Patricia Cronemeyer ist Partnerin der Kanzlei BluePort Legal, welche rechtlich auch die R & R Consulting GmbH vertritt.
Ihr Ehemann Herr Christian-Andr? Cronemeyer arbeitet in der DMP Audit & Valuation GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater.

Zufälle gibt es immer wieder. :-)

Warum hat Aurimentum ausgerechnet RAe und WP aus Hamburg engagiert? Das ist sehr weit weg von Kulmbach...

#26 - Kommentar von Whistleblower am 04.12.2021 12:24
Guten Tag!

Seit 2. Dezember 2021 ist nun auch der JA 2020 von Aurimentum im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Wir haben diese vorerst nur kurz überflogen mit folgenden ersten Erkenntnissen:

Schon in im zweiten Absatz die erste UNwahrheit, denn R&R haben bis heute keine online-Shop für Gold.
"Der Vertrieb der R & R erfolgt vorwiegend über Vermittler. Daneben ist ein Kauf per Online-Bestellung möglich."

Das Belügen der Öffentlichkeit, Kunden und Verkäufer hinsichtlich der Prospektpflicht geht weiter.
"Das Geschäftsmodell ist so strukturiert, dass keine Prospektpflicht bzw. Genehmigungspflicht nach VermAG erforderlich ist. Die Bundesanstalt
für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat zu einer möglichen Prospektpflicht Untersuchungen durchgeführt. Das Ergebnis dieser Untersuchungen ist negativ."
Dazu kein Wort von der Warnung und Vertriebsverbot durch das BaFin.

Umsatzsteigerung um + 40%, aber das positive Jahresergebnis vor Steuern fällt um 68% von TEUR 6.182 im Vorjahr auf TEUR 1.958 in 2020.
Bei deren Goldpreisen nur knapp 3,16% Gewinn bezogen auf den Umsatz, ist relativ wenige.

"Das Eigenkapital weist einen nicht gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 144.633,04 EUR auf." Also immer noch und damit das sechste Jahr in Folge bilanziell überschuldet!

Das operative Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 lautet -1.047 TEUR Verlust gegenüber 4.933 TEUR Gewinn im Vorjahr.

"Die Liquiditätslage hat sich im Jahr 2020 negativ entwickelt. So hat sich der Bestand der liquiden Mittel von TEUR 2.420 im Jahr 2019 auf TEUR 444 im Jahr 2020 verringert."

"Eigenkapital - Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25, davon sind TEUR 12,5 ausstehend." Einfach nur erbärmlich. Satte 2,54 Mio. EUR als Darlehen aus der überschuldeten Firma holen obwohl nicht mal das minimalste Stammkapital von nur 25 TEUR voll eingezahlt ist.

"Es bestehen Verrechnungskontoforderungen gegenüber der Geschäftsführung in Höhe von TEUR 2.542 (Vorjahr: TEUR 1.531). Diese Verrechnungskonten werden marktüblich verzinst." Die Herren Fuchs und Scherm haben sich in 2020 weitere 1,01 Mio. EUR einkommenssteuerfrei als Gesellschafterdarlehen aus der Firma gezogen und damit die strengen gesetzlichen Anforderungen für angemessene Geschäftsführergehälter von überschuldeten Unternehmen umgangen.

Diese Verrechnungskontoforderungen von TEUR 2.542 sind tatsächlich doch wohl eher als Personalaufwand zu betrachten.
Deren Bilanzierung als Darlehen schönt die GuV und Bilanzen der letzten Jahren in doppelter Hinsicht.
Als GF-Gehälter korrekt als Aufwand verbucht, würden damit die Ergebnisse der GuV entsprechend schlechter ausfallen.
Auch die Bilanzen sehen dann schlechter aus, denn diese 2.542 TEUR würden in den "Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände" in den Aktiva fehlen und die bilanzielle Überschuldung so 1:1 erhöhen. Wie werthaltig und substanziell sind Forderungen über 2,52 Mio. EUR gegen zwei GF, die seit über sechs Jahren mickrige 12.500 EUR ausstehendes Eigenkapital nicht einzahlen konnten?

mfG


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