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GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 13.02.2009

Pokern: Eröffnen Sie Ihr eigenes Casino


Warum überhaupt noch pokern, wenn man Gewinne mit Garantie einstreichen kann? Der Finanznachrichtendienst www.gomopa.net sagt, wie man ganz legal Chef eines Online-Casinos wird.

Auch wenn man von Glücksspielen spricht, so haben Casinospiele doch sehr wenig mit einem Glücksfaktor zu tun. Vielmehr steht fest beziehungsweise kann berechnet werden, wie hoch die Gewinne des Casinos ausfallen. Zwar handelt es sich dabei hauptsächlich um reine Wahrscheinlichkeiten, aber auch diese folgen Gesetzen. Bisher ist es noch keinem gelungen, auf lange Sicht gegen diese Gesetze etwas auszurichten.

Ähnlich bei Automatenspielen in der Kneipe oder auch beim Lotto und Totto: Die prozentuale Ausschüttung ist Teil des Systems. Mehr gibt's einfach nicht. Weshalb die Eigner oder Ausrichter genau wissen, dass sie beim Spiel niemals verlieren können.

Daher beteiligt sich der Staat gern an Glücksspielen. In Deutschland so gern, dass es in gewissen Bereichen per Gesetz keine Konkurrenz zum Ausrichter Staat geben darf oder nur solche Konkurrenz, die in exakt vorgeschriebenen Quoten Gewinne an den Staat durchreicht. Natürlich dient diese Oberhoheit nur dem Wohl der Spieler - so heißt es. Damit die Suchtgefährdung in Zaum gehalten werden kann. Eine wenig glaubwürdige Behauptung angesichts der vielen Millionen, die Glücksspiele automatisch und ohne Gefahr in die öffentlichen Kassen spülen.

Internet-Casinos werden geduldet.

Nun mag manch einer denken, dass das eh alles egal ist. Schließlich haben wir heute doch das Internet. Da gibt man nur mal bei Google oder einer anderen Suchmaschine Worte wie "Casino", "Gambling", "Poker" oder "Roulette" ein, schon rauschen die Spielmöglichkeiten herein.

Allerdings ergeben sich da auch gleich einige Fragen: Wie seriös sind derlei Angebote? Wo sind diese Casinos angesiedelt? Wie zahlt man, wie kommt man an Gewinne? Und: Darf man da überhaupt spielen? Nur weil ein Angebot im Internet steht, bedeutet das noch lange nicht, dass es auch erlaubt ist, dieses Angebot anzunehmen.

Die wenigsten wissen, wie dieser Markt tatsächlich geregelt ist. Es ist zum Beispiel bis heute nicht einmal endgültig geklärt, ob Deutsche im Ausland auch nur Lotto spielen dürfen. Streng genommen entzieht man dadurch dem Staat doch irgendwie Geld und wirft es in den Rachen eines anderen. Bürgern der ach so liberalen Schweiz etwa ist es explizit untersagt, im Ausland Lotto zu spielen.

In der täglichen Praxis wird die Sache meistens so gehandhabt, dass man einfach kein Wort darüber verliert. Eine riesige Grauzone, die besser nicht angetastet wird. Irgendwo - so denkt man an offizieller Stelle wohl - gleicht sich das alles wieder aus.

Die Welthandelsorganisation stellte 2003 klar, dass es gegen geltendes Recht verstoße, wenn man den Bürgern verbiete, auf ausländischen Servern zu spielen. Endgültig geklärt ist die Sache noch nicht. Ob es tatsächlich jemals eine übergreifende Gesetzgebung geben wird, die jedem zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Ort die Teilnahme am Online-Glückspiel erlaubt und auch Zahlungen ohne Beanstandung zulässt, ist nicht sicher. Wahrscheinlich ist immerhin, dass der gesamte Bereich einige kleine Lockerungen erfahren wird, im großen und ganzen aber in der Grauzone der Sittenwidrigkeit bleibt. Das heißt, dass sich niemand damit befasst, solange sich keine bemerkenswerten Auffälligkeiten wie massenhafte Spielerpleiten oder Abzocke im großen Stil ergeben.

Sittenwidrig bedeutet, dass etwas zwar nicht ausdrücklich verboten ist, dass sämtliche Modalitäten aber auch nicht einklagbar sind: Wer im Online-Glückspiel verliert oder über den Tisch gezogen wird, ist demnach selber schuld. Schadenersatz ist nicht einklagbar. Wobei das natürlich nur die Staaten betrifft, in denen sich die Spieler befinden. Dort, wo die Anbieter sitzen, sieht es anders aus. Antigua in der Karibik etwa hat kein Interesse daran, dass es als Serverstandort in Verruf gerät. Casino-Betrug und ähnliches wird nicht toleriert und man achtet peinlich darauf, dass Beschwerden nachgegangen wird.

Das bezieht sich allerdings nur auf offenkundige Betrügereien. Wenn ein Online-Casino pleite geht und Spieler nicht ausbezahlen kann, hält sich Antigua normalerweise ganz raus. In solchen Fällen läuft alles ab, wie man es von Offshore-Firmen gewohnt ist. Keine Haftung, keine Ansprüche, keine Rechtsmittel, keine Konsequenzen - und folglich auch keine Entschädigungen. Fest steht, dass Online-Glückspiele weiterhin zu den boomenden Wirtschaftszweigen gehören. Ob Deutschland jemals auf diesen längst fahrenden Zug aufspringen kann, steht noch in den Sternen.

Das eigene Online-Casino - die Lizenz macht es.



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