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GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 10.03.2009

Fussball-Ranking: Nur FC Bayern ohne Schulden


Der FC Bayern München ist dank Uli Hoeneß (Manager und Sportdirektor in einem) schuldenfrei. Damit steht der Fussballklub ganz allein auf weiter Flur in Europa. Laut Bundesliga Report 2009, den die Deutsche Fussball Liga (DFL) am 12. März in Frankfurt/Main vorstellen wird und der dem Fachmagazin Kicker vorab vorliegt, haben die Bayern ihr letztes Geschäftsjahr 2007/2008 mit einem Gewinn von 2,1 Millionen Euro abgeschlossen.

Allerdings sind die Bayern nur in Deutschland Umsatzkönig. Sie stehen mit 286,8 Millionen Euro Umsatz an der Spitze aller 18 Klubs der 1. Liga und setzen fast doppelt so viel um wie der Umsatz-Zweitplatzierte Schalke 04 (149,5 Millionen Euro Umsatz, 12,8 Millionen Euro Gewinn). Aber im europäischen Fußball, wo sich die Bayern vom siebten auf den vierten Umsatz-Platz vorgearbeitet haben, stehen noch drei Umsatz-Mammuts vor dem FC Bayern München: An der Spitze steht Real Madrid mit 365,8 Millionen Umsatz, gefolgt von Manchester United mit 324,8 Millionen Euro Umsatz und an dritter Stelle FC Barcelona mit 308,8 Millionen Euro.

Deutschlands Zweiter, Schalke 04, ist europaweit vom 16. auf den 13. Platz vorgerückt. Deutschlands Dritter, der Hamburger SV, blieb mit 138 Millionen Euro Umsatz auf Platz 15 in Europa. Und Deutschlands Vierter, der VfB Stuttgart, taucht mit 132,3 Millionen Euro Umsatz als 16. erstmals unter den Top 20 in Europa auf.

Das deutsche Umsatz-Spitzen-Quartett Bayern, Schalke, HSV und Stuttgart ist tatsächlich aber deutlich besser aufgestellt als die Mehrzahl der vor ihm platzierten und von Finanzjongleuren dominierten Klubs, bilanziert der Kicker. So darf sich der FC Bayern München (Foto von links: Uli Hoeneß, Jürgen Kliensmann und Karl-Heinz Rummenigge) durchaus als gesündestes Fußball-Unternehmen in Europa sehen angesichts der gut 600 Millionen Euro, mit denen zum Beispiel der Europa-Zweite, Manchester United bei US-Investoren in der Kreide steht. Schuldenspitzenreiter in Europa dürfte im Augenblick FC Chelsea sein, dessen Schuldenberg auf über 880 Millionen Euro Schulden angewachsen ist.

Die Deutsche Bundesliga ist 2009 die wirtschaftlich stabilste Liga der Welt. Nach Informationen des Kickers habe die 1. Liga in der Saison 2007/08 erstmals die Umsatz-Schallmauer von 1,5 Milliarden Euro durchbrochen. 2006/07 waren es 1,456 Milliarden Euro. Insgesamt, mit 1. und 2. Liga, erzielte der deutsche Profibußball einen Umsatz von etwa 1,8 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,747 Milliarden Euro). Zum Vergleich: In der Saison 2000/01 wurden erstmals über eine Milliarde Euro umgesetzt. Damit steht eine Umsatzsteigerung von 80 Prozent in sieben Jahren.

Alle 18 Klubs der 1. Bundesliga schrieben zum zweiten Mal hintereinander schwarze Zahlen. Diese geschlossene Gewinnfront schaffte die 1963 gegründete Liga davor noch nie. Noch in der Saison 2005/06 gingen sechs Klubs mit Verlusten aus dem Geschäftsjahr, in der Saison 2003/04 waren es sogar neun verlustreiche Klubs.

Die Bilanz der 18 Klubs per 31. Dezember 2007 bzw. 30. Juni 2008:



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