GoMoPa: Deutsche Lichtmiete AG: Betrugs-Razzia
Sie sind noch kein Mitglied auf GoMoPa? Jetzt registrieren!
17. Januar 2022
236 User online, 50.900 Mitglieder
Scoredex anfordern!
Scoredex anfordern!
Vergleich der Leistungen
GoMoPa® - Wahl



Ihr Thema nicht dabei?
» Thema vorschlagen
Registrieren
Presse-Echo


10.12.2021
Deutsche Lichtmiete AG: Betrugs-Razzia

ConventMehrheitsgesellschafter und Alleinvorstand der Deutsche Lichtmiete AG, Alexander Hahn (46) aus Oldenburg, Standort im Wirtschaftspark Sandkrug in Niedersachsen © Pressefotos Deutsche Lichtmiete AG, Im Kleigrund 14 in Oldenburg/Sandkrug Die Deutsche Lichtmiete AG aus Oldenburg in Niedersachsen borgte sich von Privatanlegern und auch von institutionellen Anlegern Geld, um damit LED-Lampen aus eigener Produktion zu kaufen und diese dann an Industriekunden oder Gemeinden zu vermieten.

Doch die Deutsche Lichtmiete hat seit mindestens 5 Jahren ein Riesenproblem: Die Mieteinnahmen reichten nie aus, um den Anlegern das geborgte Geld zurückzahlen zu können, wie GoMoPa immer wieder warnte.

Die Anleger wurden damit beruhigt, dass sie die Miet-Lampen als Sicherheit behalten dürften.

Eine völlig wertlose Sicherheit, weil es gar keinen Zweitmarkt für Industrie-LEDs gibt, wie GoMoPa berichtete.

Am 8. Dezember 2021 rückte die Staatsanwaltschaft Oldenburg zu einer Hausdurchsuchung bei der Deutschen Lichtmiete AG an.

Der Vorwurf: gemeinschaftlicher Betrug durch vier Beschuldigte.

Es ging bei der Razzia um mehr als 100 Millionen Euro von rund 5.000 Anlegern.

Die deutsche Finanzmarktaufsicht BaFin hatte anfang diesen Jahres einen Prospekt gestattet, mit dem noch einmal 50 Millionen Euro platziert werden konnten.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg - Zentralstelle für Wirtschaftsstrafsachen - führt gemeinsam mit der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg ein Ermittlungsverfahren gegen vier Verantwortliche der Unternehmensgruppe, die den Erwerb, den Handel und die Vermietung von technischen Einrichtungen betreibt.

Das zur Finanzierung des Geschäftsmodells benötigte Kapital wurde in erheblichem Umfang von Investoren erlangt. Hierzu bediente sich die Gruppe zweier Finanzierungsmodelle.

Dies war anfänglich das Modell der Direktinvestition.

Dabei erwarben die Anleger Technikprodukte von den ausgebenden Konzerngesellschaften, die sie anschließend von den Anlegern mieteten und an gewerbliche Kunden weitervermieteten. Nach Ablauf der fest vereinbarten Mietzeit erwarben die Gesellschaften ihre Produkte von den Anlegern zu einem vorab fest vereinbarten Kaufpreis zurück, wobei den Anlegern eine jährliche Rendite von über 5% zugesagt wurde.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg und die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg teilten dazu in einer gemeinsamen Presseerklärung mit:

Zitat:


Es besteht der Anfangsverdacht, die Beschuldigten hätten zu einem bislang nicht bekannten Zeitpunkt, möglicherweise während des Laufs der Direktinvestitionsprogramme, erkannt, dass das von ihnen betriebene Investorenmodell nicht tragfähig und ungeeignet war, um die Bezahlung der fälligen und künftig fälligen Forderungen der Anleger aus den Einnahmen der vermieteten technischen Einrichtungen zu generieren.

Gleichwohl sollen sie von 2018 bis 2021 weiteres Kapital von Investoren durch die Platzierung von Inhaber-Schuldverschreibungen (Unternehmensanleihen) in einer Gesamthöhe von über 100 Millionen Euro eingeworben haben.


Vor diesem Hintergrund erließ das Amtsgericht Oldenburg auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg Durchsuchungsbeschlüsse für Wohn- und Geschäftsräume der Beschuldigten und betroffenen Gesellschaften. Diese wurden am Mittwoch (8. Dezember 2021) durch die Staatsanwaltschaft und die Polizei vollstreckt.

Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, heißt dies auch, dass die Wertpapierprospekte der Lichtmiete, insbesondere zur Deutsche Lichtmiete Energie- EffizienzAnleihe 2027 (WKN: A3H2UH), in wesentlichen Punkten irreführend wären.

Hier heißt es im Prospekt, dass bei Altverträgen beziehungsweise älteren Direktinvestments die "Wesentlichkeit" von Risiken, Forderungen aus den Mietverträgen und/oder den Rückkaufverträgen nicht zu bedienen vom "Emittenten als gering eingeschätzt" wird.

Die Deutsche Lichtmiete Unternehmensgruppe bestätigte in einer Pressemitteilung, dass am 8. Dezember 2021 eine Hausdurchsuchung in ihren Betriebsräumen stattgefunden hat.

Alexander Hahn, Vorstand der Deutsche Lichtmiete AG, erklärte:

Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem, welche Register Alexander Hahn und seine Komagnons zogen, um die Geldspirale am Leben zu halten.

Lesen Sie den Artikel zuende und diskutieren sie mit anderen oder informieren Sie sich einfach nur weiter im Forum. Melden sie sich dafür hier als GoMoPa-Mitglied an.

... Fortsetzung lesen. » Registrieren Sie sich jetzt oder erwerben Sie das Leserecht! «

 



Um diese GoMoPa® - Meldung vollständig lesen zu können, müssen Sie mindestens registriertes GoMoPa® Mitglied sein. Jetzt registrieren.


Sollten Sie bereits registriert sein, loggen Sie sich bitte jetzt ein:

Benutzername:
Zugangsdaten vergessen?
Passwort:
Registrieren?


 

Artikel zum Thema
» Heimlichtuerei und Mietunterdeckungen der Deutsche Lichtmiete AG: EnergieEffizienzAnleihe 2027
» Deutsche Lichtmiete AG: Mietunterdeckungen - das Risiko tragen Anleger
» Deutsche Lichtmiete AG: Unbesicherte Anleihe für Immobilien von Alexander Hahn & Co.
» Made in Germany: LED-Investments der Deutschen Lichtmiete GmbH

Beitrag zum Thema
» Deutsche Lichtmiete

Kategorie zum Thema
» Wer kennt, was meint Ihr dazu?

 

Stichwörter zum Thema

» Light as a service 
» Betrugs-Razzia Deutsche Lichtmiete AG Oldenburg 
» Anleihen LED-Industrieleuchten Alexander Hahn 

Nachdruck, Aufnahme in Onlinedienste sowie Internet und Vervielfältigungen auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM etc. nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung durch GoMoPa®. Nutzungsrechte sind ganz oder teilweise zu erwerben. © Goldman Morgenstern & Partners Consulting LLC

 



Werden Sie GoMoPa® - Mitglied


Es liegen keine Kommentare zu dieser Pressemitteilung vor.

Kommentar hinterlassen
 
Name:
E-Mail Adresse:
Kommentar:
Sicherheitscode:
 

CAPTCHA code


 

» Schweinepest Ferkelproduktion Jens Blöcker KG: Br ...   06.01.2022

» Sono Motors: Nach Börsengang keine Produktion des ...   03.01.2022

» Apella AG enttäuscht Makler   28.12.2021

» Branche spottet über Fonds Finanz - Ausverkauf an ...   22.12.2021

» Neue Zweifel an der Adler Group S.A.: Nach Viceroy ...   16.12.2021

» Weitere Pressemeldungen (Archiv)




Werden Sie GoMoPa® - Mitglied
GoMoPa bei Facebook
Stimmen zu GoMoPa®
"...eine Datenbank, die ich nicht mehr missen möchte..."
» weitere Test - Stimmen

"...und wurde schon vor mancher Dummheit bewahrt..."
» weitere User - Stimmen

"...gomopa.net enthielt Mitte Oktober mehrere hundert (!) Beiträge von interessierten Privatpersonen sowie Finanzierungs- und Anlageberatern zum Thema..."
» weitere Presse - Stimmen

"...empfangen wir inzwischen täglich qualifizierte und werthaltige Anfragen..."
» weitere Werbepartner - Stimmen
Meinungen
"...der beste Weg, detaillierte Informationen einem großen Publikum schnell zugänglich zu machen..."
Kanzlei Balthasar

"...als Werbepartner hat man bei Gomopa die Möglichkeit, sich vom sogenannten Grauen Markt abzuheben..."
Jörg Petersen, jp - invest

» weitere Stimmen