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GoMoPa® - der Finanznachrichtendienst (www.gomopa.net) - Pressemeldung vom 27.05.2020

Novem Gold AG, Vaduz: Nicht öffntliches Kryptogold von Ex-PIM-Vertriebler Wolfgang Schmid?


Convent Einen besseren Weg, Gold zu kaufen, verspricht der selbst ernannte "Gold-Visionär" und ehemalige PIM-Gold-Spitzenvertriebler Wolfgang Schmid (62) aus Baldham in Bayern.

Im Fall PIM GOLD GmbH aus dem hessischen Heusenstamm bangen mehr als 6.000 Goldkäufer um rund 100 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt ermittelt wegen Verdachts auf gewerbsmäßigen Betrug, unter anderem gegen Inhaber Mesut Pazarci (48), der seit einer Razzia am 4. September 2019 in Untersuchungshaft sitzt, wie GoMoPa berichtete.

Schmid, der vor PIM schon "bester Vertriebler" bei Gold-Empfehlungsmarketing-Produzent Jürgen Adolf Quinz (61) aus Badham (Riverblue GmbH, der heutigen AGLH Allgemeinen Gold und Luxusgüter Handelsgesellschaft mbH aus Baldham) war, gründete nun nach dem PIM Gold Vertriebsengagement die Liechtensteiner Novem Gold AG in Vaduz (Dr. Grass-Straße 12) und bietet auf der Webseite Novemgold.com/de zwei Kryptowährungen, mit denen die Firma einen Schmuck- und Altgoldhandel finanzieren will.

Mit den Einnahmen wollen sie 100 Filialen in ganz Europa eröffnen. So steht es in einem Whitepaper, einer Projektbeschreibung für die Kryptowährungen. Dafür hat Novem demnach bislang rund 3,3 Millionen Euro eingenommen.

Laut Whitepaper ist der sogenannte "NNN-Token" mit Gold hinterlegt und ein sogenannter "Security-Token", eine Art Blockchain-Wertpapier.

Weiter heißt es, der NNN sei "aufgrund des an Gold gebundenen Preises als 'Stablecoin' eingestuft" und damit weniger schwankungsanfällig als die meisten Kryptowährungen. Rund 36 Kilogramm Gold seien dafür schon in Liechtenstein eingelagert worden.

Im Whitepaper ist vermerkt, dass der NNN gehandelt werden könne. So ganz stimmt das nicht.

Zwei Notierungstermine auf Handelsbörsen im April 2020 seien "aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus" bis auf Weiteres ausgesetzt worden, teilte Novem mit:

Zitat:


Die Token werden aktuell an keiner Börse gehandelt.


Vor dem Co-Gründer und Head of Trading von NovemGold.com, Mario Schober (43) aus Vöcklamarkt in Österreich, hat die österreichische Finanzmarktaufsicht bereits im Jahr 2009 gewarnt, wie GoMoPa berichtete.

Nämlich, mit der von ihm administrierten Londoner HSBC Dubai Trade Ltd. konzessionspflichtiger Bankgeschäfte beziehungsweise Wertpapierdienstleistungsgeschäfte abzuschließen:

Zitat:


Dieser Anbieter ist nicht berechtigt konzessionspflichtige Bankgeschäfte zu erbringen. Die Entgegennahme fremder Gelder zur Verwaltung oder als Einlage sowie der Handel auf eigene oder fremde Rechnung sind daher nicht gestattet.


In der Regel gilt: Wer in Deutschland einen Security-Token anbieten will, braucht für dieses Wertpapier einen von der Finanzaufsicht Bafin bewilligten Prospekt:

Update vom 1. Februar 2021

Der CTO (Technik-Geschäftsführer) von der Novem Gold AG aus der Dr. Grass-Strasse 12 in Vaduz, Liechtenstein, schrieb uns:

Zitat:


Sehr geehrte Damen und Herren, ich hatte schon im Januar Beschwerde bei Ihnen eingereicht, weil mein Name und Ruf mit PIM und Herrn Wolfgang Schmid in Verbindung gebracht wird.

Ich arbeite bei Novem Gold AG als Programmierer und habe weder mit PIM noch mit Herrn Schmids anderen Vorhaben etwas zutun. Als Sie dieses Artikel veröffentlicht haben, war ich auch nicht der CTO des Unternehmens.

Ich distanziere mich ausdrücklich von PIM (Gold) und Herrn Wolfgang Schmid. Ich bitte Sie deshalb, meineFoto und meine Person - XXXXX XXXXXX - und meinen Namen ebenfalls als Schlagwort zu entfernen, um meine Karriere nicht zu sabotieren und Rufmord zu vermeiden.

Da ich Sie schon im Januar diesbezüglich über verschieden Kanäle mehrmals kontaktiert habe und keine Antwort auf meine Anfragen bekomme, sehe ich mich gezwungen, im nächsten Schritt meinem Anwalt einzuschalten. Ich bitte Sie nochmal, bis zum 8.2.2021 die oben genannten Änderungen durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen


Lesen Sie im geschlossenen Teil dieses Artikels unter anderem, warum Schmid den NNN zunächst fälschlicherweise als Security-Token eingestuft habe.

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