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GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 12.10.2017

Kfz-Markenwerkstätten: Vom Hersteller zum Schummeln gezwungen?


Convent Deutschland ist Autoland. 46 Millionen Personenkraftwagen sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. 32 Milliarden Euro wurden letztes Jahr im Werkstattgewerbe in den 33.500 Werkstätten umgesetzt, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe ZDK.

Wer einen VW, Mercedes, BMW, Audi oder Opel fährt, vertraut nicht selten lieber den 6.700 Niederlassungen oder selbständigen Vertragswerkstätten dieser großen Fünf als den vielen anderen freien unabhängigen Schraubern.

Doch die Kfz-Markenwerkstätten leiden unter einem hausgemachten Problem.

Die Hersteller verlangen von ihren Vertragswerkstätten teure Schulungen, ein verpflichtendes Erscheinungsbild der Gebäude oder geben Abnahmen für Ersatzteile vor.

Das produziert bei den Werkstätten hohe Kosten. Wie Tests von ZDFZoom und ZDF Frontal21 ergaben, halten einige dem Herstellerdruck nicht stand und fangen bei den Kundenrechnungen an zu schummeln.

Das Team um die Reporter Andreas Baum und Stefan Gierer machte hierfür Stichproben mit manipulierten Autos.

Es wurde eine defekte Sicherung verbaut und so die Motorsteuerung lahmgelegt. Das Auto springt nicht mehr an. Anschließend wurden die Fahrzeuge bei den Markenwerkstätten der drei größten Hersteller, Mercedes, BMW und VW/Audi zur Reparatur gebracht.

Das Ergebnis: Zwar finden alle den Fehler, die Rechnungen fallen aber höchst unterschiedlich aus.

Brancheninsider berichteten "ZDFzoom"-Autor Andreas Baum außerdem von verschiedenen Maschen, wie Kunden von Vertragswerkstätten über den Tisch gezogen werden.

So würden häufig Arbeitszeiten berechnet, die in dieser Höhe gar nicht angefallen sind, Verschleißreparaturen verfrüht durchgeführt, unnötige Teile ausgetauscht oder Verbrauchsmittel berechnet, die nicht benötigt wurden.

Johannes Hübner vom Automobilclub Deutschland (AvD) erklärt, er müsse sich häufig Beschwerden über Autowerkstätten anhören. Besonders in Markenwerkstätten ziehen Kunden oft den Kürzeren.

Der ehemalige Kripobeamte Helmut Sander beispielsweise fühlt sich vom BMW Autohaus Saarbrücken auf folgende Weise über den Tisch gezogen:

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