GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 07.05.2018

CryptoGold Ltd: Nach Immobilien-Desaster nun Coin-Mining aus Rödermark?


Die im arabischen Dubai ansässige und aus dem hessischen Rödermark gecoachte Firma CryptoGold Limited verkauft seit vorigem Jahr über ein Multi-Level-Empfehlungsmarketing Anteile an einer vermeintlichen Hardware für das angebliche Mining von Alt-Coins wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin, Dash und Zcash.

"Eine eigene Blockchainentwicklung sorgt für positive Rendite", heißt es vollmundig.

Doch auf Blockchain.info, der weltweit führenden Software Plattform für digitale Assets, die alle echten Mining-Pools listet, sucht man CryptoGold (egal in welcher Schreibweise) vergebens.

ConventDer Tiroler Blockchain-Experte Dr. Julian Hosp (32) aus Singapur © Pressefoto TenX Und der in Singapur lebende österreichische Blockchain-Experte Dr. Julian Hosp (32), Präsident der Krypto-Kreditkartenfirma TenX in Hongkong und Bestsellerautor von "Kryptowährungen einfach erklärt", sieht bei einem Vergütungsplan-Modell von bis zu 50 Prozent an Provisionen über 5 Ebenen und einem binären Verdienstweg (man muss mindestens 2 Strukturen hinter sich aufbauen) sowie einem billigen Einstiegspreis, wo die Provisionen erst nach oben gehen, wenn man mehr Geld einzahlt, kein wirkliches Geldverdienen mit Altcoin-Mining, sondern nur durch Rekrutierung immer neuer Leute wie in einem Schneeballsystem. Dr. Hosp spricht von einer Clowd-Mining-Abzocke.

Wer steckt dahinter?

Einer, der das Geschäft für die Firma CryptoGold.com aufbaut, nennt sich Eugen Rosenmeier (33) aus Dieburg in Hessen. Ehemalig Eugen Krause aus Helmenzen im Westerwald in Rheinland-Pfalz. Er hat nach der Hochzeit den Namen seiner Frau angenommen.

In seinem Blog beschreibt Rosenmeier, der sich auch Uncle SEM (SEM bedeutet Suchmaschinen-Optimierer) nennt:

Zitat:


Mit 18 Jahren, nach meinem Abitur, startete ich eine spannende und prägende Phase in der Finanzwelt. Was anfangs mit dem Verkauf von Versicherungen und Kapitalanlagen begann, entwickelte sich aufgrund meines wachsenden Interesses für Sachwerte in Richtung Immobilien.

Von 2008 bis 2015 leitete ich sehr erfolgreich eine 4.000-Mann starke Mannschaft, welche sich aus selbständigen Partnern aus ganz Deutschland zusammensetzte.


Wo war Eugen Rosenmeier bislang?

Er ist seit 2013 Vorstand bei DIG AG. Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG aus dem Westhafenplatz 1 in Frankfurt am Main. Neben ihm im Vorstand unter anderem der Pole Michel Szulc (42) aus Heusenstamm in Hessen.

Michel Szulc, der sich auch mal Michael Schulz nannte, war vom 11. März bis 13. August 2009 Geschäftsführer der S & K Real Estate GmbH aus der Schloßstraße 75 in Brühl in Baden-Württemberg.

Die S & K Real Estate GmbH hat am 23. März 2018 beim Amtsgericht Frankfurt am Main Insolvenz beantragt.

Convent
Bei einem Boxkampf zeigten die einstigen S&K-Juniors ihre Rolex-Uhren: links Vertriebler Artashes Margaryan, mitte Michel Szulc, rechts Vertriebler Cem Özemir
Die DIG AG kaufte von den Kunden keine Lebensversicherungspolicen auf, sondern ließ sich von den Kunden die Rückkaufswerte der Policen als Kredite für Immobiliengeschäfte geben. So, wie es die S&K-Gruppe gemacht hatte.

Die DIG AG befindet sich bereits seit 2015 im Insolvenzverfahren.

Eugen Rosenmeier war außerdem Vertriebs-Chef bei der 2007 gegründeten Global Financial Invest AG (GFI AG), die ebenfalls im Jahr 2015 Insolvenz anmeldete.

Die GFI AG kaufte Lebensversicherungspolicen und versprach den Anlegern eine Verdoppelung des Rückkaufswertes nach sechs Jahren mit Immobiliengeschäften. Eine für ein solch bedingungsloses Versprechen nötige Bankenlizenz nach dem Kreditwesengesetz besaß die GFI AG nicht.

Im Jahr 2010 ermittelte die Staatsanwaltschaft Darmstadt in Hessen gegen die GFI AG.

Am 22. August 2012 untersagte die Bonner Finanzmarktaufsicht BaFin der GFI AG das Einlagengeschäft und ordnete die Rückabwicklungen der Verträge an.

Da die GFI AG seit 2007 zwischen 11 und 13 Millionen Euro eingesammelt hat, war das nicht so einfach. Man einigte sich schließlich mit der BaFin.

Am 4. April 2011 stand die GFI AG als EFI AG (European Financial Invest AG) in der Dieburger Straße 9-11 in Rödermark wieder auf, die dann aber 2015 ebenfalls Insolvenz anmeldete.

Sie hatte das Geschäftsmodell dahingehend geändert, dass sie nicht mehr direkt Lebensversicherungspolicen aufkauft, sondern sich von den Kunden die Rückkaufswerte nun als Kredit für Immobiliengeschäfte geben lässt. So, wie es die S&K-Gruppe machte.

Als die Staatsanwaltschaft Darmstadt im Jahre 2010 die GFI AG ins Visier nahm, wurde am 20. Dezember 2010 noch die DIG AG (Deutsche Immobilien und Grundbesitz AG) aus der Taufe gehoben und belohnte GFI AG-Vertriebschef Eugen Rosenmeier mit einem Vorstandsposten bei der DIG AG und mit Aktien.

Auch die DIG AG kaufte nicht mehr die Policen, sondern ließ sich die Rückkaufswerte als Kredit für Immobiliengeschäfte auszahlen.

Virtueller Sitz der drei Firmen ist der OpernTurm (Westhafenplatz 1 in Frankfurt).

Wirklicher Sitz der drei Firmen ist die Albert-Einstein-Straße 19 im hessischen Rödermark.

Warum Rosenmeier und Szulc mit der GFI AG, DIG AG und EFI AG scheitern mussten, eklärte ein Vermittler gegenüber dem Finanznachrichtendienst GoMoPa.net so:

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